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Sikdakiiou: .Gurt Plato — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitiitS'Eu.ch- und Eteindruckerei (Pietsch Erden) in «Ließen.
Ueberall, Zeitschrift für Heer und Marine. Vertag: Boll und Pickardt, Berlin NW. 5. Jahrgang. Das 6. Heft enthält u. a. folgende Aufsätze: Das preußische Feld-Sanitätswesen einst und jetzt. Bon Hans Degen- hart. Tie Manöver der vereinigten englischen Kanal- und Kreuzerflotten im Mittelländischen Meere. Bon F. Sch. Tie neuen Kviegsärtikel für das Heer. Bon H. v. Feld berg. Eine lange Seereise und Minnerungen an Kommodore "en. Aus der
Telegraphenräts el.
(Nachdruck verboten.)
Albers. (Fortsetzung.) Bon Betto persischen Armee. Bon Generalmajor v. Zepelin. Schutz gegen Unterseeboote. Bon Karl v. Bruchhausen. Am Konak. Militär-Roman aus der Herzegowina. (Fortsetzung.) Bon H. A. Revel. Ter Preis! des äußerst, reichhaltigen Heftes beträgt nur 30 Pfg.
wirken.
Alles — bis auf eines. „Teuerste Else, lieben Sie mich?"
„O, Georg —"
„Nicht wahr, ein klein wenig?"
„Nun — ja, Georg." .
„Und wenn wir uns heiraten, so wird Tein Bater Uns eine Wohnung einrichten?"
,-Ja, Georg."
„Und mich als Teilhaber nehmen?"^
„Ja, Georg."
„Und Deine Mutter würde tricht zu uns kommen, außer wenn ich sie einlade?"
„Nein, Georg."
„Und auch Deine Geschwister nicht?"
„Aber gewiß nicht, Georg."
„Und der alte Herr würde natürlich meine Schulden bezahlen?"
„Natürlich, Georg."
Liebling, willst Tu mich heiraten?"
„Nein, Georg."
Lttterarisches.
wirunskleiden? In dem bekannten Verlag von H u g « Kteiniü in Berlin ist in der Sammlung populär-medi. driften soeben ein neues Werk von Geh. Sai
Die Striche und Punkte entsprechen den einzelnen Beichstabeit der nachstehend in anderer Reihenfolge angeführten Wörter. Diese Wür er find so zu ordnen, daß die auf die Punkte treffenden Buchstaben tm Zusammenhang gelesen einen Sinnspruch ergeben.
Dante - Erz - Geier - Genthin - Kern - Mast — Reue - Wten (Auflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Merkrätsels in vor. Nr.r Gut Ding will gute Weile haben.
nie eine Ahnung vou diesen Kämpfen hatte. Wie pflegen wtrunsere Haut und wre sollen für ^ick bestand- tbr Mann mußte sich, ihr zu wir uns kleiden? In dem bekannten Verlag von Hua» J r AS tfi und unbefangen zeigen; nicht Stetnitz in Berlin ist in der Sammlung vopulär-meLi- finstere Miene durfte mich aufklärem nicht ein Haar zintscher Schriften soeben ein neues Werk von Geh. San.-Rat
diuüte^Eir ^gekrümmt werden -heiter und wolkenlos mußte Tr. Koch über die Pflege der Haut und Kleidung erschienen, übe? mL de? Himmel sich wölben sanft und weich sollte „Da die unversehrte Haut uns den besten Schutz gegen d e mein Schritt sein wo ch ging. Diesen unerhörten Erfolg mannigfachen Bakterien bretet und außerdem auch als Z diese herrliche Liebe des reinsten, edelsten Weibes; Atmungsorgan ettte sehr wichtige Funktion ausübt so rst bst se Liebe die stets unausge prochen zwischen uns ihre Pflege von der allergrößten Wichtigkeit für die Ge- blieb mL sich endlich auch offen enthülleri, als ich sundheit Les gesamten Organismus." Der Preis des Buches, vor'm Jahr den Tristan dichtete, und ihr gab. Ta zum I ist nur 1 Mark. ___________.
erstenmal wurde sie machtlos und erklärte nur, nun I t ,
sterben zu müssen! Bedenke, liebe Schwester, was mir Weihnachtsbncher.
