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Verein der Bücherfreunde.
Ms siebenter Band des zehnten Jahrgangs der Ver- j oisentlichungen des „Vereins der Bücherfreunde Wchftslmtung: Alfred-Sch all, Königl. Hofbuchhandlung) Derlin W 30, erschien soeben?
. Maud. Die Geschichte einer Eh^ Von Valeska Grafm Bethusy-Huc. Preis geheftet 2,50 Mk., gebunden 3,50 Mk. Für Mitglieder des „Vereins der Bücherfreunde kostet .der Band nur 1 Mk. 85 Pf. geheftet und 2 Mk- 2o Pf. ^Gräfin Bethusy-Huc kann sich rühmen,, zu den ge- Lesensten deutschen Schriftstellerinnen zu gehören, ^n dem Romane „Maud" ist die Geschichte der Ehe zwischen einet amerikanischen Milliardärstochter und emem ^deutschen Prinzen von Anfang bis ®ttbe derartig lebenswahr und ^fesselnd geschildert, daß der verwöhnteste Leser von diesem : ^Msp^kte und Satzungen über den „Verein der Bücherfreunde" sind durch jede Buchhandlung und die Geschafts- jeitung des „Vereins der Bücherfreunde ■ Berlin W, 30, W beziehen.; _
auf das Tischchen, das„ ihrem Fenster am nächsten stand, — 1 und NUN stand er nach einer raschen Wendung vor ihr. |
„Gnädiges Fräulein, bm ich gerechtfertigt?' ; flüsterte er..
"unt> dar/ich Ihnen nun wieder die Hand drücken?"
"und^auch einen respektablen Kuß darauf drücken?"
'Muß das sein?" fragte sie, leise verwirrt, und langsam errötend. , . r
„Eigentlich nein!" sagte er, sich aus der schon halb gebückten Lage wieder auftichtend.
>,We?iN Sie mir dafür gestatten wollen — -
„Herr von Eschenborn!" mahnte sie ihn bestürzt; denn ihr heftig klopfendes Herz wußte wohl, was er gemeint hatte, ohne daß er seinen Satz zu Ende gesprochen..
„Fräulein Dolly", flüsterte er, sich scheu nach den anderen umsehend, die in ein lebhaftes Gespräch geraten waren. „Ihr Kummer .vorhin hat mir mehr verraten, als Sie mir in diesen flüchtigen Manövertagen vielleicht zu- gestanden hätten! Ich weiß jetzt, daß ich em Glückspilz biil, und wenn Sie tausendmal nem sagen! ä Hast Tu mick? lieb, Dolly?"
„Ja!" hauchte sie.
Ta bückte er sich nieder, und Wßte ihr glühend die schönen schlanken Hände. „Als Abschlag!" flüsterte er dabei und sah sie beseligt an. ä
Ober-Steuer-Jnspektors aber fuhren nun doch erst anderen Morgen. :=== ■.
Gemernnutzrges.
Familiengärten als bescheidene Mithelfer b et d er Lösung der sozialen Frage. Keine Freuden sind reiner, als die, welche uns die Natur bietetz und kein Mensch darf als verloren betrachtet werden, bet! noch Sinn hat für die Schönheiten der weiten Gotteswelst Deshalb muß es das Bestreben aller Menschenfreunde sein/ diesen Sinn dem deutschen Volke zu erhalten, und Freude, und Verständuis für die Wunder der Schöpfung iN den Herzen der Jugend zu wecken. Was wäre aber dazu mehr geeignet als ein Fleckchen Erde, auf dem jeder mit den <S!Cin€tt nüch eit itcitf)! b entert
und schaffen kann. Also schafft, besonders ju den Gros;-. städten, Familiengärten, . denn die dort verbrachte Zeit wird dem Wirtshausleben entzogen, und der mmge Verkehr mit der Natur ist besonders für die Heranwachsende Jugend von unberechenbarem Werte. So mahnt in Nr. 23 der „Erfurter Führer im Gartenbau" in einem höchst beachtenswerten und mit reizenden Plänen und Bildern geschmückten Artikel über die Schrebergärten iil Leipzig, von denen dort schon an 5000 vorhanden sind. Wir machen auf diese Abhandlung ganz besonders aufmerksam, zumal unseren Abonnenten diese Nummer kostenfrei zugesandt wird. „ '.
