Dienstag den 5. Februar.
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Pflrcht gewesen Wäre, an Deck zu fein, daß ich fern Recht dazu hätte, mein Mittagbrot in der Kajüte zu essen, ob ich nun gewußt, daß es neblig sei oder nicht. Ein Seekapitän, mein Kind, darf nach der Ansicht dieser Herren kein Mensch sein wie andere Menschen. Er darf nicht schlafen, nicht essen, nicht von Deck gehen. Aber selbst wenn er alle die übernatürlichen Eigenschaften im höchsten Maße besäße, würde ihn das doch nicht retten, wenn seinem Schiffe ein Unglück znstieße. Heron wird mich als einen sehr gemütlichen Schiffskameraden kennen lernen, wenn ■ er seine Schuldigkeit thut, wie es einem tüchtigen Seemanne zukommt; finde idy aber, daß er mir die Unterstützung nicht gewährt, die seines Amtes ist, und für die er bezahlt wird, dann kann er mich auch' von einer andern Seite kennen lernen."
'„Sei nur nicht so hart mit ihtn, Richard", bat ich. „Laß ihm doch etwas Zeit. Ei' wußte, daß Du mit mir bei Tische saßest, und dachte vielleicht, Du wünschtest nicht gestört zu werden."
Mein Mann brach in Helles Gelächter aus. „O, Jeß", meinte er, „Du müßtest wirklich ein Schiff zu befehligen haben. Du würdest einen Schiffskapitän abgeben, mit dem die Leute um die ganze Welt segeln möchten."
Sein Gelächter hatte miäy etwas eingeschüchtert, und ich bemerkte, daß idy ja nur Mißstimmungen zwischen ihm und dem Steuermann vermieden sehen möchte, und nicht wünsche, daß Herr Heron etwas gegen ihn haben könnte.
• „Das wünsche ich auch nicht, Jeß", sagte er, noch! immer lachend, indem er mich treuherzig ansah. „Wenn Heron ein Seemann ist, wird er deswegen nichts gegen mich haben, weil ich ihm sage, daß er einen Fehler begangen hat, und dies auf Wahrheit beruht; wenn er aber kein Seemann ist, na, dann ist es ziemlich gleichgiltig, ob er mich leiden kann, oder nicht."
Der Nebel hatte schon geraume Zeit hindurch angehalten, und ich war es müde, weiter nichts zu sehen, als scheinbare, quer über unser Deck hinziehende Dampfwolken. Auch waren mein Jackett und Kleid schon völlig von Feuchtigkeit durchdrungen, und noch einmal so schwer geworden, und die Feder auf meinem Hute würde voraussichtlich neu gekräuselt werden müssen, um sie wieder einigermaßen tragbar zu machen.
Da verflog plötzlich der Nebel rings umher. Das der- ursachte genau dasselbe Gefühl, welches man hat, wenn man aus einem dunkeln Zimmer plötzlich in ein hell erleuchtetes tritt. Es geschah ganz plötzlich. Die Bark tanzte aus dem dicken ©rau in die helle, klare Luft hinein, und strahlender Wintersonnenschein leuchtete von dem blaß- blauen Himmel herab, über dem zerrissene Wolkengebilde dahinflogen, die in Farbe und Aussehen große Aehnlich-
et demütig wie das Blatt,
Das im Herbst, vom Baume geht;
Niemals das gelinget hat, Daß es jetzt der Sturm verweht. I. Kerner.
(Nachdruck verboten.) Die Seekömgm.
Seeroman von Clark Rüssel.
(Fortsetzung.)
Inzwischen pflügte die Bark auf ihrem Wege vorwärts über die kurzen Wellen dahin, indem sie das Wasser auf beiden Seiten in glashellen Bogen zurückwarf, die fich im Fallen wieder in Schaum auflösten. Es schien, als ob das Schiff ficfy wie ein Mensch im Dunkeln durch die Nebelmassen hindurch fühlte oder tappte.
„Du solltest hinuntergehen, Jessie," mahnte Richard, „hier wirft Du ja ganz naß."
„Daraus mache ich mir nichts", erwiderte ich. „Wenn ich wegen eines Nebels schon in der Kajüte bleiben sollte, würde ich an Land geblieben sein."
„Haft Du gehört, wie idy vorhin mit Heron sprach?" fragte er.
„Ich konnte nicht vermeiden, es zu hören; ich stand ja in der Kajütskapp."
„Ich möchte wissen, wie Dein Vater darüber denken würde", sagte er halblaut. „Der Mann muß einen merkwürdigen Ausguck gehalten haben, daß er das Fahrzeug nicht bemerkt hat, während es doch nach seiner Aussage von der Bchck aus gesehen würde. Dann wäre es auch seine Pflicht gewesen, mich bei dem plötzlichen Nebel zu rufen. Er kann sich doch denken, daß ich bei solchem Wetter in der Nordsee nicht mit sieben oder acht Knoten in der Stunde durchs Wasser laufen kann. Eine einzige Schiffslänge weiter, und wir hätten jenes Fahrzeug angerannt, und vielleicht in Grund gebohrt, und selbst Schaden genug erlitten, um genötigt zu fein, nach dem Dyue zurückzulaufen. Das wäre ein netter Anfang gewesen."
„Du hast ihm tüchtig den Text gelesen, Richard."
„Nicht mehr, als er verdient", versetzte er. „Wenn Du auch eine ganze Menge von der See verstehst, Jeß, kennst Du doch noch lange nicht alles, und etwas wirst Du nie kennen lernen, wenn Du auch ein Schiff zu bauen unb auf» . zutakeln verstündest, das ist die auf einem Schiffsführer lastende Verantwortlichkeit. Wenn uns irgend ein Unfall zugestoßen wäre, würden die Herren vom Seeamt sofort hinter mir her fein, und mir klar machen, daß es meine
U 1901. - Nr. 18
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