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leichte, duftige, graziöse Kostüm

das

(Jugendstil)

1426

1411

1444 St,

6 214

6 667

Frau W. Richter, Berlin, Ludwigkirchstr. 1. Dr. Lisb et Bie, Breslau, Göthestr. A. Müller, Coslar bei Jülich.

auch zu verstehen, was er meint. Aber wenn Sie es nicht I auf erraten, kann ich es Ihnen freilich! nicht sagen."

Erika!" rief er in laut aufjauchzender Glückseligkeit; I » denn was ihre Lippen ihm nicht hatten sagen können, das I hatten ihm das Erglühen ihrer Wangen und das Leuchten I " in ihren Augen verraten.So soll ich das Vermächtnis I Deines Vaters also wirkliche antreten dürfen?" I "

Tamen:

Kostüm 1.

2.

3.

4.

,, 5.

Julie Buüa, Breslau, Tauentzienftr.

. Else Ziegler, Elberfeld, Cluserplatz.

"Außerdem gelangten noch 295 Preise in Form von Mousselinboas, Pompadours und Anhängetäschchen, Gürtel-

(Parisienne)

einfache, gediegen und korrekte Kleid

(Tailor - made) ......

gefällige, Extreme vermeidende deutsche

Kostüm (Neutral).......

korsettlose, fußfreie Reformkleid

(Reform) ..... .

moderne, künstlerische Gewand

Q.itbcr6§

Daß sie die Züge der armen Hanna trägt, so wie es der Meister beabsichtigt hatte nicht wahr, Bernhard, Du bist mir darum nicht böse?"

Mit leiser Stimme hatte er es den ernst blickenden Mann an seiner Seite gefragt. Der Rechtsanwalt aber, der aus der Provinzstadt, wo er sich seit ferner Verher- ratung niedergelassen, auf einen Tag hinübergekommen war, um die berühmte Gruppe zu sehen, drückte den Arm feiner lieblichen jungen Frau fester an fW und erwiderte:

Nein; denn sie hat ja unsere Glücksgöttin sein wollen, und daß es der Tod war, der sich, ohne daß sie es ahnte, hinter den Falten ihres Gewcnrdes verbarg ~F1?6? » Mouüelinvoas, Pompaoours unu ziiujunyeiuiujujcii, es auch ohne die s^mme Mahnung dieses Bildwersts doch I Nähkästchen, Nähutensilien, Lehrbüchern für

nimmermehr vergessen. Mag es den anderen nur zur I > t usw. an die glücklichen Gewinnerinnen zur

Augenweide dienen, uns soll es ern Grabmal meiner armen I ^A^lung. Bei der großen Anzahl der Einsenderinnen,

Schwester bedeuten." I Don denen sich viele schon auf das von ihnen gewählte

Zärtlich! schmiegte Inge sich an ferne Seite und dann I ® gefreut hatten, gehen nun allerdings trotz der

wandten sie sich einem der stillen Seitengange des noch! I 30Q q?reße sehr viele leer aus. Allen denen sei daher der

sommerlich prangenden Ausstellungsparkes zu, um m I gegeben, sich nach dem für den billigen Preis von ernstem Gespräch der gleich einem schweren Traume hinter I 5Q erHältli4en Modenalbum und Schnittmusterbuch ihnen liegenden Tage zu gedenken, da Hanna Sylvander I c^ter nationalen Schnittmanufaktur, Dresden, einen

gleich! einem schönen, strahlenden Meteor in ihrer Mute I e{n entsprechendes hübsches Kostüm auszu­

erschienen war, um gleich einem Meteor nach kurzem Auf- I ^M^n, mit dessen Hilfe es ein Vergnügen und keine leuchten spurlos zu verlöschen. I WM? sisß sich selbst das gewünschte Kleid herzustellen,

----------- I beziehungsweise nach eigenem Geschmack Herstellen zu lassen.

Die allgemeine Madenivahl, ein aunimorgcn ans dem Markte.

Welche kürzlich von der bei der Damenwelt wohlbekannten I ° (Nachdruck verboten.)

