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Auflösung des Ergänzungsrätsels in vor. Rr.r Haar, Ebro, Reis, Bega, Emil, Rigi, Tage.
Die Anfangs- und Endbuchstaben ergeben: Herbert — Rosane.
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F ü l l r ä t s e l< (Nachdruck verboten.)
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Redaktion: E. Burkhardt. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindrnckerei (Pietsch Erben) in Gießen.
Bitten, drollige Entrnstmig, überschattet von mädchenhafter. Scham, hatte er aus diesen großen, süßen Kinderaugen zn esen vermeint und sich von dem geheimnisvollen Zauber WieUich bezwingen lassen.
„Werrn Sie dort oben bleiben wollen, meine Herrschaften/ und sich nicht aus dem Gehölz hinaus hegeben, so bitte ich höflichst: „Der Weg ist frei!"
Ach, wie dankbar hatte es darauf in den lieben Augen' aufgeblitzt! Was für ein holdes Lächeln hatte den schmalen/ chöngeschnittenen Mund umspielt! Und wie elastisch war )ttttn die schlanke Gestalt den schmalen Pfad zu der Anhöhr emporgekloinmen t Wie eine Waldelfe, deren Füße den Badest gar nicht b erühren!
Gott sei Dank hatte Unteroffizier Winkelmann während dieser seiner wenig dienstlichen Gedanken das Operationsfeld beobachtet und konnte ihn gerade noch früh genug auf eine 'eindliche Bewegung aufmerksam machen, die ihn zum Vor- rücken verpflichtete. Ein paar Minuten später wäre der richtige Augenblick versäumt und ihm eine gewaltige Nase wohl ziemlich sicher gewesen. Das schöne Mädchen mit denj dUnÄeN Augensternen war freilich nicht mehr zu finden/ als er eine halbe Stunde später über die Anhöhe sprengte/ vpn djer heimlichen Hoffnung beseelt, sie noch einmal zst ehen. Ein paar Offiziers-Burschen, die am Fuße der An- söhe mit den Pferden ihrer Vorgesetzten hielten, gäben ihist Auskunft, daß die Herrschaften vor etlichen Minuten nach dem Fußwege hinüber aufgebrvchen seien, wo ein paar Landauer auf sie gewartet hätten.
Recht enttäuscht sprengte Arno darauf seiner Schwadron' wieder zu. Gerade der Umstand, die ihm auf den ersten Blick so sympathische Erscheinung nicht wieder angetroffen zu haben, bewirkte es, daß seine Gedanken sich nur noch eigensinniger mit ihr beschäftigten. Und daß er nieyt ernq mal wußte, wer sie war, machte ihn um so melancholischer/ Vielleicht war das just die gewesen, nach der er sich unlängst in der Eisenbahn so gesehnt hatte! Wenn ihm solche Augen vom Erker seines Hauses her einmal zunicken wur-< den, hätte er Wohl Ursache, sich glücklich zu schätzen! Ach^ und wer konnte wissen, ob ihm diese Augen je wieder rM Leben begegneten! Er war eben in solchen Dingen ein rechter Unglücksrabe! . . •
(Fortsetzung folgt.)
Gemeinnütziges.
Ueber den Wert des Honigs als Heil- und Nahrungsmittel schreibt eine Fran Sophie Warnten, welche diesbezüglichen Beobachtungen genaue Aufmerksamkeck schenkte, u. a. folgendes: Ihr Jungfrauen esset tüchtig Honig, er erhält Euch frisch und gesund. Und habt Ihr mit Euren blitzenden Augen und roten Wangen und Eurem frohen Lebensmute es einem braven Jüngling angethau und seid Ihr in den Stand der heiligen Ehe getreten, dann kann ich Euch nur raten, beim Genuß des Honigs zN bleiben, besonders, wenn Euch der liebe Gott zu Muttern würdigt und mit Knäblein und Mägdlein segnet. Mir ist wiederholt von Müttern versichert worden, daß es ihnen! beim reichlichen Honiggenusse ein Leichtes ser, dem Kinde die natürliche Nahrung geben zu können und daß das Kleine vorzüglich dabet gedeihe. Es sollte aber jede Mutter sich zur Ehrenpflicht machen, ihr Kindlein auch vom eigenen Fleische und Blute zu nähren, statt es von einer fremden Amme nähren zu lassen, und traurig genug ist es, zu sehen, wie das Kindlein der Amme mehr zugethan ist als der Mutter, und wie wenig Liebe Letztere oftmals zu ihrem Kinde bekundet. Das kommt von der frenwen Nahrung her,
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Arm die Birnbaum-Allee nach dem Dorfe hinüberschritten, er mit ihrem bischen Handgepäck beladen, eifrig auf sie einsprechend, als wäre sie statt der zwei Tage ebenso viele Jahre fort gewesen. Sie hatten sich wirklich ganz gewaltig viel zu erzählen, weil sie Wohl Noch ebenso in einander verliebt waren, wie damals in der Brautzeit.
