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jfttb den Gewohnheiten des Juweliers völlig vertraut
einer
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1. Mineral.
2. Singvogel.
3. Behälter.
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Als wir etwa die halbe Strecke zurückgelegt hatten,^ begann es im Abteil unerträgliche heiß zu werden. Tev Jüngere zog seinen Ueberzieher aus und warf ihn oben ins Netz. Dabei war er aber so ungeschickt, daß er fernem Kollegen die Zigarre aus dem Munde schlug. Er entschuldigte sich sehr höfliche und bückte sich «ach dem Glimmstengel. Donnerwetter, das war ein glücklicher Zufall! Auf seiner Schulter bemerkte idj etwas, und ich hätte vor Freuden aufjauchzen mögen. Ich war in großer Erregung, das Blut pulsierte heftig durch meine Adern und ich fürchtete, mich zu verraten. Bald aber beruhigte ich mich wieder. Ich! hatte Rio rrrn&p« üuwelendiebe vom Jungfernstieg so gut tote.
zu verraten, xxiio- ewer veruyrgre xuy uwu.y wixwv. <x>vi die großen Juwelendiebe vom Jungfernstieg so gut gefangen, und all 'die kostbaren Geschmeide im Werte > halben Million lagen wohlverwahrt in den Koffern über ihren Köpfen. Und das alles hatte mit nur em kleines aelbes Wachströpfchen verraten, das auf die Schulter des einen Mannes gefallen war, als sein Kumpan ihm bet der Arbeit die Kerze hielt. — Endlich waren wir m Wittenberge. Lier stieg einer der Herren aus, um 'eine Erfrischung zu holen während der andere bei den Koffern blieb, ^ch benutzte den kurzen Aufenthalt, um nach Berlin zu depeschieren, damit meinen Reisegefährten ein würdiger Em- ^Tt93toti ^eamte^bie auf meine Drahtnachricht nach dem Bahnhof geschickt wurden, brachten die beiden gleich hinter Schloß und Riegel. Die weiteren Nachforschungen ergaben, daß der eine der Diebe früher Kommis in dem Geschäft des Herrn Grabert gewesen und mit allen Gewohnheiten des Letzteren vertraut war."
Hier schloß der Kriminalkommissar seme Erzählung, Ich gratulierte ihm zu dem glücklichen Fang, und noch lange saßen wir plaudernd beisammen, bis endlich ernste ^'lenit. geschäfte Herrn von Reinhaben zum Aufbruch, zwangen.
einiger Zeit suchte ich! ein Gespräch mit ihnen an- »rnÄ« Sil im gnmbraHtil d-n A-Wl «b-r
die Gasexplosion gelesen? Ist doch eine merkwürdige Gerichte." — Die Sache schien sie absolut Nicht zu futevessieren. Sie rauchten ruhig ihre Zigarren, und derhungere:6c- merkte nur trocken: „Es ist nur gut, daß dte^ Zeitungen -wieder einen dankbaren Stoff gefunden haoen. „Oh, -entgehst mir nicht", dachte ich! in meinem Sinn und las ruhig meine Zeitung, von Zeit zu Zeit einen Blick nach den ^noblen Herern hinüberwerfend. _______________________
“Ätlon: E. Burkhardt. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.
Auflösung des Ergänzungsrätsels in vor. Nr. *
Ein Volk, das die großen Männer seiner Geschichte nicht hochha t, ist wie ein Mensch, der seine Eltern verleugnet. (mnrvaa).-^
Ganz gewiß. Aber Sie werden sich längst aus dem I . Staube gemacht haben. Sie werden zu Schiffe entkommen • sein ; cs haben seit Donnerstag mehrere Dampfer den Hafen I
macht mir weniger Sorge. Es scheint nicht, daß I ine Polizei ein verdächtiges Individuum übersehen hat. Man I hat auch häufig die Beobachtung gemacht, daß Verbrecher I sich! noch mehrere Tage nach! der That cittt Ort Aushalten, I fei es, um festtzustellen, welche Beurteilung dieselbe in der I Oeffentlichkeit erfährt, sei es, daß ihnen die Bahnen und I die Schisse während der ersten Tage am sorgfältigsten über- I -wacht scheinen, JH für meinen Teil gebe die Hoffnung I ^ Jch hatte den Eindruck, daß Herr von Reinhaben nicht I wehr zu sagen bereit sei, oder nichts mehr zu sagen wußte. | Ich verabschiedete mich! von meinem neuen Bekannten, da ich in der Stadt zu thun hatte, und sprach die Hoffnung aus, ihn mittags wiederzusehen. Als ich mittags wrede^ I kam war er fort- Die interessante Affaire hatte für mich | ihr Ende erreicht, nachdem sie kaum begonnen hatte. — — I
Einige Tage später reiste ich nach Berlin. Auf dem l Bahnhof.kaufte ich mir hie neueste Nummm der „Ham- I bürg er Nachrichten", und ich! las niit großem Erstaunen, daß | ■He Juwelendiebe, dank der rührigen Th-atigkeitjlerrn von I Reinhabens, gefaßt und sämtliche Wertstücke zurückgewonnen I seien. Mehr war aus der Zeitungsnotiz nicht zu entnehmen. I
Nach einigen Tagen traf ich Herrn von Remhaben iw i Cafe Bauer in Berlin. Er war tote verwandelt; sehr heiter, I leutselig, aufgeräumt. Er trug etnen Orden auf der Brust j und sah mindestens um 10 Juhre verjüngt aus. j
Sie sind mir den Schluß ^hrer Erzählung schuldig | geblieben", sagte ich, „und heute lasse ich nicht eher locker, I als bis ich. denselben erfahren habe."- w. > I
Heute -— wo die Kerls hinter Schloß und Riegel | ifttzen, stehe ich ganz zu Ihren Diensten Cchrlich gestanden, wußte icbi damals nicht viel mehr als alle Welt.
