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Bilderrätsel (Nachbildung verboten)..
(Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des Magischen Quadrats in vor. Nr, AAR GAU ALM
jeder — Mann oder Frau — vom Anfang des ^Erwerbs an sich tu die Pensionsversicherung aufnehmen keße, um die Beiträge hierfür so niedrig als möglich zu stellen.
Die verschiedensten Einrichtungen smd ja getroffen, urn die freie Disposition nach jeder Richtung hin offen W halten. Es giebt Kapitalversicherungen, die entweder rar Aeit bar zu erheben oder in Rente (Pension) umzu- wandelil sind. Ferner Pensionsversicherung, welche ver- bundeit mit Jnvaliditätsversichernng, Schutz gegen vorzeitig eintretende Erwerbsunfähigkeit gewährt. Aussteuer-, Unfallversicherung mit Tagegeldern re. Bet allen Ver- sicherui'gen sowohl auf Rente wie auf Kapttal verfallen die eingezahlten Beiträge heute nicht mehr, wenn man die Zeit der Auszahlung nicht erleben sollte, sondern werden den Angehörigen mit Zinseszinsen, nur mit eurem Abzüge für Unkosten, zurückerstattet. — Bei der sogenannten Lebensversicherung für diejenigen, welche ihre Angehörtgen für den Fall, ihres Todes versorgen wollen, grebt es Formen, bei denen die Beiträge von Jahr zu ^ahr brurger werden, oder toemt die Versicherung ohne ärztliche Untersuchung eingegangen ist, der Gewinnanteil jährlich zur Ver- ncherungssumme zugeschrieben wird. Jede Pokze, ob auf Rente oder Kapitalversicherung lautend, kann ttt Notfaaen bclichcn, kann abgekürzt oder zurückgekauft werden.
Im Sterbefalle kann eine, Aussteuer- oder Altersversorgung mit Kapital sogar einfach auf eine andere Person übertragen werden und läuft dann Wetter. Es tst also nach allen Richtungen vorgesorgt. Für ältere Leute kann natürlich eine sofort beginnende Leibrente für em oder zwei verbundene Leben (Ehegatten, Geschwister oder Freundinnen . gegen Kapitalszahlung erworben werden. Diese ist aber itiemals so Höch, als wenn man sie sich Jahre vorher gesichert hat. „ „ , , . , ,
Die letztere Form auf die verbundenen Leben wird so lange gezahlt, als noch eine der beiden Personen am Leben ist. r ,
Tie „Geschäftsstelle der Versicherung der Mitalieder Deutscher F r au en v e r ei n e", welche von der Scbreiberin dieser Zeilen seit zweieinhalb Jahren, im Anschluß an die Gesellschaft „Friedrich Wilhelm tn Berlin gegründet worden ist und stch da,elbst Behrenstraße 60/61 befindet, umfaßt jetzt schon 34 Frauen- und qemisclcke Vereine in Deutschland. Die Leiteriit hat es sich zur Aufgabe gemacht, hauptsächlich die Frauen, ohne tinter- ichied von Stand und Beruf, zur rechtzeitigen Fürsorge für das Alter und für etwaige vorher eintretende Arbeitsunfähigkeit anzuregen, sie treu zu beraten und ihnen jede mögliche Erleichterung zu gewähren. Auch die Manner sollten diese Bestrebungen unterstützen; denn auch ihnen kommen die Einrichtungen zu gute, wenn sie Eintreten wollen. Vor allein aber sollen sie nicht dagegen sem, wenn ihre Frauen, Schwestern und Verwandten es zu thun wünschen, um nicht späterhin auf die Gnade anderer angewiesen zu sein. Wenn sie sich durch eine solche Anlegung ihrer Ersparnisse srei und unabhängig machen wollen für eine ungewisse Zukunft und für die Tage, des Alters, von denen wir sonst sagen: „Sie gefallen uns nicht!"
Redaktion: E. Burkhardt: — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruaerei (Pietsch Erben) in Gieß
GsmernnNtzrses.