„Jetzt wird er ihr berichten, wie Tolly sich geführt hat während der langen, langen Trennung!" dachte er und seufzte, während der Zug sich wieder in Bewegung setzte, „Ach ja, so eine kleine, süße Frau, die einen recht von Herzen lieb hat, ist entschieden eine fabelhaft nette Sache! Wie gut muß diesem langen Oberschnüffler der Morgen- Kaffee schmecken, wenn dieses liebe Mäuschen ihm dabei gegenüber sitzt! Hm, — und wenn man mittags aus dem Dienst kommt, und oben am Erkerfenster steht ein so schlankes, süßes Ding und winkt mit dem Taschentuch und lächelt einem entgegen wie lauter Frühlingssonne: muß bei Gott 'ne verdammt angenehme Geschichte sein ! — Wer wer garantiert einem denn, ob man so eine auch wirklich erwischt? Tie Sonne läßt sich nicht fangen! Das weiß man doch, wenn man nicht gerade ein Schildaer Stadtkind ist!"
Und nun ließ er, während die Wagenräder ihm in unendlichen Wiederholungen „Tu fängst sie nicht! Tu fängst sie nicht!" höhnisch in die Ohren zu summen schienen, alle jungen Damen seiner Bekanntschaft in Gedanken Revue passieren; aber es war wirklich keine darunter, die ihn wie ein ruhiger, selig lächelnder Maitag angemutet hätte. Schwüle Augusttage glitten verschiedentlich an ihm vorüber, auch manch' launische Aprilkinder: doch die einzige Eine, die bei ihm im Erker stehen sollte, um ihm eine heimliche Kußhand zuzuwerfen, wenn er fattgeärgert vom Exerzierplatz käme, wollte sich nicht zeigen, Ob fie überhaupt existierte?. ____ r v
„Nichts vorgefallen, Rübecke?" fragte er den Burschen, der ihn an der kleinen Station erwartete.
„Nee!" berichtete Rübecke. „Es ist alles in Schick!" „Pferde in Ordnung?"
„Zu Befehl, Herr Leutnant! Zampa ist sehr gut wieder in Gang. Der kleine Robert hat ihm heute nachmittag Zucker gegeben; den hat er wie'n Lamm genommen!"
„Wer ist der kleine Robert?"
Ter Sohn von dem Herrn Amtsrat! Sie nennen ihn immer Bob! Aber das is doch ’n Hundename! Und Robert is er auch getauft!"
„Du hast doch nicht etwa erzählt, daß unsere Hunde—.?" fragte unangenehm berührt der Leutnant.
„Blos dem Robert selbst!" meinte Rübecke.
„Tu bist ein Esel! Wenn Du so etwas merkst, mußt Du doch den Mund halten! Bob ist ganz dasselbe wie Robert, blos 'n kleineres. Kaliber! In .England nämlich, bei uns itx nicht
Rübecke sah sehr betrübt ans. Seine Kenntnis der neueren Sprachen beschränkte sich auf couchez! allez! und einige andere Hnnde-Jmperative. Warum hatte sein Herr und Gebieter ihm nicht schon früher Aufklärung über diese Zwiefälligkeit gegeben? Aber das hielt ihn doch nicht ab, sich .nach dem Befinden der „Familie" zu erkundigen.
„Sind denn die kleinen Racker mobil?" fragte er, und sein biederes Antlitz strahlte, als ihm Eschenborn, offenbar erfreut über seine Teilnahme, freundlich Auskunft gab.
Glücklicherweise marschierte das Regiment schon am anderen Morgen weiter, so daß eine Erörterung über die beiden Bobs nicht wieder ausgenommen wurde. Der Leutnant hatte aber doch einmal flüchtig den Gedanken, db es nicht besser sei, die beiden kleinen Kläffer umzutaufen. Während der Aufregung des Manöverdienstes versank jedoch diese brave Anwandlung alsbald tief in das Meer der Vergessenheit. Auch ein anderes Ereignis, das ihm das Herz seltsam erregt hatte und den Kopf mit allerlei krausen Träumereien füllte, trug dazu bei. Eines Vormittags, wahrend er mit einem Zug Husaren als Deckung für einen Jn- fanterie-Vorsipß hinter einer waldbewachsenen Anhöhe gehalten, war ein Trupp Schlachtenbummler erschienen und hatte sich hinter ihm weg auf die Anhöhe postieren wollen. Er hatte' das für unzulässig gehalten und mit einigen kurzen Worten Weisung gegeben, die Gesellschaft an ihrem Vorhaben zu verhindern. Aber da hatte ihn ein Blick aus Wädchenaugen getroffen, sonniger Schalkheit voll. Stumme
r . . t . ch . . M . n . e! M , ...
Nach Einsetzung der durch Punkte angedeuteten Buchstaben ergibt eine Sentenz von Wieland.
(Auflösung in nächster Nummer.)
t le ... t U .; .in.. W . . s. n; , . l . e . n . m
D . . w e . n . m a , d . . . cd . i


