SIS

Modell 206.

Modell 227.

Modell 225.

Betrachten tote zunächst die modernen, reichen und «urcklichtigen Stosse. Dieselben entfalten ihre Schönheit nur^dann voll und ganz, wenn sie in einer tzswftseN' duftigen stille anaewendet werden, und richtet sich dreie teurere wiederum nach dem Grade der Dichtigkeit. Ganz dünner Organdy und Voile z. B. erfordert em ganz duftig Arrangement, weshalb «um hierbei den Jerstoffrock um die Hüften in leichte und ausspringende Uchen ordn^ sodaß der ganze Rock in reichliche Falten Mt. Jnkrusta tionen von Spitzen um den unteren Rand oder auch ver­streut über den ganzen Rock sorgen für d^ notige Gamniu

Dock, der Geschmack ist verschieden und dre losen Falten find nicht jedermanns Sache. Deshalb ^,.^^^ eme WTimprfiMuno dabin, daß der obere Rockterl bis unaesayr zum Knie glatt bleibt, während die notwendige Fülle erst von liier an beginnt, so zugleich die moderne, oben enge, unteii wcitausladende Rockform auf das vollkommenste er­reichend. Da sind zunächst die schmalen, emgerechten Bolants, welche besonders bei Waschstoffen sehr gefällig wirken. Dieselben werdeil in den verschiedensten Breiten und in ganz beliebiger Anzahl angefertigt; immer aber ist man bestrebt, ihnen die nach hinten etwas aillstelgende Linie M geben, welche für die moderne, elegante Silhouette nun einmal unentbchrlich ist. Ebenso beliebt, wie die ein- oereihten Volants, ist der Fältchenvolant, und zwar der­jenige, dessen oberer Rand in nach unten aussprnrgende Fältchen genäht wird. Derselbe besitzt den Vorzug größter

Variationsfähigkeit, denn die Fältchen können in beliebig Gruvpen geordnet oder mit Garnituren unterbrochen Ml verschiedenen Längen genäht oder auch mit Hilfe von Spitzen- inkrustattonen an das obere Rocktell gesetzt werden. Ben sonders letzteres repräsentiert die höchste Eleganz und kommt hauptsächlich dann zur Geltung, wenn der Rock em abn

ewte Md a W* sächlich die leichten, dünnen Tuche und die Tafftseide, welche ihren Einfluß auf die Formen ausgeubt haben, und zwav ist dieser Einfluß eigentlich ein einheitlicher, da beide m der Wirkung, hauptsächllch allerdings m der technischen Wn,?^ ung d ch bet der Bearbeitung viel Aehnlichkell nnt einander baben Sie lassen sich sehr gut absteppen und eignen sich vermöge ihrer gleichmäßigen, glatten Oberfläche besonders gut zu allen serpentinartigen Arrangements. Daraus ist denn auch die große Anzahl von Meriden-, Volant- und 'jäSÄfck di- Nmh-i. d-r W existieren in den allerverschiedensten Variationen. Da sind zunächst die zahlreichen, schmalen irberemanderfalrendeN Blenden. Dieselben sind nur dann wirklich elegant, wenn das darunter befindliche Rockteil seinerseitseinwemg serventineförmig geschnitten ist, sodaß sie selbst fast ganz flach gehalten sein können. Bei Tuchen und nicht srans-u- den Stoffen werden die äußeren Kanten einfach glatt ge­schnitten, meistens werden sie jedoch pafsepolliert und ab­

gesteppt, selterrer werden die Bleitden abgesüllert, da sonst ILL o?0lf w schwer wird und unten reihrockartig steht. Die,e (Mpfabr besteht überhaupt bei den Blendenröcken, weishalb

Vame Stoffe zu verwenden und die Blenden selbst nur aus ein weiches Futter zu setzen. Ein beliebt^ Arrcmgement^der Blenden besteht darm, daß rnan ste m der voweren Mitte teilt, womit dann meist im oberen Rocktell eme Naht m der vorderen Mitte übereinsttmmt.

Häufiger noch findet man diese Anordnung der den Röcken mit drei breiten flachen Volants, llelchecheichfals surr Neuheit der Saison gehören. Diese flachen Volants werden manchmal auch noch an den Sellen gespalten und treten dann Verschnürungen vderandereGarniturett, welche dieselben scheinbar zusammenhalten, auf. Willniaidieses Arrangement mit 3 Volants für duftige Stosse und für Waschstoffe verwenden, so halt man sie etwas Weller, also serpentineförmiger, wie an Modell 206 gezeigt ist.

Ebenfalls zur Gattung der Blendenrocke ist dre Form mit apartem, glockenförmigen Oberteil zu rechnen, denn der einzige Unterschied besteht darin, daß das Oberteil lvE über die Volants fällt, so gewissermaßen den obersten Volant bildend, während sonst die Volants einfach angesetzt werden. Soll dieses Oberteil wirklich elegant fallen, |Q emvftehlt es sich, ihm einige nach unten ausgeschweifte Nähte zu geben, wodurch es mit den übrigen Volants besser harmoniert ________________

Schließlich folgt noch die gvoße Serie der Niesensaurm

foft für alle Stoffe eignen und auch große Auswahl m i°- m biibmd,-

Kniehöhe in Quersäumchen gesteppten Bleseiisaumröckegvelche sich einer allgemeinen Beliebtheit, erfreuen , As Schmtt hafiir verwendet man entweder die Serpenttnefornl odm die Form mit geschweiften Nähten. Letzterm- gehört auch an sich mit zu d en am meisten getragenen Rocken.und wird besonders bei tailor-made-Kleidern und ^- 8ane 6 hnUitat da er sich besonders für schwere Stoffe eignen

Sllbüverständlich bedeuten alle diese modernen Rock­formen eine bedeutende Komplikation der modernen Damen­schneiderei, denn ein sorgfältig aufgestellter und auspro bierter Schnitt ist dabei direkt unentbehrlich, weshalb wir nickt unterlassen, auf die Internationale SchnlltmanufaUur, Dresden-N hinzuweisen, welche die Ausstellung und her- Sckn tten als Spezialität betreibt und daher

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sodass ihre Schnitte als adsolut zuverlüsstg und zweifellos elegant zu bezeichnen sind. f