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Die Mode in der Wäsche.

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(Nachdruck verboten.)

Mit s kommt's an den Mund, Mit t kommt dran die Hand; Mit eil hängt man's um Und trägt es im Gewand.

Auflösung in nächster Nummer.

Auflösung des Bilderrätsels in voriger Nummer: Theaterneuheit. __

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*) Heber die Natur der Pilze unterrichtet anschaulich und zuverlässig: v. Ahles Allgemein verbreitete eßbare und schädliche Prlze, geh. SOI l. 3. , geb. Ml. 3.50. Verlag von I. I. Schreiber, Ehlingen.

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Ter moderne Geschmack richtet sein besonderes Augen« merk auf den Aufputz der Wäfche, und so bringt dav neueste Wäscheschrank^ Tastest verdim^danemd ausbewahrt g

Velhagen & Klasings Monatshefte.

Sehr interessiert hat uns ein: Aufsatz von ErnstsForster: Tie Sickeruna des Menschenlebens aus hoher.See UN d°n °-°ü^Schn-lL-M i;*i'XXÄt

kor ^kannte Weltreisende Ernst von Hesse-Wartegg emen sch «L-L «Ä-d üb« eamf« b«

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Ml,he so häufig Vorkommen. Den Champignon findet man am eb eitert auf Wiesen, Steinpilze auf grasigen Wald« rudern und Waldstellen, die Morchel wächst auf sandigem, aber dicht beschattetem Boden, die Lorchel aus alten Meiler­plätzen; doch verlangt sie lehmigen Untergrund.

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nur den Markt unserer Städte. Beide sind so bekannt, daß I i kb sie hier nicht zu schildern brauche; sie geben sowohl I < ein sehr schmackhaftes Gemüse, wie sie sich auch als Würze | S Suppen und Saucen mit bestem Erfolge verenden , lassen Leider sind Morcheln fast immer Mit Sand behaftet, I nnb es giebt Familien, die deswegen diesen schmackhaften I Pis, aänzlich von ihrem Tische verbannen. Dabei, ist es I überaus leicht, Morcheln völlig saMrei zu gewmnm; I man milß nur beim Putzen daraiif achten, baß dre Rehre, I dw den Stiel dieses Schwammes bildet, Nicht etwa ge- 1 schlossen bleibt, sondern ihrer ganzen Länge nach geossnet I wird. Selbstverständlich muß fleißig gewaschen und immer I wieder gewaschen werden, bis sich rm ^asserauchn; I mehr ein einziges Sandkörnlein smdet. Der Pfifferling, I auch Eit i hwamm, Gelbling, ober Gelbmännlem geheißen, I ist wohl oie häufigste all unserer Pilzarten. Aber leche I sündigt . an bei der Zubereitung dieses ebenfo köstlichen I wie wohlseilen Gemüses in den meisten Fallengararg. I Wer Pfifterlinge kochen will, gieße niemals einen hopsen I Wasser dazu, sondern bringe sie völlig troden oder nur I in der eigenen geringen Feuchtigkeit, die ihnen vom Ab I waschen her noch anhaftet, auf das Feuer. Diese Pilze I sind nämlich, wie fast auch alle übrigen Arten, sowasser- I daltia daß sie bald tn reichlicher Brühe gar lustig I brodeln. Pfifferlinge sollen auch nicht etwa lange kochen. I Wer sie schnell weich bringen will, braucht nur eme Messer- I spitze voll doppeltkohlensauren Natrons dazu zu mischen, I weil dadurch das Zellengewebe zerswrt und das Gericht 1 somit leichtverdaulich gemacht wird. r.re Brühe fort- I aieüen wäre eine Sünde, weil sich daraus die herrlichst I ffZsuppe Herstellen läßt; die Psisserlinge selber aber in Butter braten, somit durch und durchs mit einem Fettstoff I beladen und aus diese Weise völlig unverdaulich machen das ist ein Verbrechen gegen den Magen, das sich sicher früher oder später einmal rächen wird.

Sn vielfach Pilze augenblicklich gegessen werden, so nnnü ist aleicktwobl noch immer die Unkenntnis, die so­wohl das Einernten als auch die Verwertung als Nahrungs- niittel betrifft.*) Wer Pilze sucht, findet fte tn den ersten Sommermonaten am ehesten in feuchten Graben, die wo­möglich mit Moos bewachsen sind; spa^r gewähltt ber Hochwald nicht minder als auch> das Dickicht lohnende Erträae. Wer erntet, soll ferner Nicht tote ein Vandale bnitfen sondern die Natur des Schwammes sowie den etwaigen Nachwuchs vegetationsfreundlich ins Auge fassen. Abschneiden darf man den Hui nur dann, wenn mein_ bi Sckmittiläche sofort mit Erde bedecken kann, fönst wird es nämlich der Pilzfliege gar zu bequem gemacht, die nun herzuflieat und ihre Brut an der betreffenden Stelle ab­setzt. Man fände heute nicht so viele von Madenlagern durchzogene Steinpilze auf dem Markt, wenn die ^oatmnler beim Einernten verständig zu Werke gingen. Noch mehr zu verurteilen ist das plan- und sinnlose Herausretßen mit Stumpf und Stiel, ein Zerstörungswerk sondergleichen, weil dabei die zarten Sporen vernichtet werden und demgemäß allmählich jeder Nachwuchs ausbleiben must Es ist doch thatsächlich kein Wunder, wenn bei solchem Treiben gerade d e vornehmsten Schwammarten immer seltener werden und nur noch um Preise zu erlangen sind, die aus­schließlich der wirklich Bemittelte zu bezahlen un stände ist.

Denn neben den oben aufgezahlten Arten birgt de deutfche Wald, die Wiesenau und Angertrift unserer Ge­markungen noch eine ganze Reihe köstlichster Schwamme. Außer den Morcheln sind die diesen verwandten Lorcheln -u erwähnen, die freilich vor dem Kochen noch tüchtig ab« aebrüht werden mögen, tun dadurch die in ihnen vor­handene flüchtige Säure, die gesundheitsschädlich wirken kann iicber zu entfernen. Da sind ferner der Bratling, de! Grünling? der Stockschwamm, der Hirschschwamm, der Habichtschwamm und endlich der Reizker, einer der fchmack- haftesten unter sämtlichen Pilzen, den mau vor alleni in dichten Fichtenwaldungen trifft, wie sie ja m unserem Anter«

Gemeinnütziges.

(Sin iteueg Mittel zur Vernichtung der Bilattlänse Während man im allgemeinen zur Be- Mnp nng von Blattläusen flüssige Mittel wie Qnassm, Tabaksextrakt anwendet, besteht das neue Mitt staubsörmigem Kalk dem Petroleum zugejetzt< atzt also das Insektenpulver und ist viel billiger, her Herstellung wird das Petroleum zum Loschen - Kalkes verwendet. Wer sich für das Mittel intcrift , den emvfehlen wir, fich Nr. 11 desErfurter Führer 'M Gartenbau" kommen zu lassen, die unseren Abonnenten kostenfrei zugeschickt wird.