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fertig ÄVNSL"
ba9VnaS'em Säten -ns feiner Stammet und »mtz es in Streifen bann schnitzelte ich
®antrti stehenden ßwiebackkiste ein paar Stucke Holz zu Schienen zurecht^ So sanft ich nur irgend konnte, umwickelte ich den Bruch unter und über den. Schönen m den starken Kallikostreifen und brachte schließlich wieder Kn» rer schnitten e Beinkleid itt die richtige Sage. -Zn Der SUÄtiÄ d«6SÄ0efäf g°ßUnt- B&wö&sj&BE
hÄ“t.Ä L°1°L !'°"A^wL7fL fertigten, wtt Du fei»« >•* UE^eÄÄ'Ä” Segel9bei, und mir muffen Gott bitten, daß uns ttgen oi» Kckiiss in Sicht bekommt und uns erlöst.
-Eine Handbewegung nadji der Brust veranlaßte mich, ibn zu fragen, ob er auch dort Schmerzen, habe.
I Nein" antwortete er, „ich bin ganz heck und gesi , wenn nur das Bein nicht wäre. Ich schlug damit gegen die Kante einer Kiste. Sonst siel ich ziemlich weich hmt
I Kiste, auf ein paar Säcke oder etwas ckehnliches.
I ,Mer wie", fragte ich, „bist Du denn wieder Hera
gekommen^nt(^. heraus, und ich hals, so gut ich konnte, mit den' Armen und dem unverletzten Bein^ Tas andere schleppte hinterher tote eine Trosse rm Wage Weißt Du übrigens, Jeß, die Schienen scheinen zu Helsen. Der Schmerz ist nicht mehr so heftig wie zuvor.
Ich war natürlich sehr erfreut, dies zu Horen. ~a I neue Unglück war sowieso schvn schlimm genug; tEN mein armer Mann nun auch noch besonders heftige Schmerzen hätte erdulden müssen, Ware es geradeM unertraalM geworden. Ich kniete meder imb_ küßte rhn, und legi wiederum Umschläge auf seine heiße Stirn Jetzt bat e mich aber, an Deck zu gehen, Umschau zu halten, un zu sehen, ob Spence das Schiff auf demselben SW stielte und so ließ ich ihn denn allein. ,
9 Sowie ich mich dem Ruder näherte, ries Spence m , entgegen: „Hat sich der Kapitan schwer verletzt, Madame -
9,8Sa, er hat sich das Bein gebrochen", antwottett ich. „O, mein Himmel!" schrie der arme Bursche. „p glaubte nicht, daß es so, schlimm. jet■ I« " Jj
einmal. Ich dachte, es könnte höchstens eine VerstauaM» sein. Gottes Fluch scheint aus dieser Brigg zu laste Was sollen wir nun anfangen?" Er öffnete ferne b ff Augen weit, und blickte mich mit dem Ausdruck de»
unfer
tii Wrechen. Richard meinte, obgleich^ das afrikanische 1 Fieber ansteckend wäre, so hege er jetzt, nachdem alle I - Leichen und die dazu gehörigen Sachen über Bord ge- I worfen seien, und die Deckhäuser ordentlich ausgerauchert I wären, doch keine Befürchtungen mehr. Dann bat er mich I — nach einem Blick auf seine Uhr — an Deck zu gehen, und I Spence *ant Ruder abzulösen, damit dieser auch sein I Mittagbrot essen könne. I
„Du wirst wohl einige Zeit auf uns warten müssen , I sagte er. Wir wollen den Borratsraum achtern 'mal I besichtigen, damit wir wissen, wieviel Proviant und Wasser 1 wir noch an Bord haben. So lange der Himmel diese I wunderbar schöne Farbe beibehält, kann sich das Wetter 1 nicht beträchtlich ändern. Trotz alledem wünschte utz I irgendwo ein Barometer zu sinden. Das Wetter in diesen I Breiten ist launisch wie eine Katze, ganz Sammetpfotchen I in der einen Stunde, und ganz Krallen in der nächsten 1
Ich begab mich an Deck. Die Mahlzeit und das I daraus folgende Gespräch hatten mich außerordentlich er- I frischt, gekräftigt und erquickt. Ich übernahm das Ruder I wieder von Spence und teilte ihm mit, er solle sein I Mittagessen in der Kajüte einnehmen. Dieselbe trage Brise I wehte noch immer. Sie war so heiß wie die Sonne selber, I und es schien wunderbar, daß sie nicht tn sich i selbst vertrocknete, sondern mit solcher Beständigkeit fort- I fuhr zu wehen. Nicht das kleinste Wölkchen war an dem I unendlichen blauen Himmelsdome sichtbar, so daß es fast I unerklärlich! schien, wo der Wind eigentlich herkam. I
Ich hatte ungefähr eine halbe Stunde am Ruder I gestanden, und war in Gedanken versunken. Da kam Spence 1 durch den schmalen Gang an der Backbordseite, der Kajüte. I Er näherte sich so langsam, daß ich nicht zweifeln tonnte, I Richard habe ihn geschickt, um mich vom Ruder abzulosen, I und daß ich mich schon daraus freute, midy nun m der I Kajüte niederlegen zu können, und ein Schläfchen zu machen. Da bemerkte ich einen Ausdruck in seinem Gesicht, daß mir jeder Gedanke an Schlaf verging, ehe er noch den Mnnd geöffnet hatte.