Gegen Husten und Schnupfen. Starkem Salber- thee setze man Honig bis zum Süßwerden und em wenig Essig zu. Hiervon trinke man bet Husten und Halserlalt- ungen halbWndlich einen Eßlöffel voll warm,, bei Schnupfen i recht warm. — Ebenso ist Honig em vorzügliches Mittel gegen Nervenaufregung und Schlaflosigkeit, namentlich für ältere Personen; ein bis drei Eßlöffel voll Homg, abends vor dem Schlafengehen genommen, beruhigt, und hat einen stärkenden Schlaf zur Folge. ;; Schlucken wird fast augenblicklich gehoben, durch Einnehmen gestoßenen und mit gutem Essig angefeuchteten Zuckers. Meist genügt eme geringe Quantität, z. B. ein halber Löffel. Honig, mft I rnfiem aeriebenen Meerrettich vermengt und namentlich I vor den?Zubettegehen genossen, ist für Asthmaleidende em I überraschend schnell Erleichterung schpssendes Mittest
Vermischtes.
Rasiert. Als der berühmte Archäologe eines Nach-i mittags in den Klub kam, war sein Gelehrtengesicht an mehreren Stellen mit Heftpflaster bedeckt, und die Freunde, fragten neugierig nach der Ursache.
Rasiert", sagte der Professor lakonisch.
"iXrti Gotteswillen! Wo haben Sie sich denn rasieren lassen. e|ne merkwürdige Geschichte", begann
der Gelehrte; „mich hat heute morgen ein Mann rasierst der eigentlich etwas mehr als em gewöhnlicher Barbier; ist. Ich weiß genau, daß er in Oxford und dann m Heidest berg studiert, und mehrere Jahre an anderen ausländisch N Universitäten zugebracht hat. Ich kann bezeugen, daß ers unseren besten wissenschaftlichen Zeitschriften verschiedene lMbeutende Beiträge geliefert hat, und Männer aus bett besten Kreisen Europas und Amerikas, viele wissenschaftliche I Berühmtheiten, zu seinen intimsten Freunden zahlt. Und trotzdem", sagte bet Gelehrte nachdenklich, „konnte er mich! nicht einmal ordentlich rasieren."
” Beim Zeus!" riefen bie jüngeren Klubmttgliedest „Warum ist er denn Mrbier mit allen seinen Kennt.
WetO! er ist nicht Barbiersagte der Bücherwurm gähnend, „Men .Sie, ich habe mich heute morgen selbst rasiert.,"
Katechismus des deutschen Handelsrechts stach dem Handelsgesetzbuch für das Deutsche Reich vom 10. Mai 1897. Bon Rob ert Fischer/ Geh. Regierung^ rat. Vierte, vollständig umgearbertete ^Auflage.- £riginalleinenband 2 Mgr^k^Verlag von M, J„ .^eber in |
Ungeachtet im vorliegenden Falle bet Text, sich in fkpr siauvtsacbe genau an bie Bestimmungen und bett ^rort- »WaSÄ*
Hneä kleinen Lehrbuches gewählt worden.. Das Zusammengehörige ist daburch mehr aneinander geruckt, und eme bessere Ueversichtlichkeit erzielt. Wo es nützlich erschien, sind die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches zur Ergänzung herangezogen worden. Am .Schlüsse findet sich Zm ZusammenMlung der Reihenfolge der Paragraphen des Handelsgesetzbuchs mit Angabe Zer betreffenden Selten- zahlm des Katechismus. Das bereits «r vierter. Auflage vorliegende Bändchen hat, semen WeM.namentlich für- Kauf leute, die sich weder Mit dem einfachen Gesetzes Wortlaut zu begnügen noch« mit einem größeren Kommentar desselben zu befassen geneigt sind. Auch sur HMdelslehranstalten kann der Katechismus als geeignete Unterlage WM Unterricht dienen und empfohlen werden.; , — ---------------
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Logogriph.
(Nachdruck verboten.) So lang du wandelst auf Erden hier. Gehört das Wort mit 1 auch dir; Mit r jedoch ist cs bekannt Als Stadt im schönen Schwerzerland. .,
(Auflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Wortspiels in vor. Nr^r ... Karten Ornat, Pforten, Estrich, Rain, Nestor, Insel, Karn, Manen, Siam. — Kopernikus.


