o Sie
; das Ist
Reise, e mir , iroos ß Sie , daß enach- :e Erweck zu prdsee
nichts würde einen schien
), um > mehr : wohl ’ Vor- t wäre.
Mittag n dem
e Leute and ab. ■ dieses andere wollene
unver-
Dintgcn: ellblond ulatten- rbe, die uzenden
ie
Wien.)
>as alte blick hat t Schneewenigen esicht be- warmen, openwelt n Blüten imernden sönheiten tter Hin- mhfrostes ber bei’ uns bk- ede junge Bälle und
portsinen t und an esitzen, e?
wir hier n wollen, ne Gegen en Schön geringere lmständev ibahn rnü ei an siw liegt seine wholunge
- 67
der uns entgegentretenden Schtvierigkeiten heranzubilden. Im hohen Norden wirkt die zu große Kälte aus den Geist ebenso lähmend, wie im Süden die Wärme; das ganze Leben
Noch mehr: der Winter — und darin erblicken wir seine hauptsächlichste Bedeutung! — giebt uns Gelegenheit, die in der schönen Jahreszeit empfangenen Anregungen zu vertiefen und zu verwerten. Mit der Anregung allein ist's nicht gethan, sie muß auch ihre Wirkungen äußern, Wirkungen, die wir schon oben in den Schöpfungen der Kunst und Dichtung entdeckten. Schon unser Sommer schließt aber in seinen heißesten Perioden eine fruchtbare und andauernde geistige Thätigkeit aus, wie viel weniger ist sie in den Tropen möglich? Unser Winter ist die Periode der wahren Geistesarbeit, der Abfassung wissenschaftlicher und künstlerischer Produkte. Er ist der Erzeuger des geistigen Ueber- gewichts der Bewohner der gemäßigten Zone über diejenigen des Südens, der Urheber der Ueberlegenheit unserer Kultur. Der Bewohner heißer Klimaten empfindet zu sehr den ermattenden Einfluß der glühend auf ihn herabstrahlenden Sonne, um Körper und Geist zu anstrengender Thätigkeit aufgelegt und gestählt zu fühlen. Dazu tritt auch der ,
Umstand, daß ihm die Fruchtbarkeit und Ueppigkeit ferner I aiia) . c blühende Flur,
Natur die Befriedigung der Lebensbedürfnisse zu leicht I i 'lebendiges ist die Natur,
macht; unser Winter, unser Klima zwingt uns einen I proste. „ - und alles ist Samen',
schärferen Kampf ums Dasein auf, der uns nötigt, unseren | ^nb alt 1 v Körper zu festigen, und unseren Geist zur Ueberwindung
zeit gewährt, kommt gegenüber dem Umstande, daß die Trockenzeit der heißen Länder in der Praxis dieselbe Wirk- Unq hervorbringt, ohne doch über die Bewohner alle, ------■ ■■ - t
Schrecken des Frostes auszugießen, nicht in Betracht, eher I und Streben der Menschen verzehhrt sich im grimmigen könnte man von seinem gesundheitsfördernden Einfluß in- I Kampfe mit einer kargen Natur; der Verkehr, der das Band sofern sprechen, als er viele Jnfektionskeime vernichtet und I knüpft zwischen den einzelnen Gliedern der menschlichen schädliche Stoffe unwirksam macht; aber erstens ist ein I Gesellschaft ist erschwert, die belebende, befruchtende Ge- kalter und trockener Winter, von dem wir derartige nützliche I selligkeit unmöglich. _.t,
folgen für das allgemeine Wohlsein erwarten dürfen, I Denn auch die hohe Ausbildung unseres gesellschast- Uemlich selten, und zweitens stehen den Krankheiten der I lichen Lebens ist ein Erzeugnis unseres Winters, weil dieser Tropen, den Seuchen und Epidemien, vor denen wir ent- I uns nötigt, unseren Wirkungskreis aus der Natur in das weder durch unser Klima bewahrt bleiben oder denen vor- I Innere unseres Hauses zu verlegen. Unser Haus wird dakommenden Falls die Kälte des Winters ein Ziel setzt, eine I durch für uns zu einer ganz anderen Statte, als die leichte
ganze Anzahl Gebrechen gegenüber, die auch nicht gerade I Wohnung für den Tropenbewohner, dem sie nur als Zu-
zu den Annehmlichkeiten zu zählen sind, z. B. Typhus, I fluchtsort gegen Sturm und Wetter dient, und der den
Lungenentzündung, Tuberkulose, Influenza und viele andere I größten Teil des Jahres und seines Lebens int rieten mehr. I zubringt. Der Winter erst hat unser Haus zum traulichen
Ein ureigner Reiz, welchen wir vor den winterlosen I Heim, zum Mittelpunkt "stirer Leiden
Gegenden voraus haben, wohnt dagegen dem Wechsel der I macht; er macht uns die J ä n n ^>uer An-
Jahreszeiten inne/ In den Tropen wechseln ja ebenfalls diese wiederum wird krne forwahrende^Quelle neuer An-