„Der Kapitän verlangt nach Ihnen, Madame ©te ! möchten sich nicht ängstigen. Er ist gefallen, hofft aber, daß er sich nicht sehr verletzt hat."
Mir wurde es dunkel vor den Augen, und das Blut stockte mir in den Adern. Ich ließ das Rad los, und die Arme fielen mir schlaff herab, als wäre ich durchs Herz geschossen. Dieses gräßliche, ohnmachtsahnliche Gefühl dauerte aber nur einen Augenblick.
„Wo ist er?" schrie ich.
„In der Kajüte", war die Antwort.
Ich stürzte hinein, und sowie ich emtrat, bemerkte ich meinen Mann an Deck liegend. Sein Kopf und die Schultern waren gegen das Sopha gelehnt. Hinter ihm, am achtersten Ende der Kajüte, befand sich eine ttenie viereckige Luke — nicht größer tote eine Versenkungsoffnung auf der Bühne — die ich bis jetzt noch nicht bemerkt statte, und deren Deckel abgenommen war. _
„Was ist Dir zugestoßen, Richard?" riet ich, indem iH mich an seiner Seite auf die Kniee warf, und seine
Er war^sehr blaß, und der Schmerz, den er erduldet I hatte oder noch erduldete, malte sich nicht nur in seinen Gesichtszügen, sondern hatte auch seine Stirne, nut dicken Schweißtropfen bedeckt, die von dort über sein I Gesicht herabrieselten, als ob es mit Wasser benetzt wart..
„Ich ftirchte", sagte er, sich trotzdem zu einem Lächeln zwingend, „daß ich mein rechtes Bein irgendwie verleg habe.8 Wir hatten jene Achterluke dort geöffnet, Mid ich hatte mich hineingesetzt, um mich hinabzulassen. Dabei glitt ich aus, und fiel. Ich fühlte keinen Schmerzbis ich versuchte, mich zu erheben,. dann — er verzog pIöMtdjl das Gesicht, und brach ab, indem er stöhnend ausrief. „Ich habe das Bein gebrochen, Jeß,"
Sofort durchzuckte mich der Gedanke, daß jetzt unser Schicksal allein von meiner Besonnenheit und Tapferkeit abhinge. Ich überwand meine Schwäche, und hatte un Augenblick die ganze Kraft wieder erlangt, deren ich fetzt so sehr bedurfte.
„Laß Dich dies nicht bekümmern, Jeß, sagte metn Mann. „Verlaß Dich darauf; wir toter 6 en auch so
O ja", erwiderte ich, „mein armer Schatz; fertig werden wir schon werden. Vor allen Dingen aber tootteit wir zuerst, wenn möglich, Deine Schmerzen etwas erleichtern und es Dir bequemer machen. Bei diesen ffi W ich M-tt-d-.tmi- K-PfNff-n -u"°r leate diese neben ihm Nieder, und zog und stutzte ihn, bis er daraus ausgestreckt lag. Als Beine aufhob,
um sie mit dem Körper in dieselbe Richtung zu dringen, " “ Sm !*■■■, d-b feine Stoibern »ne
Stei* -nfchmÄl-m «bet nicht den genngften Saut fragte «)•
SÄ.WÄ fÄSeiber -u durch, fdnreibeii Ich nahm das Feb-rm-ffer aus ferner T-fche. L Litt d-S rechte Hosenbein au, Jo b«6 b« treffende Stelle entblößt wurde. Meine Hand zitterte E^aWichU'einen Arm unter feinen Kops zu legen, ^d Ihn zu Werstützen damit er sein Bein, besehen könne. Dann wate er „Offenbar ist. es ein einfacher Bruch. Dit kanZt toeiwr nichts thun, Jeß, als Schienen und Ban-