Wir nahmen in einer behaglichen NischePlatz, und der Kommissar begann sofort zu erzählen: „Als wir uns nach jenem Frühstück im Hotel trennten, ging ich sofort nach dem , Bahnhof, um, wie an den vorhergehenden Tagen, die nach I Berlin gehenden Züge zu kontrollieren, ^ch konnte von । dem Gedanken nicht los kommen, daß dieDiebe sich dor hm wenden würden, um zunächst im Gewühl der Weltstadt zu verschwinden. Mittags war der Verkehr aus dem Perron am lebhaftesten. Dennoch fielen mir zwei vornehm gekleidete Herren von etwa 30 und 35 Fahren auf. Es erschien mm verdächtig, daß sie mit ihren ziemlich umfangreichen Koffern auf dem Perron spazieren gingen, anstatt ihre Gepäckstücke dem Gepäckträger zu übergeben. Indessen — wie viele: Seute plaqen sich unterwegs mit ihrem HandgePack. b erschien abgeschmackt, zwei so vornehme Herren mit dem Diebstahl in Verbindung zu bringen. Da hörte ich, Mich m ihrer Nahe haltend daß sie einige Worte aus dem Fremdenbla Zitierten, welches am Morgen einen ausführlichen Bericht über die Angelegenheit gebracht hatte. »D'ieExPlofion hat eine namenlose Verwirrung hervorgebracht , sagte der Äeltere unsere Reise :—Mehr konnte ich- nicht vernehmen, da eben^ein Zug donnernd in die Halle suhr. Ich hatte keme Zeit zu verlieren und lief nach dem Btlletschalter- An meine Behörde in Hamburg konnte ich! immer noch unt-er- h3Pn= lelearaphieren, um meine Abwesenheit zu erklären. Als ich meine Fahrkarte in der Tasche hatte, lief ich den Zua entlang um die beiden Passagiere wieder einzuholen. Ich entdeckte sie glücklich in einem Raucherabteil und stieg sofort ein. Ihre Reisetaschen lagen wvylgeborgen m den Netzen über ihren Köpfen, Ich nahm den beiden gegenüber
An Stelle der Punkte sind die Buchstaben EEEEEE, III. KK, MM, •vr-xj oqoa mm ru setzen, baß bic bret wagerechten Rerhen gleich Lnk sin'd mit den dr^ei Mechten und Wörter von der beigetügten Bedeutung bilden.
„Der Stein der Weisen"
veröffentlicht in seinem letzterschienenen (8.) Spefte lesenswerte Abhandlungen über Riechstoffe, ,Bewohnbart-it der Planeten, Entwickelung der Lungenschwindsucht, ferner die von interessanten Abbildungen unterstützten Aufsätze! über den Elektrograph, Die Thätigkeit der^Pflanzenwurze.,- Tas Dekorieren des Porzellans und Das -vopophon, sowie, die neuesten Errungenschaften auf dem Gebiete der exaktm Naturwissenschaften, und zwar tm be,anderen aus der Physik und Chemie, Geologie und Mineralogie, Mechanik, Elektrizität und Medizin. In der Beschäftigungsbeillage befinden sich Anleitungen zur Herstellung von Lederblumen und Holzimitationen. Den abwechslungsreichen Inhalt beschließen mehrere Keine Beitrage zur Landwirtschaft und Besprechungen neuerschienener Bücher, welche in gewohnter Ausführlichkeit gehalten sind. Man ist von dieser beliebten populär-wissenschaftlichen Umschau Hartleben's Verlag, Wien) seit Jahren gewohnt, in ihren Heften stets neues und gutes vorzufinden. Das vorliegende. Heft be. Wtigt dies, von neuem.
GsmerrrnÄtzrsss.
Holzwürmer lassen sich durch Einspritzen, von Petroleum oder einer fünfprozentigen Karbollosung in das Bohrloch töten. Besser noch ist es, die Möbel mit einer aam dünnen Schicht tierischen Leimes zu überziehen, dem man aus je 1 Liter 2 Gramm Sublimat beimtscht, durch das letztere wird der Wurm beim ersten .Angriffsversuch! getötet, (Prakt, Wegweiser.)
H o m o g r a m m.
Nachdruck verboten.


