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Wickeln.
(„Prakt. Wegw.", Würzburg.)
f. Getränk.
a b c
sondern auch in seinem ersten Teile Vorschriften enthalt, die die Ausbildung der Gedächtniskraft selbst bezwecken, was als besonders anerkennenswert hervorgehoben werden muß. Federn, dem daran liegt, ein in allen Dingen zuverlässiges Gedächtnis zu erhalten «der sich zu bewah^n, können wir das Buch aufs angelegentlichste empfehlen. Der Preis desselben beträgt nur 2 Mk., gebunden 2.75 Mk.
Magisches Dumdrat. (Nachdruck verboten.) a. stolzer Vogel.
_ b. Bezirk.
c. in Alpen.
— (1. türkischer Titel.
o. schmackhafter Fisch.
Auflösung der Schachaufgabe in vor. Nr.:
W K 112, D cl, T a4, e8, 8 b7, f8, L g7, B a9, dG; - Schw. X f5, T al, a5, L bl, e7, 8 h8, B a2, 12, f7, g5, h5.
1. D cl—c.4, beliebig. 2. D, T oder 8 matt.
GsmernnÄtzises.
Di e Reinlichkeit erstreckt sich auch auf die Haarkultur, besonders auf die des Bart- und Haupthaares und ist für die Gesundheit nicht unwichtig. Außer dem vorsichtigen Kämmen sind auch die Waschungen des Kopfes im Winter mit lauwarmem und im Sommer mit kaltem Wasser zu empfehlen. Da die offenen Enden abgeschnittener Haare mehr zur Absonderung, als zur Aneignung fremder Stoffe dienen, so soll man die Haare nicht mit vielen wohlriechenden Deien und Pomaden einschmieren. Auch nehme man das Abschneiden des Hauptyaares nie un Winter ber starker Kälte oder bei ungünstiger und naßkalter Witterung, welche ohnehin katharrhalische und rheumatische Krankheiten begünstigt, vor.
Beqonienknollen überwintern am besten rn flachen Kästen, in welchen sie in Sand eingebettet werden. Nachdem der Frost das Laub dieser schönen Blutenpflanzen zerstört hat, werden die Knollen herausgenommen, alle abgestorbenen Teile entfernt, und die Erde, soweit meses möglich ist, ausaeschüttelt; vor Schneiden und Wreißen hüte man sich Verwundete Stellen, welche trotz aller Vorsicht doch Mwechm entstehen, bestreut man mit zerstoßener Holzkohle, wodurch Täulnis verhütet wird. Dunkel dürfen die Knollen schon stehen, wenn sie nur nicht vom Froste erreicht werden, auch ist öfters nachzusehen, daß keine
trocknen. Wenn sie warm stehen, ist das Kästchen oanu und wann zu spritzen oder leicht überzubrausen, bmtut Erde immer einen bestimmten Feuchtigkeitsgrad besitzt, ^nt März können die Knollen schon wieder emgepflanzt und hinter das Fenster gestellt werden, wo sie sich bald ent-
ten Schleier. , r...
Im allgemeinen kann man den neuen Pariser Hut.n nachsagen, daß sie mehr denn je kapriziös sind, daß aber gerade ihre phantastischen Formen dem Wesen der Pariserin durchaus' angemessen scheinen und sie trefflich kleiden. Fn Deutschland sollte man diese Hute nicht ohne weiteres kopieren, sondern sie dem schlichteren Wesen der deutschen Frau anpafsen. Eine verständige Putzmacherin, welche etn selbständiges Urteil besitzt, wird hier leicht das recqte Maß treffen, ohne den Pariser Anregungen aus dem Wege zu gehen. 'x'9’
Wie erlangt und wie erhält mau sich ein gutes Gedächtnis?
Von Erich Franken. Verlag von Hugo Steinitz, Berlin SW Die Wichtigkeit des Gedächtnisses ist allgemein anerkannt, und doch ist die Zahl derer, die über ein gutes Gedächtnis verfügen, nur klein. Besonders aber beklagen viele, die sich in der Jugend eines, guten tz^oachtnisses erfreuen, das Abnehmen und Schwinden dechelben imt dem zunehmenden Alter. Das uns vorliegende Buch lue.et eine vorzügliche Anleitung zur Erlangung und Erhaltung des Gedächtnisses, indem es nicht nur die Hilfsmittel der Mnemotechnik bringt, die in gewissen Fällen dienlich fmo,
Richtiges Ueberwintern der Gemüse. Die Hausfrau, welche auf dem Markte ihre Einkäufe macht, weiß ein Liedchen davon M singen, wie ungemein wechselnd der Geschmack der Gemüse ist. Es schmeckt dasselbe oft dumpfig, muffig, oft besitzt es andere unbesttmmbare Beigaben. Woher rührt das? Vorzugsweise von schlechter Cm- winterung. Ein Gemüse, welches seinen gesunden Geschmack 'behalten soll, darf nicht in irgend einem Winkel liegen, nicht in der Nähe faulenden Gemüses untergebracht Jem.
