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Ich habe Sie geliebt, Jessie, vom ersten Tage an, wo wir uns begegneten, — als Sie weinten und der Tod in dieses alte, trauliche Haus eingekehrt war. Oft schon wollte ich Ihnen sagen, daß ich Sie liebte, aber ich fürchtete. Sie würden sagen, daß Sie mich noch nicht genügend rennen gelernt hätten. Das mag in Bezug aus Sre richtrg sein, nicht aber in Bezug auf mich. Ich habe Sie damals kennen gelernt, als Ihre selige Mutter starb, obgleich ich kaum eine Minute mit Ihnen zusammen war, und seitdem habe ich Sie geliebt. Ihr Vater ist ein einfacher Seemann, wie ich. Als ich kam und ihn allein fand, fragte ich nach Ihnen. Er verriet mir seine Unterredung mit Ihnen, und den Grund, weshalb Sie fortliefen, als Sie mich die Klingel ziehen hörten".
Hier hielt er inne, und ich fühlte; — denn ich bückte mit gesenktem Kopse von ihm weg — wie er meine Hand ergriff und sie drückte.
„Was sagte mein Vater?" fragte ich flüsternd.
„Er sagte, daß Sie mich anhören, und nicht böse werden würden, wenn ich Ihnen von meiner Liebe spräche".
Ich konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Er sah es und fragte: „Hat er recht gehabt?" —
„Er hätte mit Ihnen überhaupt nicht von mir sprechen dürfen", sagte ich mit abgewendetem Gesicht.
„Ich sprach aber zuerst" meinte er. „Ich fragte, wo Sie wären, und das führte uns auf dieses Thema. — Setz' Dich, Jessie, mein Lieb. Run Du einmal hier bist, darfst Du nicht wieder fortgehen und Dich verstecken. Deine Hand ist eiskalt." Dabei streichelte er zärtlich meine Hand. Ich setzte mich und that alles was er verlangte. Ich war eben so froh, wie vorher befangen und niedergeschlagen. Wie ost hatte ich daran gedacht, ob mir wohl sein Herz gehörte, und nun saß er neben mir und bat mich, seine Gattin zu werden.
(Fortsetzung folgt.)
Nachtwandler.
(Nachdruck verboten.)
Ein bedeutender Nervenarzt äußerte sich kürzlich dahin, daß das Nachtwandeln in der Zunahme begriffen sei. Er betonte, daß er vor 10 oder 15 Jahren viel weniger Fälle dieser Art behandelt habe, und andere Nervenärzte werden dies vielleicht bestätigen können. ist in der That eine recht ernste Krankheit; denn die Nachtwandler sind sehr häufig großen Gefahren ausgesetzt. Andererseits bestehen sie im schlafwandelnden Zustand mancherlei Prüfungen und vollführen waghalsige Künste, mit denen sie wachend, [mit allen Geisteskräften ausgestattet, kaum zurecht kotnmen würden.
So hatte z. B. ein englischer Nervenarzt einen Patienten zu behandeln, welcher sehr häufig zur Nachtzeit aus seinem Bette zu steigen pflegte, um Ausflüge zu machen. Um ihn vor Gefahren zu schützen, ließ man einen Wächter in seinem Zimmer schläfern Änes Nachts schlief aber dieser sehr fest, und der Patient konnte sich, ungestört von seinem Lager erheben und sich ankleiden, um wieder auszugehen. Als er nun aber die Thür verschlossen sand, stieg er durchs Fenster und ließ sich- am Regenrohr hinab, um schlafwandelnd durch die Stadt zu streichen. Bald darauf wurde seine Abwesenheit bemerkt, und man sandte Uun nach verschiedenen Richtungen Boten aus, von denen einer den Nachtwandler zurückbrachte. Dieser Vorgang war deshalb besonders merkwürdig, weil das Regenrohr nicht vertikal abwärts geführt war, sondern in verschiedenen Bogen und Windungen verlief, so daß es schon einer katzenartigen Geschicklichkeit bedurfte, um daran abwärts zu klettern.
Ms ich noch die Schulbank der Quarta drückte, hatte ich selbst einen Keinen Kameraden, der schlafend durch die Zimmer wanderte. Er schlief mit seinem Vetter in einem Zimmer; und dieser hatte es zwei- oder dreimal beobachtet, ehe er seinen Eltern davon Mitteilung machte. Ter kleine Nachtwandler wurde zur Rede gestellt, er glaubte jedoch, daß man sich einen Scherz mit ihm mache und behauptete, sein Bett oder vielmehr das Sofa, auf dem er schlief, nicht verlassen zu haben. Man stellte ihm nun einen schweren Tisch vor sein Lager und glaubte, ihn dadurch von seinen Exkursionen zurückhalten zu können. Auch der Vetter war beruhigt und schlief besfer als zuvor. Eines Nachts wurde
er jedoch durch ein kleines Geräusch geweckt; er richtet sich auf und bemerkt mit nicht geringem Schrecken, daß sein kleiner Kamerad leicht und behende über den Tisch springt, um dann wie früher seine Wanderungen durch die Zimmer zu unternehmen. Neugierig was nun geschehen werde, verhielt er sich ganz still. Ter Patient kehrte zurück, stützte die Hand auf den Tisch, schwang sich hinüber, um darauf ruhig seinen Schlaf fortzusetzen. — Ich will noch bemerken, daß der Knabe keineswegs krankhaft aussah, aber ungewöhnlich lebhaft war, was sich auch in der hastigen Sprache kundgab.
