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LitLerarisches
Dahlemerstr. 75.
Rebattisn: E. Burkhardt, — Druck und Setlag der BrShl'schm Uui»erfit«tS-B»ch- und Eteindruckerei (Pietsch Erden) in Oie-«.
Klnden-Zeilung. Herausgegeben von Felix von ©tenglin, Groß-Lichterselde. Inhalt von Nr. 17. Was in der Welt vorgeht: Unsere türkischen Freunde; Neues vom Vesuv; Was ein Deutscher vor den Buren erzählt; Fahrt aus einem brennenden Schiff; Kleine Notizen. Aus dem Reiche der Natur: Der Planet Mars; Känguruhs i« Europa. „Das geheimnisvolle Haus." (Forts.) „Jndianerlebl« im Thüringer Wald" (Schluß). Anzeigen. — Zu beziehen durch all Postanstalten, Buchhandlungen und die Geschäftsstelle in Groß-Lichterfeld;
Gemeinnütziges.
Der Schleier im Winter. Die Damen werden daran erinnert, bei Frostwetter keinen Schleier zu tragen. Der warme Hanch, der dem-Munde entströmt, wird durch den Schleier gewissermaßen gefesselt, der eisige Wind kry- stallisiert chn, und die Nase hat den Schaden davon; man kann sich nämlich auf diese Weise die Nase erfrieren, ohne daß man es merkt. Zum Schutz gegen Staub und rauhe Luft mag der Schleier dienen, nicht aber bei Frostwetter.
Gesunde Lage im Schlaf. Tr. Menli-Hilty (Kanton St. Gallen) fand, daß wenn der Kopf tiefer beim Schlafen liegt als die Füße, der Hals bis zu 4—5 Zentimeter an Umfang zunimmt. In chiefer Lage erwachte er stets früher
Preisrätsel.*) Geheimschrift.
Nachdruck verboten.
Knrknutnchkndgbn Wsdsjnstsdrthmbt Vldnglhrtdslbn Dchmrnstnwssdrtd
Diese Buchstabenrcihcn sind in Gruppen zu zerlegen, die sich dmf Einfügung passender Vokale zu sinngemäßen Wörtern bilden lassen.
*) Lösungen sind mit Aufschrift: ,,Preisrätsel-Lösung' versehen innerhalb acht Tagen an die Redaktion der „Gteßelllk Familiendlätter" einzusenden.
Auflösung des Tauschrätsels in voriger Nummer:
Sogs, Wlnd, Ostern, Eder, Wanne, Zadn, Name. — Eisbahn?.:
Saryeizösen, die so vollkommen und so vorzüglich, kon-I als gewöhnlich und fühlte sich sehr erquickt und war tagsüber struiert und ausgestattet sind, daß jeder, der einmal Ge- I viel arbeitsfähiger. Nachdem er vier Jahrb so geschlafen, legenheit hatte, ihre angenehme, behagliche Wärme, die I empfiehlt er seine Methode gegenüber der bisher allgemein große Reinlichkeit im Gegensatz zur Kohlenfeuerung, die I üblichen, durch nichts begründeten, aufs wärmste. Auf diese sofortige Heizbereitschaft bei vollständiger Geruchlosigkeit, I Weise bekomme das Gehirn reichen arteriellen Zufluß, und sowie die Sparsamkeit ihres Betriebes kennen zu lernen, I reichlicher Nahrung bedarf dieses Organ ganz besonders in sich sofort mit ihnen befreunden wird. Der Schreiber dieser I einer Zeit, in welcher es, wie jetzt, übermäßig m Anspruch Zeilen hat selbst einen solchen Ofen aus der bekannten und I genommen wird. Die Furcht, daß durch ein solches Tief- renommierteu Fabrik I. G. Houben Sohu Carl in Aachen I lagern des Kopfes, das natürlich nur in größeren Zwischen- in Betrieb; kann daher aus Erfahrung sprechen. Die I räumen fortschreiteu darf, Hirnkongestivneu bedingt werden Gasöfen dieser Fabrik sind patentiert, dürfen deshalb von I könnten, ist nach dem Verfasser unbegründet. Em Teil niemand nachgemacht werden. Ich hatte Gelegenheit, auch I des zuströmenden Blutes wird von der Schilddrüse, deren andere Systeme kennen zu lernen, die aber bei weitem nicht I Gefäße sich stark erweitern, zuruckgehalten; die so vergrößerte die Vorzüge der Houbens Oefen in sich vereinigten, daher I Schilddrüse drückt ihrerseits wieder auf Die ganz rn ihrer beschränke ich mich darauf, einige Eigenschaften, die die An- I Nähe zum Gehirn aufsteigenden großen Kopfadern (Laro» schasfung eines Original Houbens Gas-Ofens besonders I tiden), so daß das Blut nur lang)am nach den Hirngefaßen empfehlenswert erscheinen lassen, hier hervorzuheben. I fließen kann. , ~ , „„„ „„„
Ter Heizeffekt eines Houbens Gasofens ist durchschnitt- I 28 er staub f^erqT epp ich e m 1 enter Wohnung ver- lich 90 Prozent, also viel, viel mehr wie bei Kohlenfeuerung, j wenden will, der schaffe sich Lmoleum-Teppiche att ~tc- bei der ein großer Teil der Wärme als Ruß und Rauch I selben nehmen keinen Staub aus, tote alle anderen Teppich- zum Schornstein hinaus entweicht. Dieses günstige Resultat I arten können täglich aiifgewaschen werden, wodurch eben ber der Ausnutzung der Wärme bringt es in Verbindung mit I auffällige auflagernde Staub ähnlich wie vom Zimmerbiden der leichten Regulierbarkeit mit sich, daß der Betrieb eines I entfernt wird. Sie sind auch von nngemem langer Dauer, Gasofens bei den gegenwärtigen Kohlenpreisen nicht I em Beleg tauu oft über 10 bis Jahre benutzt werden, teurer ist, als Kohlenheiznng. Ter hohe Prozentsatz der I Benn Einkäufe achte man darauf, echtes und gutes Linoleum Wärmeausnutzung und Heizkraft wurde auch von amtlicher I zu erhalten.