Internationalen Schnittmanusaitur, Dresden, veranstaltet I . .. c^rpa-

wurde, erregte allenthalben das größte Interesse, was I Dm Langschläfer, dre zur ichrg^ wund er b aren wahres- sich in der überaus zahlreichen Beteiligung der weitesten I zeit hinter geschlossenen Jalousien die Morgenstunden ver- Kreise kund that. Das Resultat dieser Volksabstimmung I träumen, wissen gar nicht, um wieviel Schones sw sich über die Mode dürfte sicher von allgemeinem Interesse I selbst bringen. ^hntiprptmpftptt an, Mockipniaae

sein, da es deutlicher als alles andere den wirklichen IHabe feine Zeit zum Spazierengehen am Wochentage Modegefchmack der deutschen Frauen feststellt. Zur Wahl I muß um acht Uhr m memem^Bureau sem '

gestellt wurden 5, die jetzige Modenrichtung deutlich reprä- | ein Griesgram, der erst lange nach Mitternacht die Karten sentierende Kostüme. Tie eingegangenen 17162 Stimmen I aus -er Handgelegt hat, und-rm ersten -^.uhdammern verteilen sich folgendermaßen: , I feinen vier Pfählen zugesteuert ^ ift. w jtujt er die

Es lamen P I Decke übers Ohr, und schimpft über das eben begmnenoe

Er hielt sie schon in seinen Armen, als sie ihm die Antwort gab, über deren Ausfall er nach ihren letzten

Worten nicht mehr int Zweifel gewesen war. Aber sie be- I . In Summa 17 162 St.

gnügte sich nicht mit dem kleinen bedeutsamen Ja, sondern I dieses Resultat ist in verschiedener Hinsicht über- indem sie mit einem Blick voll innigster Zärtlichkeit zu I . hgnn daß der im allgemeinen als die Mode- ihm aufsah, fügte sie hinzu: I Dichtung'führende Pariser Frou-Frou-Geschmack auf gleicher

Mein Herz gehörte Dir ja immer, Harro! Aber ich I @tute den noch so neuen Richtungen der Reform und habe Dir meine Liebe verborgen, weil ich sah, daß Du I Jugendstils steht, hätte man kaum erwartet. Vergleicht Tich der anderen zuwandtest, die so viel schöner und ver- I man aber wiederum Reform und Jugendstil miteinander, führerisch!er war als ich." I so muß es wunder nehmen, daß Reform vor letzterem keinen

Er drückte sie fester an seine Brust, und nun wußten I größeren Vorsprung hat, da iür Reform doch all,eitig bte sie es beide dem alten Kruschke von Herzen Dank, daß I größte Propaganda gemacht strrd. Es mag J)a§ vielleicht er die großen Schjiebethüren so geräuschvoll hinter sich ge- I seinen Grund darrn haben, daß auch der ^ugendstck in schlossen hatte, um sie damit zu versichern, daß sie wirklich I der Kleidung von einer geschnürten Tackle Nichts toisien und wahrhaftig ganz allein seien mit ihrem jungen Glück. I will, also der Hauptforderung der Reformklerdung ebest- ______ I falls gerecht wird.

~ ~ , ... I Daß das neutrale (deutsche) Kostüm, am meisten ge-

Klemens Herbolds-nachgelassene GruppeDie Göttin I werden würde, war ja eigentlich vorauszusehen; daß des Glücks" hatte auf der großen Kunstausstellung einen I ettoa ^s männliche überspielende Tailor-made

geradezu beispiellosen Erfolg Innerhalb weniger Wochen I°er -0 toenig dahinter zurücksteht, ist entschieden über- schon war der Name des halb vergessenen Künstlers wieder I rar.x.gnS) Bemerkt sei auch noch zur Beruhigung der wegen in aller Munde, und die Zeitungen verlangten einmütig, I ' Sckckevvenfrage jetzt so vielseitig erregten Gemüter, daß das meisterliche Werk vom Staate für seine öffentlichen I e|n großer Teil der Anhängerinnen des Tailor-made, Sammlungen angekauft werde. I neutralen Modegeschmacks mit großer Ent-

Niemand in der Menge entzückter Bewunderer, die I schiedenheit für den fußfreien Rock stimmten. Aus alledem sich an einem Sommer nachmittag vor der genialen Schöpf- I fann nmn deutlich sehen, daß die Mehrzahl der deutschen uug drängten, ahnte, welcher Anteil dem mitten unter I Frauen eine einfache vernünftige Kleidung allem anderen ihnen stehenden jungen Manne mit dem welligen Blond- I vorzieht, und daß übertriebene Putzsucht so gut tote gar haar und dem sröhlichen, treuherzigen Gesicht an diesem I nicI)t zu finden ist.

Erfolge gebührte. Und er selbst dachte offenbar an ganz I Tas Ergebnis der Modetoahl bestätigt, daß der Cha-

- ' 1 ratter der Zeit nämlich, der, ohne auf eine gediegene

Eleganz zu verzichten, doch für auffälligen, unpraktischen- Tand für das Straßenkostüm keine Meinung hat.

Was die im Zusammenhang mit der Modentoahl statt­gefundene Preisverteilung anbetrifft, so fielen die fünf Hauptpreise, nämlich die Kostüme selbst, auf folgende