Trocken- und Regenzeit und verleihen letztere der Landschaft I Belehrung. Die Enwick g 0 £
einen frühlingsähnlichen Charakter, doch kann sich dieser I gastlichen Lebens bringt eme so ch g s g .... Tropenfrühling weder in seinem Aeußeren noch in seinem I mit sich, ^ndem uns der Winte m h uacl»udenken
Einfluß auf Gemüt und Geist mit demjenigen der ge-! vermehrt auch gleichzeitig s g 8/ Gö mäßigten Zone messen. Daß wir aber einen Frühling haben, I oder den ^eist^angemessen zu schftig , g verdanken wir dem Winter; denn damit die Natur eine so I Zeitung, das ^,ournalundoiB s wissen
vollkommene, so radikale Wiederauferstehung feiern kann, Zeitungsexpedi wnen' Lerhbibltotheken^^B^^^^^ muß sie vorher untergehen sie muß in jenen monatelangen von dem Zufluß d^s 3^nt s d ^g fti| 3g”tergJ, Zustand der Starre und des Scheintods versinken, welchen I IUHe erzayieu. vui|u;i u• > ■ • , . - -
unser Winter über sie verhängü Unser deutscher Frühling äußert sich trefst"w' }enem \^n%Alen%amilienbu^ aber ist es, der jene erhebende Wirkung auf Geist und I ^ayrepzeimn, ^eneni x'rZr nMterMtuiia Gemüt hervorbringt, wie sie in der Poesie und Litteratur I voll trefflicher Belehrung und g Zusammenkünfte der deutschen - oder richtiger, der Bewohner der ge- -hat Stetigkeit in die abendlichen MammentunNe. mäßigten Zone überhaupt — einen so begeisterten Widerhall I gebracht. ^'e Beobachtung i z g ^bildete' mitteil- sindet. D?r Anblick" b£ wiedererwachten Natur im hell-
grünen Maigewand, tnt Schmuck der lieblichen Kinder I 'ame genier, vor in vv J gj?e(fianiier
Floras, der frische, vom Gesang der Vögel erfüllte Wald, I der klar erzählende Techn , f ntan .u'
stärkt, belebt, vertieft unser Herz; tausend gewaltige An- I selbst unerstrebt ^icht das S '^ae Säemann regungen strahlen von ihm aus und kehren geläutert und zuhoren nicht müde wird. Da findet der geistige Saemann vergeistigt wieder in den herrlichen Schöpfungen unserer I uicht blos einen dankb , s „ befreien
Dichter und Wnstler. Selbst den Gesang unserer gefie- Saat die er
derten Freunde, ihr reizvolles Liebesleben führen wir auf braucht, um Bluten und Fruchte treiben zu seyen^ den Wechsel der Jahreszeiten und in letzter Linie also auf | So nehmen wir allenthalben die w g h
den Winter zurück. Gerade das ist ja der Grund, weshalb | regungen des Winters wa^' bis ,hinauf zu den Hochs die Singvögel bei uns zahlreicher sind, als in den Tropen I Werken und ^been der Nienschl>eit, auf h sch
und ihr Gesang schmelzender und besser ist, daß auch der I nicht weniger als auf dem der Knnsh ® JJ U J. . g;Qens Bogel nach der vorausgegangenen Wintersnot und dem ! sozialen Lebens. Der deutsche^Cha^kwr ve^d s g vagierenden Leben während der Wanderzeit den belebenden I art hauptsächlich dem deutschen Winter, h P K.
erhebenden Einfluß des Frühlings empfindet, daß dieser | erscheint vielleicht manchem zu weitgehend, und^doch s Einfluß mächtig auf die Ausbildung des Gesanges einge- sie für uns ebenso Sutresiench wie^fur andere NMonen, wirkt hat, auch schon dadurch, daß der Vogel durch den I die wir als recht eigentliche Prod h 8 6
Wechsel der Jahreszeiten und den Winter an eine bestimmte I sehen müssen. Die Nordländer ftn sch 8, I Brutzeit gebunden ist, und sein Gesang ja bekanntlich ein | sonnen, bte Sublattber, ft, f deutschen Cha-
Mittel für ihn darstellt, seinem Weibchen zu gefallen und I der deutsche Winter eine TO .
weil vor allem die deutsche Geistesthatigkett ber Kultur der Menschheit ihren Stempel aufgedruckt hat. Luther, «<mt, M°zL W-M-- - fl°
bic Söhne unseres Vaterlandes, und sie nebst zahlreichen anderen großen deutschen Männern begründeten , die Herrschaft der deutschen Kunst, Philosophie, und Wissenschaft. Zu welchen überraschenden Schlüssen wir gelangen, wenn wir den Dingen auf den Grund gehen'. Wer sollte denken, dnk unter rauher, unfreundlicher, ungemütlicher Winter mllaearbeitet hat an so manchem
werk, an manchem tiefen, gehal^ und geistvol en ^uche WWZWMZ wie des Frühlings und, Sommers , Schiller gelte»
Ueberflüssiges. Die herrlichen Worte unseres h


