Ausgabe 
25.4.1901
 
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die Stirn! so beugte'er das Lauvt^ f M Ü I ? toar wieder der arme verführte, um sein Eigentum

AltinaersAnllW 9enbLtct traf^Ott feme Faust Johannes I Rechter können darauf freilich keine Rücksicht nehmen, und

A sank lautlos in die Eniee srtS« C I leber Richter der Welt hätte ihn verurteilen müssen; aber an einer Stelle aerötet ' ba§ weiße Haar war I damit er auch der Gerechtigkeit Genüge geschehen, und

Ter^Lärm verstummte m.r hä w , I e§et * mehr als billig, ihm jede mögliche Erleichterung

kfo Jtltr das Gebrüll des Thaters I zu gewähren. 0

dee ^uft, welchen zwei Polizisten mit Mühe I Sein Weib war einen Monat nach seiner Verbartuna dem Lmdkn L to&SSSf* ** ® k'°"d SffWen. «q- R°«i« wurde "K 'm,7 dL W"°

Jäl . i i. ,,, , , ,, I Vorst« erst »°ch I-m-r Genesung mirbl-cht. s-r Schl-, ^udasi" f e 9 ww't, der Vater! Verdammter I hatte fre gerührt, der Kummer, die Sorge um ihn, die v SRpfrimpr! ja m a , I zehrende Schande toar wohl die Ursache.

der mit bem ?^w Wage>i nach, I Sie hatte ihre Schuld mit dem Tode büßen müssen.

Vor dem Ä rasch davonfuhr. I und er, der viel Schuldigere, er kam darüber hinweg,

stein J ae® iiS S/ ? enl?r eut Pflaster- I lebte ordentlich wieder auf unter der sorgsamen Pflege.

1 101 0efarbt dom Blute des Johannes. I Ter Matthias, den sie allerdings sreigesprochen hatten,

8. I als völlig unzurechnungsfähig in geschäftlichen Dingen,

Um das Fenster mit der düsteren Eisenverqitteruna I war nach Amerika ausgewandert. Heimatlos, mittellos, wob das Frühjahr. Apfelblütenduft drang herein, ja, einer I er wohl der stärksten Buße entgegen. Ihn selbst würde der übervollen Zweige ließ es sich nicht nehmen, seine I bie Rost und ihr braver Mann womöglich im Triumph auf Last auf euren der Stäbe zu stützen. I den Hof bringen, wenn die Zeit seiner Entlassung gekommen,

Ter warme Sonnenschein vergoldete die schneeweißen I stber dagegen wird er sich energisch wehren. Das darf nicht bte kahlen, weißen Wände, das weiße Bett, da« I letrt' das Recht hat er auf immer verwirkt, seine Heimat weiße Kruzifix darüber, das weiße, bis auf die Schulter I wieder zu betreten, den ehrlichen Boden, den er verlassen, chllende Haar eines! Mannes, der, in einem Lehnstuhl aus I ®ie $Iüte in seiner Hand brachte ihn wieder darauf. Rohrgeflecht sitzend, unverwandt hinaufblickte zu dem neu- I Das Frühjahr im Walde!

gierigen Blütenzweig. Nur schade, daß der Sonnenschein I "Wenn die Vögel schön g'sunga hab'«, und der auch das düstere Eisengitter abzeichnete, auf den schnee- I Kuckuck g'ruf'n, und die Käfer g'sürrt, ünd der Saft werßen Treten, ein häßliches, schwarzes Viereck, welches I herausquoll'n is zu der Rind'n lind die junge Trieb, ünd die ganze Frühjahrsharmonie störte. I der G'ruch, der G'ruch!" Er schloß dir Augen in

Aber daran war trotz aller Milde, welche ausgeaossen I fe(t9er Erinnerung.

war über den ganzen Raum, nichts zu ändern; denn der I (Schluß folgt.)

Raurn war ein Gefängnis, und der Mann am Fenster I -----------

nut dem wallenden, weißen Haar ein GefangenerI mll!f i

Johannes, der Bauer vom Wald. I C t l ÖJ C tt.

Eine Blüte löste sich vom Zweige oben, und flatterte» Bon Theo Seelmann.

herab, gerade tn seinen Schoß. I iNawdrm* >

dann mit'^nüdem Lächelii Mmrf,'als'nullte er" dem chmch! I wieder die blauen Köpfchen hervor,

seinen Tank saaen Dann blickte er fn-nn» 9k I und schüchtern, aber doch! zugleich hoffnungsfreudig,

auf das zarte Gebilde in'' seiner^ kopfschüttelnd I fle die zarten Blumenkinder, die bem kMting entgegen

Es war aber auw7u sonderbar" I lächeln, die unschuldsvollen, duftigen Veilchen Veilchen

alles verschworen Bütte $ifim nur ßfct+paAe l(^ I unb Frühling sind eng miteinander verbunden. Mögen zuthun ihm dem alten Sünder ^dem LdL I auch Schneeglöckchen, Krokus- und Schlüsselblumen anmutig

SEÄSJ-SB«

O, er war selbst emvört über diele . I z Rach einer orientalischen Legende entstand das Veil-

S*.Ä, E«. M d/n 4?ueunbb'bi?S«Äl' ÄÄ fte

ÄS6 «UWÄ.JS 8MKMÄ MAMPKMM er^es" nicht" und "l>a'Welle "doch fow?^"""^ I es fortan seine süßen Düfte als Opfer gen Himmel steigen.

. Und der schönen Reden selbst""^

«« chahr Gesangnes gaben wegen Teilhaberschaft an dem I allen Zeiten Veilchenkränze auslagen Pinda? si at voll betrugerrschen Bankerotte, während ber Polentz zu sechs I Beaeiüeruna Ta herbrpifptt

Sa irtFnvtS ov Li r-, - * _ ,,,,».__ j. _ >> ^o^ne aber bn^ Laub, das Wonneland, und flichw'man Rosen unverdiente Begünstigung. I sich ins Haar." Die Dichter nannten die Stadt Athen di!

uls er dann schwer erkrankte, kam der Arzt, ein I Veilchenbekränzte", und die Bildhauer stellten sie als eine m ann' fb?r Trost zusprach, ihn in diesen I Frauengestalt dar, die einen Veilchenkranz trug. Mit freundlichen Raum bringen ließ, und die Rosl durfte | Veilchensträußen und Veilchenkränzen schmückte man die « bi- Beamten erkunblgien Kinbet. 'bi, b-s dritte SSTlSg.JitJ

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