Es ist bekannt, daß viele Schlafwandler ihre gewöhnliche tägliche Beschäftigung fortsetzen, während sie fest schlafen; am anderen Morgen sind sie sehr erstaunt über den bedeutenden Fortschritt, den ihre Arbeit während der Nacht gemacht hatte, während sie fest schliefen. Einer diesen Fälle ist ziemlich drollig. Ein bemittelter Herr machte gern Holzschnitzereien, und hatte sich eine beträchtliche Geschicklichkeit darin erworben. Einmal war er mit einer riesigen Truhe beschäftigt, die er zu einem bestimmten Datum vollenden wollte. Ws er eines Morgens in seine Werkstatt ging, war er erstaunt, zu sehen, daß während der Nacht irgend jemand ein großes Stück seiner Truhe geschnitzt hatte, und genau nach seinem Muster. Da er nicht einen Augenblick vermutete, daß er Nachtwandler wäre und selbst, die Arbeit im Schlaf ausgeführt hätte, machte er einen schrecklichen Lärm darüber, daß jemand so dreist gewesen wäre, sich in seine Arbeit zu mischen, und drohte, alle Dienstboten zu entlassen, wenn der Schuldige nicht gestehen würde. Keiner gestand jedoch, und die Dienstboten erhielten ihre Kündigung. Als er aber am nächsten Morgen seine Werkstatt betrat, war die Truhe ganz vollendet, und zwar drei Tage früher, als er berechnet hatte; diesmal war die Arbeit des geheimnisvollen Schnitzers nicht so gut, wie die [einige. Tie Truhe wurde aber trotzdem an denjenigen abgesandt, dem sie zuge- chrcht war.
Am folgenden Morgen war das Haus in Aufregung. Tie Diener entdeckten in der Werkstatt des Herrn eine massive Kommode, welche unbarmherzig nach dem Muster der Tags zuvor weggeschickten Truhe ausgeschnitzt war. Das ging natürlich über alle Begriffe. Ein zuverlässiger Diener sollte die Nacht hindurch wachen. Er entdeckte nichts. Der Herr glaubte, dieser Mann könnte eingeweiht fein, und beschloß, eine Nacht lang selbst zu wachen. Aber er hatte zu gut gespeist, und schlief auf seiner Wacht in der Werkstatt ein. Nach einiger Zeit schlich einer der Diener herab, um den geheimnisvollen Schnitzer bei der Arbeit zu überraschen. Seine Erwartung erfüllte sich. Da stand der Hausherr in Hemdsärmeln, und schnitzte an feiner Kommode mit allergrößtem Fleiß. Seine Demütigung am nächsten Morgen kann man sich leicht vorstellen. — Er begab sich sofort in die Behandlung eines Nervenarztes, und diesem verdanke! ich diese Mitteilung. Der Patient wurde vollständig, geheilt. ' 1 Hdt
Die Verfälschung
des gebrannten und gemahlenen Kaffees.
Von A. Rohde.
<Nachdrnck verboten^)
Die Verfälschung des gebrannten und gemahlenen Kaffees wird in so umfassender Weise betrieben, daß man vollauf berechtigt wäre, von einer Industrie des Kaffeeschwindels zu sprechen. Und die einfache Thatsache, daß die Erzeugnisse dieser Industrie in so ungeheurer Menge produziert werden, liefert jedenfalls den Beweis, daß dieser Schwindel sehr einträglich ist. Es wäre ein großes Verdienst der Kaufleute in ihrem eigenen Interesse, diesen gefährlichen Nahrungsmittelverfälschern nachzuspüren und sie den strafenden Hand des Gesetzes zu überliefern.
Die Verfälschung des gewahlenen Kaffees kommt in zweierlei Form vor; entweder werden dem Kaffee Stosse zugefetzt, welche überhaupt keinen Ersatz für denselben zu bilden vermögen oder es werden Surrogate bergemsicht, welche den Wert des Kaffees mehr ober weniger verringern. Natürlich ist gegen die Verwendung von Surrogaten nichts einzuwenden, nur darf man uns dieselben nicht als Kaffee