verlangt eine Ueberwinterung, die nicht nur gegen Fos sthichtz sondern auch gegen Annahme fremder Gerüche W e man das macht, das beschreibt tn Nr. 31 des „Ersurtep Führers im Obst-und Gartenbau" ein alter <^musepraktiker auf das eingehendste und ergänzt oas Gesagte durap view Bilder Unseren Abonnenten steht Nr- 31 kostenfrei zu Verfügung, wenn sie sich mittels Postkarte nach Erfurt wenden. ____
'In die Felder des vorstehenden Quadrats sind die Buchstaben AAA^G L M R U derart cinzntragcn, daß die drei wagerechten Lckhm'a b c'nnd die drei senkrechtes Reihen d e f Wörter von der be> gefügten Bedeutung bilden.
(Auflösung in nächster Nummer.)
Kapothut erscheint wieder tn den verschiedensten Am führ- ungen Die tzutköpfe zeigen vielfach reiche Verzierungen in "gesteppten Btais, schmalen Sammet- oder Seidenrollen, Ehenille sowie der ganzen Serie von Applikationen, welche wir auch an vielen ^eleganten und geschmackvollen Wrnter- ^^Weiche, rauhhaarige Filzhüte sieht ^nan in fach allen Schattierungen und in recht kleidsamen Formen. Als Garnitur verwendet man für diese Hüte, häufig nur emfache Seidenkordel, ein Sammetband mit schöner Schnalle, seidene, mit Gold oder Silber getupfte Pompons, oder eine Band-
Tie unnatürlich großen Blumen, welche, die Sommer- Und teilweise auch noch die Herbsthute schmückten, werden ans den Winterhüten zu bescheideneren Dtmen,iouen zuruck- kehren: die Dahlia erfreut sich gegenwärtig unter den Modeblumen sehr großer Beliebtheit. Ganzbesonders, rm Schwung aber sind Federgarnituren, Flügel, ganze Vogel, Phantasiefedern, Rosen und die kostbaren, schwarzen und weißen Straußenfedern, welche sich, wie kaum em anderer Schmuck, in der Gunst der Frauenwelt behaupten. _
Eine hübsche Pariser Neuheit bildet das besonders für elegante Abendtoiletten passende Doqne, welches ganz aus strohhalmbreiten Atlasbiais, abwechselnd mit Sammetbrats $ ^Sehr geschmackvolle Hüte sieht man auch in Velours miroir mit reichem Federschmuck und eleganten, Applikationen. Der kleidsame Jean-Bart, eine gegenwärtig ,ehr beliebte Form, so benannt nach dem berühmten Seehelden, wird mit Vorliebe in grauer.'. Filz getragen und unt wersten oder abgetönten Galons umrandet; häufig schmucken ihn zwei Paar Merkurflügel.
Ein sehr eleganter, toqueartiger Hut war aus drapierten, orchideenfarbigem Sarnmet gefertigt. Der breite Kopf bestand aus Taffetbiais und Sammetröllchen. An der linken Seite war die Form leicht aufgebogen und mit emem vollen Strauß Parmaveilchen geschmückt.
Eine reizende Eapeline aus weißer Melnfme war mit Draperien aus Velours miroir garniert, unterbrochen durch mattblaue Banddraperieen. Zwei große Posen und eine hübsche Schnalle vervollständigen die geghmackvolle Gar-
Sammet wird mehr denn je zu Hutgarnituren verwendet als Stoff sowohl, wie als breiteres Band und ganz ghmales Bändchen. Man sieht auch Blumen und Laub aus sammec; doch scheint man denselben die aus Satin antigue gefertigten Blumen vorzuziehen, welche sich durch wundervolle, zart abgetönte Farbenharmonieen auszeichnen. „
Tie lockeren Frisuren erheischen cu§ unerläßliches Toilettenstück den Schleier, der in diesem Jahre besonders fein und leicht ist. Nur für Sportzwecke, tote für Automobtl- uub Radfahrten, trägt man ein dichteres Gewebe. Ganz neu sind doppelte Tüllschleier, die den Vorzug besitzen, nicht unkleidsam zu sein, wie die schwereren dtcptgemuster-
Ncdaktion: E. Burkhar dt. - ^tionsdruck und Verlag der Brüll'sch-n UniversiÄs-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.