diese Liebe sein mußte nach einem Leben von Mühen und I Ter Verlag von Fr. Wrlh. Grünow in Leipzig Leiden, von Aufregungen und Opfern, wre dem mermgen! $at nbermatg eine Reihe trefflicher Romane und Er- — Doch wir erkannten sogleich, daß an eine Vereinigung I ,^g£^^aen herausgegeben, die insbesondere der Damenwelt zwischen uns nie gedacht werden dürfe: somit resignrerten I empfohlen werden können. Ter hohe sittliche Wert, der wir, jedem selbstsüchtigen Wunsche entsagend, litten, dul- bie£e $ßerFe auszeichnet, die prächtige Tarstellungsweise,
beten, aber — liebten uns! —" Man kann nur im Zweifel endlich das Milieu des nordischen Volkslebens, das überall
fein, wen man mehr zu bewundern hat, Wagner oder seine fo charakterisiert ist, werden diesen Romanen sehr
Freundin, und man darf gerade 6et entern der roman- I ba£b b£e£e Freunde werben. Bor uns liegen: .
tischsten modernen Frauencharaktere feststellen, daß er seme « Dokton Duttmüller und sein Freund." Eine Ä=r>< W tief in das E-d-eich d-r »>rk-,ch-°tt #«». »g-nwa-t »on F" tz «»der s. («t.
---------- Band. Fein gebunden 7 Mark.) — Wir haben in Fritz ötzvmiicbtes« I Anders einen ganz meisterhaften Kenner und Maler des
rermilUH«» r .. I Volkslebens vor uns, der seine Beobachtungen und Schilde-
Ein strenges Gesetz gegen Junggesellen ist nach ® m(t einem so köstlichen Humor und einer so er- Berichten englischer Blätter vor kurzem rn emem Staate 1 s^iterudeu Satire darbietet, daß auch der grämlichste Rheu-- der Argentinischen Republik verkündet worden. Das Herrats- I £)e£ ber Lektüre ein fröhliches, urkräftiges Behagen
alter in Argentinien beginnt mit 20 Jahren. Wenn etn I TOUr, Seine Gestalten, so wunderfeltsam sie uns
Mann von der Zeit an bis zum 30. Jahre unverheiratet I - ,ulrei£en anmuten, haben Fleisch und Blut! Wir bleibt, muß er monatlich 20 Mark bezahlen. In den BeDba({)ten tntr ihr Leben und Treiben, nein, wir nächsten fünf Jahren wächst die Abgabe um 100 Prozent. I - - | ££)C innerstes Wesen und Sinnen. Und mit den
Zwischen 35 und 50 Jahren zahlt er eine monatliche Geld- klonen werden einzelne Schattenseiten unseres öffent- strafe von 80 Mark, von 50 bis 75 Zähren 120 Mark monat- staatlichen, kommuttalen, sozialen und kirchlichen
lich, und erst nach 75 Jahren wird die Abgabe auf 40 Mk. Se£'en§ ,-0 £r[)Ctrf witzig und treffend skizziert und gegeißelt, jährlich ermäßigt. Nach dem 80. Jahr bezahlt der ^ung- I b~ |eb'er Leser dem treuherzigen, schalkhaften und geist- geselle nichts mehr. Witwer dürfen drei ^ahre trauern, Verfasser dankbar sein wird.
und müssen sich dann wieder verheiraten. Wer in emem 1 ~ $lc Sonne des Siljethals", Pili Ola.
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I Meisterin in der Schilderung von Menschen aus einem Gusse, I von kraftvollen, zweifelsfreien Charakteren, die ein Glanz von Klarheit und Helligkeit umgiebt, und die durch ihre Reinheit und Unwandelbarkeit imstande find, Zerrissenheit
I und Verbitterung anderer zu heilen. . . . Nicht einen fluch- I tigen Genuß, sondern mit reiner Freude an der künstlerischen I Meisterschaft der Erzählung, verbunden mit starker ethischer I Anregung, wird ihren Büchern jeder danken, der sich tn | stiller Stunde in sie vertieft.
Endlich die köstliche Erzählung von K. G. Bröndstedr I „Wie er ein Mann wurde." (Ein Band. Fein gebunden I 4,50 Mk). Tas ganze Buch ist ein Prachtwerk durch und I durch. Ein Humor, eine Frische und Gesundheit der Lebens- I anschauung, eine Kunst und ein Behagen der Darstellung, I eine Stimmungsreihe von den zartesten Seelenvorgangen ; I bis zur erschütternden Tragik hinauf, die einzig und wahr- | haft von Gottes Gnaden sind. Und dabei alles rein und I klar, sodaß es auch die Jugend ohne Schaden in die Hand I bekommen kann.
Wir können die vorstehenden Werke ganz, besonders für den Weihnachtstifch empfehlen. Ihre äußere Ausstattung ist elegant und gediegen, sodaß sie ein hervorragender Schmuck für jede Bibliothek sind.


