Ausgabe 
12.2.1902
 
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Charade.

(Nachdruck verboten.)

Das Erste ist ein Teil der Erde, DaS Zweite ist ein Teil vom Bier. Das Ganze schätzt ein jeder Raucher, Und fein geschnitzt verehr ich's btt.

(Auflösung in nächster Nummer.)

Auflösung des Rätsels in vor. Nr.: Probe Robe.

in rosigem Licht." ..

Innig umschlungen saßen sre da, und |ie duldete es, daß er ihre zitternden Lippen, ihre Stirn, ihr Haar mit zahllosen heißen Küssen bedeckte. Ein seliges Gefühl der Selbstvergessenheit war über sie gekommen.

Doch plötzlich machte sich Erna sanft los und sprang

In den früheren Auflagen dieses Buches war bisher die Jelensperger-Lobeschei vereinfachte Bezifferung der Harmo­nien bezw. Akkorde angeführt. Da sich "bes diese Bezerch- nuna bis zur Gegenwart nur wenrg angeführt hat, so M in dieser Auflage die von den älteren Meistern angeführte Bezifferung und Benennung des Generalbasses niihre Rechte wieder ein getreten. Mehrere Kapitel über einfachen unb. doppelten Kontrapunkt, Kanon und Zuge, welche der Ber- kasser seinerzeit wegen größeren Umfangs des BZ er les mcyr aufaeiiominetl hatte, haben jetzt Aufnahme finden können. Mit der Anleitung, die die dritte Abteilung des Katechrs-t mus üott den mufikalischen Formen", grebt, rst es möglich, obne mündliche Lehre und nur durch eigene Uebung sich zum KEvonUten auszubilden. Die Hauptsache ist: man bet- mache mau so viele Uebuugen nach jeder einzelnen' bis die sichere Ausübung derselben ge­wonnen ist. -

verwandeln könnte? Ich kenne Deine Beweggründe wohl, . samkeit zu lenken. An das Lüften und Ausputzen der in den dw Dickt -ü dieser Berbmdung geführt, und meine Gefühle Gruben und Kellern lagernden Gemüse sei kurz erinnert, für Dich Und noch dieselben wie einst!" * Komposthaufen, Erdhaufen sollen nicht vergessen

Du liebst mich noch, Hans, Du liebst mich!" rief die 1 werden.

junge Frau aufjanchzeno.Dieses Geständnis läßt mich die Vergangenheit vergessen und zeigt mir die Zt

zugmg. I

Unser Garten im Februar. $on ^Chr^ist Lobe. Siebente, vermehrte und

(Nachdruck verboten.) verbesserte Auflage von Richard Hofmann. In YRgural-

Schon wagen sich Schneeglöckchen, Marienblümchen 1 leinenband 3 Mk. 50 Psg- Verlag von 3-

(Bellis) und andere Frühlingsblumen mit ihren Blüten I Leipzig. £ ;*

hervor, verleitet durch die Wärme des heurigen Winters, I Ist es da zu verwundern, daß wir immer energischer und emsiger bestrebt sind, unsere Treiberei im Mistbeet allmählich in Gang zu bringen, damit wir alles nötige für spätere Pflanzungen gewinnen und auch einmal an selbstgezogenen Frühradies, Salat und Karotten uns laben können? Wir dürfen es getrost wagen, den ersten Mistbeetkasten zu packen. Wo er nachher nicht warm werden sollte, wird etwas Aetz- kalk dazwischen gepackt oder werden heiße Steine, heißes Wässer zur Anregung des Düngers verwendet. Später werden wir über den Mistbeetkasten noch ausführlichere Mitteilungen bringen, für heute merken wir uns, daß Ka­rotten, Radies, Salat, alsbald ausgesät werden, daß auch Sellerie und Porree zur Anzucht von Pflanzen auszusäen sind, wenn wir recht kräftige t^emplare zum Aussetzen gewinnen wollen. Mitte Februar folgen Blumenkohl, Friih- kohlrabi, Frühwirsing und Frühkraut. Auch werden als­dann die ersten Treibgurken in Töpfe ausgesät.

Menn man wüßte, dcüß der Winter milde bliebe, könnten Erbsen, Puffbohnen, Petersilie, Schnittsalat, frühe Karotten ins Freie ausgesät werden, könnte mau ferner Aussaaten von Sellerie zur Spätkultur im Freien machen. Friert es, sobald diese Zeilen gelesen werden, dann sind die Aussaaten natürlich bis auf günstigere Zeit zu verschieben.

Ich darf wohl daran erinnern, daß das Werkzeug: Spaten, Hacken, Gartenschnuren, Kannen rc. in gebrauchs­fähigen Zustand zu setzen sind, daß man das Gartenland umgraben und düngen muß. Auch an Meliorationen durch Drainage, durch Gräbenziehen, durch Rigolen ist die Aufmerk-

I Ter Obstgarten verlangt Düngung, Lockerung; Säge, Zukunft Messer und -Schere dürfen nicht ruhen, um überflüssig es, hemmendes Gezweig wegzunehmen, Krebswunden, Pilz­stellen sind auszuschneiden. Unzufriedenheit mit einer Sorte, läßt sich schon jetzt durch Umveredeln begegnen. Alle Obst­bäume, insonderheit Kirschen, Aepfel, Birnen, sind in älteren Stämmen noch zum Umveredeln gut Tie ersten Veredlungen beginnen bei' den Kirschen, Aepfel und Birnen bilden die

, Fortsetzung. Man schneidet Stachelbeeren, Johannisbeeren, Es darf nicht sein, Hans ! Ich bin es meinem Gatten macht von den

frfiuThin fein eit Namen rein zu halten, wenn auch das I den geschnitten, Schüdlausherde durch Änßretcyen nur

LL. darüber bricht Dieser ersten Stunde der Schwäche 1 Schwefelkalium vernichtet, Raupennester verbrannt,

Ö keine zweite folgen Äeh jetzt und sage meinem Gatten, ringe nachgesehen, Nistkasten aufgehaugt. Forinbaun.e d

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Zwielicht nmspielt« bereits bin östlichen «*.**

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uicht gleich erkennen. Aber als. Holzendorf ihre Hand mennscy Tövie aev anzt Wo kein

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Bette zusammen. Als mit dem dämmernden Morgen der genügend'stark^'KgEuferii bat schon im vorigen Monat alte Hausarzt erschien, fand er neben der Toten einen Z^Z^uua d8 Re«iua begonneu, sie wird fort- milden gebr-chen«, «.», beffen Haar m emer Stande die -echte ^teckllnuSM

gendes Bitten verschrieb ich der gnädigen Frau Morphium I le, nachdem die Eigenart d Pf z 9

? ******@?e -611**tet SÄÄ5Ä ZMi- S K et7er wußte es besser. zersetzt sich ftVVÄ&mS

Aschermittwoch des Lebens!" murmelte tief-! fammenliegt und ist nachher w g k , ^urt erschüttert Hans von Schmettow, als ihm die Trauerkunde I '

Redaktion: E. Burkhardt. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm UniversitätL-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.