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er.

ftarre^uge.^ nid)t gesagt, mein Lunge", lallte

Tas ist das Ende das Ende. . . gut, das,- Tn

Erschöpft sank er in die Kissen zurück, und Eitel Fritz begrüßte die Mutter und seine Schwester Wanda, die in ) Schmerz wie erstarrt waren, aber doch ihre Haltung selbst in diesem Augenblick bewahrten. ,

Ein trauriges Wiedersehen, mein Sohn -sagte die Baronin, das Spitzentaschentuch an dre Augen führend.

Mann geschah es, Mama?"

"Gestern abend nach Tisch - wir saßen alle beisammen auch Arno war gekommen als Papa Plötzlich vom Stuhle sank - Tu kannst Dir unser Erschrecken vorste len! Es war gut, daß Sannow zugegen war auch Inspektor Brey- mann war anwesend - die Herren hatten lange mit em- S konferiert -- Du weißt ja, Sannow hatte um dre Hand Ruschas angehalten, und da gab es wohl mancherlei zu ordnen. Das muß Papa sehr erregt haben er trank auch wohl gestern abend mehr, als ihmzuträglich aber er war sehr heiter, bis er plötzlich, zusammenbrach, ckh, Cy ^Der Ärz^bat, den Kranken allein zu lassen, damit er sich nicht aufrege. Nur ein alter Tr en er sollte bei dem Herrn bleiben, der zum Einverständnis lercht mrt der

heit, stolze Einfachheit dort eine glänzende Außens feite, prahlerischer Reichtum, und ern gewisse« Hauch de^, Abenteuerlichen, der ihn von Anfang an mißtrauisch ge--

würde sich! Irma in diesen Kreis einstigen, und wie würde Else seine Treulosigkeit ertragen?

Diese beiden Fragen beschäftigten fortwährend fern^ Seele, und peinigten ihn in qualvoller Werse.

Wenn er doch seinen Vater um Rat hatte fragen können wenn er sich ihm doch hätte anvertrauen können.

Der alte Diener trat ein, und meldete, daß der alte: Herr Baron den Herrn Leutnant zu sprechen wünsche. Rasch begab sich Eitel Fritz in das Krankenzimmer, das von eurer Lampe matt erleuchtet war. .

Setze Dich zu mir, ment Junge, murmelte der Kranke. ^Ganz nah hier aufs Bett rch suhle, daß e^ zu i Ende geht..."

9Ib£t(W(X . . ....

"Laß nur 's ist gut, daß der Doktor uns auf ernrgs Stunden verlassen hat. . . er wollt's nicht erlaubem daß ich mit Dir spreche . . . und doch muß es seuu-Greb mrr Deine Hand so so rch danke ~ti. .M heiße Hand Tu hast! Ja, ja, dre Jugend . . . dre ^ugend.

Der Kranke schien freier zu atmen, und zu fprecheu. Selbst das linke Augenlid vermochte er etwas zu heben, und die Gesichtszüge waren nrcht mehr von solch ent setzlicher Starrheit. Mit Freuden begrüßte Errel ^rrtz diese

Angeichen bet ^Bc^cnincj.

Hans Joachim machte eine abwehrende Bewegung.

Ja, ich fühle mich leichter", sagte er, . s r,h das letzte Aufflackern. meine Kraft rst erschöpft...

W JchchM^PaPw Aber Du solltest ruhig liegen bleiben s "Laß nur - es ist doch einerlei. - Du weißt, wre es mit Vetersbaaen steht nicht so schlimm, wenn Du etwas Geld hineinstecken kannst - - - versprich mir, alles zu ver-

ÄW NI b» «i d«

Wie" lange noch-und dann - ich bin ein gebrochenes Mann - Du - Du mußt alles m dre Hand- nehmen börit Du? Dreymann werß Bescheid er tft treu wenn ich ihn nickt gehabt hätte... er war ment bester

I Freund er hat mir auch- jetzt wieder geholfen... hat es ermöglicht, daß Ruscha Sannow,herraten kann m

I Erschöpft hielt der Kranke inne, ferne Brust arbeitete heftig und krampfhaft, Eitel Fritz hob ihn etwas empor, matt und schwach, hilflos wie ern Krnd lehnte der Kranke an der Brxst Fi^SohnE _ mlr wird Wiede«

I leichter ah wenn nur diese entsetzliche Schwere in den Gliedern - dieser dumpfe Druck im Gehirn weich,en