Seite bei einem Vergleich von Houbens Gasöfen mit anderen I MMMeNpflege.
Reflektoröfen festgestellt; erstere ergaben hierbei die beste I Dankbare Wiuterblüher am Zimmer- Leitung resp. die höchste Wärmeausnutzung. Wahrend, tote I t e n ,-t e r. Eine Arche Noah hat der strenge Winter aus dem schon oben berührt, manche Systeme auch heute noch nicht I Wohnzimmer des Blumenfreundes gemacht. Alles ist vor ganz geruchlos sind, indem die Verbrennungsgase zum 1 ^em verderblichen Froste hineingestellt, bunt stehen Ka- Teil nach abwärts in das Zimmer gedrückt werden, ist I rnelien, Azaleen, Gummibaum, Primel, Caleeolarie und dies bei Houbens Oefen ausgeschlossen, hier können infolge ^fljmen durcheinander, jedes muß vorlieb nehmen mit dem der eigenartigen Konstruktion keine Verbrennungsgase nach I vorhandenen Lichte und der vorhandenen Wärme. In abwärts und dadurch in den Raum übertreten, die Luft I chefem Gemisch von Pflanzen berührt es eigentümlich, wenn wird also nicht verunreinigt; sie brennen völlig geruchlos. I etuige trotz der ungünstigen Verhältnisse die prangenden Einen weiteren Vorteil gewährt der dabei angewandte I Blumen aus den Blättern hervortreiben, nicht als ob es Muschelreflektor. Dieser bietet nach dem Gut- I Winter, sondern als ob es Frühling wäre: Riemenblatt, achten hervorragender technischer Autoritäten nicht nur eine I Epiphyllum, Anthurium gehören zu den Pflanzen, die so wirksame Zerstreuung der Wärmestrahlen, sondern gewährt I ^en Winter zum Frühling machen. Es giebt noch eine ganze auch dem Auge eine wechselvollere und angenehmere Er- I U^ahl mit ähnlichen Eigenschaften, doch würde es zu weit scheinung, die bei Verwendung von Gasöfen zur Ausschmück- I führen, sie alle hier zu nennen. In Nr. 43 des „Erfurter ung von Räumen wesentlich mit in Betracht kommt. Die I Führers im Gartenbau" ist ein reizender Artikel über zu den Oefen verwandten Materialien sind durchaus wider- I Blütenpflanzen am Wohnzimmerfenster enthalten. Der Ar- standsfähig, und die Oefen von unbegrenzter Dauer. Die I ^xel giebt gleichzeitig genaue Angabe über die Pflege der- äußere Ausstattung ist stilgemäß und künstlerisch) teils in I selben. Interessiert sich jemand dafür, mag er sich diese geschmackvoller Majolika-, Nickel- oder Emailleausführung, I .glimmer vom Geschäftsamt des Erfurter Führers kommen teils einfach bronziert oder mit Messingeinlagen ic. Da I (assen. Unseren Abonnenten steht diese Nummer gratis zur die Wärme vorzugsweise in die unteren Raumschichten I Verfügung.
gestrahlt wird, so werden neben dadurch bewirkter sehr bedeutender Gasersparnis Füße und Unterkörper der anwesenden Personen angenehm erwärmt und eine behagliche dem Körper zuträgliche Temperatur erzeugt. Mit den Oefen kann ein selbstthätiger Wärmeregler verbunden werden, wodurch die Zimmertemperatur ohne äußeres Zuthun bis auf den Bruchteil eines Wärmegrades geregelt werden kann.
Durch) ihre sofortige Gebrauchsbereitschaft und Außerbetriebsetzung eignen sich die Gasöfen vorzüglich auch für nur zeitweise gebrauchte Räume, wie Schlafzimmer, Hotelzimmer Säle und Kirchen, für letztere insbesondere auch deshalb, weil keinerlei Beschädigung oder Verunreinigung M Kirchenäußeren durch Rauch oder Ruß stattfindet. ___________ Dr. H.


