Ausgabe 
28.9.1901
 
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Samstag den 28. September.

1901. M. 138.

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liffe nur das Glück zu fassen, Wenn cs lächelnd sich dir beut; In der Brust und auf den Gassen Such' cs morgen, such' es hcut!

Wohl dreißig Offiziere ritten in dem. großen Steeple- clrase mit, und es war ein prächtiger Anblrck, drese bunte Menge der straffen, jugendlichen Gestalten auf den edlen Pferden über den grünen Rasen dahrngaloppreren ou

Iber das Gut seines Vaters...?"

M ein brillantes Gut mrt altem herrschaftlichen

's, - 's fehlt nur au Betriebskapital."

,Also würden Sie raten. . .?" t ,

.Es einmal mit meinem jungen Freund zu versuchen.

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in b ®S' Bravo!" erscholl es von allen Seiten, und Hurra, Petershagen!" schrre dre Menge, dre den be­liebten Reiter Micher erkannt hatte.

(Nachdruck verboten.)

Der Erbe von Petershagen.

Roman von O. Elster.

(Fortsetzung.)

Rennen. Sie hatte wohl bemerkt, daß Leutnant von Petershagen eigentlich nur um ihretwillen der Aufforder­ung Herrn von Brandons gefolgt war, und rhr Interesse nic dem stattlichen jungen Offizier mit dem müden, ele­gisch en Ausdruck in dem echt soldatischen Gesicht war leb­haft erwacht. Trotz ihrer Jugend kannte sre schon dre Welt und bewegte sich in der Gesellschaft mrt eurer stolzen Stachlässigkeit und Sicherheit, die eigentlrch rn ernem ge­wissen Gegensatz zu ihren achtzehn Jahren stand. Aber dre weiten Reisen der letzten Jahre, der standrge Aufenthalt in den Weltbädern der Riviera, rn Nrzza, Monte Carlo«

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111^0^. am-fe.

Kiüerhallumsblal! M Mehner Aipeiger

W^u Sonne strahlte hell leuchtend vom wolkenlosen Lümmel die Musik spielte die alten Sregesmarsche der ruhmgekrönten Armee, die Menge jubelte und klatschte ver­fall und in Eitel Fritzs Herzen quoll e» stolz nupor er fühlte die Kraft und das Wallerr zunr Srege rn fernen

Gewaltsam aber zwang er sich zur Ruhe; denn als prtnfirener Reiter wußte er, daß eru unbewachter Augen­blick, ein Moment der Unruhe, der Unausmerksaurtert rhm den'Sieg aus deu Händen reißen konnte.

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Sie .» erster lande... Peters,egen gewrt r« in W belchmnMn, der

Ehrenpreis natürlich Ihnen sagte en^ch will mrch, I "^§ ^9 £)at .-1)gar seinen kleinen Rennstall auf- mit dem Ruhur meines Pserdes begnügen." I arme ^unge gar |uBu

Als Eitel Fritz im Sattel saß, und der Rappe sich unter I gelost.

ihm bäumte, da erwachse sein alter Rertergerst wreder, und neuer Mut, ueue hofsuung beseelte rhn Wre em SS x'S AK S M . w»

» WMZMLM w " - beC W ne» dem «yM --- W, M VLÄKMNVMN Rittmeister Meyering mrt der Maforrn und Jrmw Grüßend | U l , eioy i J begonnen, ein heftrger,

verneigte er sich im Sattel Meyerrng hob seinengrauen belnd begrutzU ^er »n nwgte, in beut das

Cylinder kerzengerade zunr Gegengruß rn dre Hohe, daß I aus 9 bald für diesen, bald für jenen Reiter leiden-

die Sonne blendend auf einen kahlen Schädel frei. Er I JBubltttmt » ; m-iff mtb in lärmenden, tobenden Bei­rief Eitel Fritz ein ermunterndes Wort zu, aber der funge I gastlich P g TT @ besonders gelungen war.

Offizier erwiderte nichts, er fah nichts werter, dre fall auch, Irma das

dunklen Augen Irmas und die üppig schwellenden, purpur-, Mrt stergenoer JiiiTregung^^^ ^ Qpittnnnf n3u

feuchten Lippen, um die eiu leises, stolzes Lach,clu schwebte.

Tie Majorin schchenkte ihr feines Spitzeutaschentuch, der Sengst scheute und stieg kerzengerade empor eru Schreckensruf ertönte einen Augenblick schren e», als ob sich das Pferd überschlagen wollte,,, doch dre Genmndthert und Kraft des Reiters zwang es wieder nreder - mrt einer gewaltigen, prachtvollen Lanoade fetzte der Hengst