I)i 6itte Dich-, sprich nicht mehr blerb' ruhig

Dienerschaft ging le^ unche^ mrd » jg .um, I

-mMn"der Arzt, ein alterLandarzt I

keilick - mau muß sich aufs Schlimmste gefaßt machen. Wenn sich der Anfall wiederholt.. . '

~ Ein beredtes Achselzucken beendete dre Worte de^

9tr5t^nn trat Eitel Fritz in das Krankenzimmer. --

Ta lag die kraftvolle Gestalt seines Vaters schwach und hilflos auf dem Lager - niedergeschmettert tote eme Z?durch S Blitzstrahl - kaum vermochte er dre Hand ! zu erheben, zürn Zeichen, daß er den Sohn erkannte.

Weinend, tief ergriffen beugte ftcE)i Ertel Frrtz

Ü6er S'tt Sohn . . . mein Eitel Fritz", lallten die Livven des Kranken kaum verständlich. ,

Dann tastete seine Rechte nach der Hand des Sohnes, während der linke Arm, kraftlos und schwach, regung^-

Ww furch,tbar hatte sich fein Vater, der doch in seinem Alter noch ein schöner Mann gewesen war, verändert. Tas fahle Gesicht glich einer starren, schmerzverzerrten MasU, das linke Auge bedeckte das Lid,__ wahrend sich das über dem rechten Auge nur mühsam öffnete.

Papa, mein lieber, guter Papa! . . . schluchzte Eitel $ri$Ein Lächeln flog kaum bemerkbar über des Kranken

ItC°en9iein" laß mich! sprechen - das eine noch - meiw armer Junge ich bin hart gegen Dich gewesen, weck Elf-BÄL'n u-bst -n.

rUiLn ihrprbprt ich hab s wohl bemerkt tm Sommer es mußte ch auch! so kommen, die Else ist ein braves und - fei 7»>°.

«irft+a KTPfir aeaen Deine Liebe der mte -orrq.nuua ni ÄSman9n - ®fe ein liebes Kind -meme SW« - - möchte - Euch, - so g«ne_ glücklich. . - ah, ^toenrt Srb?en Ön-W - ~ öffne das Fenster

der ÄÄÄ fS SM «cke^Worte - ein schmerzlicher Ausdruck verzerrte sein Gei ch? dann sank er dumpf stöhnend, und schwer tote.

I eine tote Masse in die Arme seines Sohnes zurucr.

Sanft legte ihn dieser auf die Kissen nieder, und horckste angstvoll auf den Schlag des Herzens, und das » mich - =rr=«>.ft «

I mich?"

Keine Antwort keine Bewegung!

(xtfpr $rti3 gab ilm auf, eine namenlose Augst uver-^ dermaler durfte nicht sterben

I ach, sein Vater war ja der etnztge, bei dem er Vertrau

°Wirst hungrig sein, mein Junge geh nur nach- I fier komm wieder ich- ich habe mit Dir zu sprechen. I Man begab sich in das Speisezimmer, doch vermochte

Eitel Fritz kaum einige Bissen zu genießen. Er trank hastig einige" Glas Wein, er bedurfte der Anregung, er suhlte, ionck wäre er in nervöses Weinen ausgebrochen. ~ic Er- nnerung an die Vergangenheit, die Ungewißheit der Zu­kunft lasteten mit fast unerträglichem Druck auf ferner - 8L * te msen nrf>, als « wn Arm- Mchi-d itnmmen° als er die Gewißheit ihrer Liebe erlangt zu haben glaubte, erschien ihm die Zukunft in hellerem mchte selbst wenn die Hand des Sodes m die Speich-u. des Schicksals seiner Familie emgreifen sollte. Und fetzt legckn sich doch wieder schwere, düstere Wolken nm, die Zukunft.

" Eiu quälendes Gefühl der Reue zerriß sein Herz, wenn er mi Else Breymauu dachte und dann wallte sein Blut ihm iuicber heißer durch, die Adern, erinnerte er sich des Kusses Irmas! Aber hier im Kreise der SeiUigen, der stolz-vornehmen Mutter, der leidenden Schwester, der einfach-lieblichen Ruscha, und des ,ehrlichen Arno San- noto, trat ihm so recht der Nuterschted zwischen dich en und Irma Weserliug entgegen. Hier alles ruhige ^>ornehm-

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