Sünden gegen die Augen. Tie Augen find das Kostbarste in unserem Leben. Durch sie empfangen wir unsere geistige Nahrung, durch sie lernen wir Gottes Schöpfung in uns aufnehmen, seine Werkeschauen, ->ehe dem, dem das Licht des Auges mangelt, dunkel und traurig ist sein Weg, Entsagung und Entbehrung sein Los Und trotzdem sind die Sünden gegen die Augen von >ecken der Erwachsenen und der Kleinen unendlich groß, und wir hüten sie nicht wie unser Kleinod. Schon vom ersten Tage der Gebnrt an drohen ihnen Gefahren. Sie verlangen Schonung und größte Sauberkeit, um nicht Schaden für das ganze Leben zu nehmen. Starke Strahlen der Sonne oder des künstlichen Lichtes bescheinen oft das zarte Auge des neugeborenen Kindes. Häufig genug sehen wir z. B. den Kinderwagen derartig geschoben oder stehen gelüsten, daß das Licht dem kleinen Wesen direkt ins Gericht scheint, oft stundenlang auf Spaziergängen oder Erholungsplatzen. Erschreckend ist es, sehen wir die große Anzahl der kleinen augenkranken Wesen in den Kliniken, die ihr Leiden Nicht immer durch Ansteckung oder schlechte Säfte haben, sondern.
in einem hohen Prozentsatz durch Schuld der Vernach- lässigung. Ein arger Verstoß gegen die Hygiene ist es ferner, nachts eine unbeschirmte Lampe, tote wir sie oft, besonders in den Familien der ärmeren Klassen, finden, zu brennen. Das Auge bedarf, wie jedes Organ, unbedlng. ter Ruhe, die es selbst im geschlossenen Zustande Nicht findet, wenn das Zimmer hell erleuchtet ist. Weiterhin sieht man oft zur Zeit, wo das Tageslicht derart abgenommen hat, daß man Gegenstände, um sie deutlich zu erkennen, nur mit Anstrengung wahrnehmen kann, Erwachsene und Kinder noch lesen, schreiben, nähen, Nadeln einsädeln, Noten studieren u. dgl. Wird später die Lampe angezündet, so breitet manche 5musfrau gegen alle Vernunft ein weißes Tischtuch auf dem Tisch aus, an dem gearbeitet werden soll. Sie vergißt dabei, daß sie dem Auge durch den weißen Grund nicht etwa mehr Licht zuführt, sondern es blendet. Es wird den Augen eben sehr viel zugemutet in dieser und anderer Weise, und Krankheiten, die verhütet werden könnten, itnb die Folgen davon.
Eine der elegantesten Schlingpflanzen, die stch wie keine andere fo zur Bekleidung von Lauben, Gittern, Brückengeländern, Säulen usw. eignet, ist die Klematis Bitalba, unsere Waldrebe. Der graziöse Wuchs allem macht sie uns wertvoll. Elegant schlingen sich die schlanken, biegsamen Zweige in die Höhe, nach allen Seiten, hier verdeckend, da schmückend. Die Lindenblüten ähnlichen Blumen stehen in kleinen Büscheln leicht über dem Laube, durch ihren Wohlgeruch eine Menge Bienen anlockend, für welche sie durch ihre Reichblütigkeit eine gute Futterpflanze abgiebt. In das lichte Geranke bauen gern Hänfling, Gartensänger und andere beliebte Singvogel, ^m Herbst schmückt sich der Schlingstrauch, mit reizenden, wolligen, grauen Samenbüscheln, in denen die braunen Kerne zu sehen sind. Diese lassen sich, mit den Ranken geschnitten, schön zu dauerhaften Herbststräußen benutzen; Liguster-' zweige mit Beeren und Hagebutten dazwischen gesteckt, liefern geschmackvolle Dekorationen besonders für größere Vasen Diese Clematis findet sich in unseren Waldern wild und läßt sich sehr leicht aus Samen ziehen. HA-
p 1 ' 1 „Praktischer Wegweiser", Wurzburg.
Kaum ein Balkon, kaum ein blumen-i geschmücktes Fenster, d e m e in e Fn chs ie fehlte. Und obgleich es schon so mannigfache Formen dieser herrlichen Pflanze giebt, sieht man doch alljährlich neue ^Züchtungen von immer hervorragenderer Schönheit, tm yandel erscheinen. Da weiß nun der Liebhaber Nicht immer Rat, welche Sorten er aus der Fülle des Neuen heraussuchen toll Deshalb empfiehlt der praktische Ratgeber in einem längeren Artikel eine Reihe von Fuchsienneuheiten, die wegen ihrer Eigenschaften in allererster Lmie zu häufiger Aniucbt geeignet sind. Allen voran an Schönheit sind die neueren Sorten Marinca, Crinoline, Gertrud Pearson, Ro- deric Dhu, Fürst Otto von Wernigerode, Molesworth und Ehildwill Bedder zu stellen, die sich in der diummer 4o dem Blicke in wohlgelungenen Abbildungen vorstellen. Svende an schönen Fuchsien hat, versäume nicht, stch das hprt Artikel enthaltene Heft des „Praktischen Ratgebers kommen zu lassen Elkann es kostenfrei bon der Geschäfts- in Frankfurt a. O. beziehen. '
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