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Mode-
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Nicht mehr glüht beim Orgelschalle Buntbemalter Fenster Schein; Tenn geborsten ist die Halle, Blauer Himmel blickt herein. Bauernkrieg mit blut'gem Streiten Und den Sensen in der Faust, Schweden- und Frauzosenzeiten Sind darüber hingebraust. Waldverträumt ruht die Ruine Von den wilden Tagen aus — Eine ginstertrunk'ne Biene Summt durchs alte .Gotteshaus. Und ein Forchenbaum, ein steiler, Schüttelt hochhin das Geäst, Hält der grauen Pforte Pfeiler Mit den Wurzeln klammernd sest. Durch die Wipfel hörst du's schweben Wie verrauschender Choral. . . Trümmerreichem Erdenleben Winkt von oben her ein Strahl."
Arithmogriph.
Nachdruck verboten.
561178 schwebt durch die Lust.
Soldat.
Wcttergelehrter.
altes Musikinstrument.
7 4 4 7 Vorname.
8 2 11 Ziffer.
Auflösung folgt in nächster Nummer.
Austösung der Geheimschrift in vor. Nr..
Zweifel ist der Erkenntnis erste Stufe wie tefcte Aber die Mitt' umfließt tröstend em höherer ®l®n^uppli.)
4 2 5 6 ....
5 7 8 5 7 8 Leckerer.
6 15 6 spanischer Feldherr.
1 6 2 5 6 8 schlesische Stadt.
1 6'2 3 Teil des Gewehres.
ungen des Stldtschultheißen Beutters, der 18o2^ als O^ts- tteftliche BkMtn ftik^iSu^Jahren >n bahmgegangen Sein Sohn ist mit seinem Amt rn feine Wfe treten und schasst tm Smne seines Vaters weiter, o-roge e^ dem schönen Städtchen immer mehr zum Segen
In den Kurorten ergeht sich die eleganteTmuenwelt
Erchinger von Megenheim im Zaubergäu waren gute Freunde und lagen zum öfteren in den Waldern de^> Strembergs, der dem letzteren gehörte, dem ^agdvergnugen ob. Aus einer derartigen Jagd im Jahre 1134 kam dein Zimmerschen Helden Albert ein Hirsch von nie gesehener Größe zu Gesicht. Ten verfolgte er, aber bald war derselbe im Dickicht verschwunden. Dafür trat dem Ritter ein entsetzlicher Riese in den Weg und hieß ihn folgen,
da ihm wichtige Dinge offenbart werden sollten, klüter seiner Führung gelangte er in eine liebliche Gegend und in eine prächtige Burg, in welcher er eine ungemein große Gesellschaft bei einem herrlichen Mahle in der Halle versammelt fand. Nur vernahm er kern Wort, keinen Haut, und jemand zu fragen oder anzureden, war ihm verboten worden. Mit stummem Gruß empfaugen, wurde er, nach dem er alles zur Genüge betrachtet hatte, ebenso wieder entlassen. Sein früherer Begleiter aber, der ihn zuruck- brachte, teilte ihm nun mit, daß er seines Vatets Bruder, gesehen habe, einen hochangesehenen Mann, der eifrig gegen . ober um eines oer 1W«‘ efanen" Frau die
die Ungläubigkeit gestritten habe. Dennoch müsse er, der überaH verdient die Toilette der vornehme^ seine Unterthanen ost unbillig beschwert, schreckliche Strafe I größte Beachtung. Ta ist dw„ tvachsenden Leserkreise im Fegfeuer leiden. Und bei einem Blick ruckwar^ ,ah Berater, und bietet lhrem sowie
der Ritter die ganze Herrlichkeit von einem großen Feuer- eitte Wissen und Bildung erweiternde dw Äandfertig- pfuhl verschlungen, und hörte die erbärmlichsten Klagen praktische Anleitungen nebst Vorlagen t : DU*WJ » aus ihm'hervortönen. - Zu Hause angelangt, war der |eit b'cr Frau. Das Hestvom 15. Jun, welches soeben^ Ritter fast nicht mehr zu erkennen. Der Schrecken hatte I schienen ist, weist abermals herrl^e KosMm ient fein 5mar gebleicht. Die Erzählung aber dessen, was er. letten tn großer Zahl °uf- Die »Wiener .^jährlich ertebt° machte auf alle einen so tiefen Eindruck, daß die I daher, in jedem Hause gehalteu zu werden. (Br
Herren insgesamt zu dem Entschluß kamen, Kirchen und 9jn. 2.50.) __
Klöster zu ihrer und ihrer im Fegfeuer schmachtenden I Angehörigen Seelenheil (in re medium animarum) zu I gründen Unter dieser Anregung entstand denn auch schon I H38 durch Berthold Ebersteiü das Kloster Fraucualb, ein I Jahrzehnt darauf, nach seiner, Rückkehr vom Kreuzzug, weiter oben im Albthal das Zisterzienserkloster Herrenalb. I
An Stelle der früheren Klosterkirche steht heute die I evangelische Kirche, in der regelmäßig Gottesdienst gehalten wird. Oft hört man Orgeltone von Meisterhand I gespielt, bald in Tonwogen Bachscher Praludren^und Fugen, bald im sein abgetönten Mendelsohn'schen Stimmungsbild, das die Kirche sanft durchschwebt. . I Ein großes Verdienst um die segensreiche Entwickelung I des Kurortes hat der frühere Militärarzt Dr. H. Klernertz, I dem es durch unermüdliches, opferwilliges Streben ge- I lang, den Ruf Herrenalbs als Kaltwas erkurort sicher zu stellen. Er erstand die damals unbenntzte Klosterschgffnerei I im Jahre 1857 und richtete sie für seine Zwecke em. beider I raffte der Tod den prächtigen Mann viel zu früh, schon 1
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schwer trennt man M ton temJ>otabieflf*n. Ort, unwillkürlich sagt man mit Karl Gerat.
,Will mir noch> mal Gott bescheren Wanderlust und Reiseglück, Immer möcht' ich! wiederkehren. Holdes Thal, zu dir zuruck.
Wer sich in dem schönen Thal erfrischt und erholt
Seine Entstehung dankt das Kloster jener wundersam $at !oer durch seine herrlichen Walder gew°nder t,l, bewegten Zeit, wo so mancher Ritter, so manch hoher Herr seinen Höhen und Velgen gestanden
in seinem Gewissen ergriffen, das Bedürfnis empfand, in die weite schone Gotteswelt wer ich“
etwas Ausreichendes zur Sühne, seiner allzu kecken Thaten Rauschen seiner Quellen und Bachlew an^mm n s zu leisten. Manches Kloster ist zu der Zett entstanden ^ihtcn, saftigen Wiesen und an der Rück-
Mit Bezug auf das Kloster Herrenalb wird Folgendes I ^mher erquickt und erfreut hat, i :^tbal vom Abendberichtet: Friedrich II., Herzog von Schwaben, Ritter Al- I tef)r von Bergeshohen das lieblichei Gaisch vom^ Av bert von ZimMM^Grch BqrlMdchouWerMwußd Graf | sonnenschem der?ebt dcheim noch in der Eruiner-
ung manch frohe Stunde durch.
Ein Blatt ans sommerlichen Tagen, Ich nahm es so im Wandern Mit/ Daß es Pereinst mir möge sagen, Wie schön die Nachtigall geschlagen. Wie grün der Wald, den ich durchschritt.


