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Was haben Sie vor? fragte Mildred mit heiserem Flüstern.
O, nichts besonderes. Miß, nur was immer in solchen Fällen geschieht. Sie bekommen heute nacht freies Quartier und Zeit zum Nachdenken.
Fortsetzung folgt.
Wenn ein Papst stirbt . . .
Nachdruck verboten.
Die kürzlich stattgehabte feierliche Eröffnung des „heiligen Jahres" hat nach der letzten schweren, mit wunder- LarerRaschheit überstandenen Krankheit des greisen Papstes Leo XIII. wiederum die Augen der ganzen Welt auf die dunklen Pfade gerichtet, auf denen Asrael, der Todesengel, auch in das Schlafgemach des römischen Pontifex den Weg findet. Der neunzigjährige Priestergreis selbst sprach seiner Umgebung gegenüber die Ergebung in das natürliche Schicksal aus. Welch strenges, bis in das winzigste Detail geordnetes Zeremoniell seit Jahrhunderten die geheiligte Person des Papstes vom Augenblick der Erwählung bis zum feierlichen Begräbnis seiner Leiche begleitet, ist weltbekannt, und dennoch so gar wenig den weiteren Kreisen des Publikums bewußt, daß eine auf unserer persönlichen Kenntnis der lokalen Umstände beruhende Schilde- derung der für den sterbenden und gestorbenen Papst geltenden hochinteressanten Zeremonien nur willkommen sein kann. —
Ich führe den Leser freundlich nach Rom in den apostolischen Riesenpalast des ^Vatikans, wo Leo XIII. wenige Gemächer im zweiten Stockwerke des Damasus- hofbaues bewohnt. Da es sich nicht ziemt, daß wir am lebenden Papste demonstrieren, was am toten geschieht, schieben wir die Zeiger der Zeitenuhr zurück und knieen, wie es Sitte und Anstand, mit der trauernden Umgebung am Totenbette Pius IX. nieder.
Es war am 7. Februar 1878, als Pius IX. seinen Tod herankommen fühlte. Er ließ deshalb seinen Beichtvater rufen. Der Sakristan, ein Augustiner-Bischof, brachte ihm die heilige Wegzehrung und die letzte Oelung. Ganz in Schwarz gekleidet, nur am Hute eine grüne Schnur, stach er Mtnter der violetten Schar den Prälaten, durch die Schlichtheit seiner Kleidung hervor; aber bei außerordentlichen Anlässen, am Sterbebett, kurz überall da, wo der Papst in feierlicher Weise mit Gott in Verkehr tritt, übt er gewisse Funktionen aus, die ihm allein zustehen. Der Kardinal- Pönitentiar sprach die große General-Absolution, und die Pönitentiaren von St. Peter — ein Dutzend Franziskaner — fangen unten die Bußpsalmen. Kardinäle und Kame- riere eilten zum Sterbezimmer. Gegen 3 Uhr erteilte ihnen Pius IX. den Segen. Um1 5 Uhr 30 Min. war er verschieden. Der Kardinal Staatssekretär Simeoni notifizierte den Tod des Papstes dem diplomatischen Korps; mit der Erfüllung dieser letzten Pflicht erlosch sein Amt. Die interimistische Verwaltung der Kirche fiel den Kardi- nälen zu. Sie sollten sie mit aller Zurückhaltung besorgen und vor allem stets eingedenk bleiben, daß „während der Sedisvakanz keinerlei Neuerung vorgenommen werden darf".
Auch int Aeußeren bekundete sich diese ihnen gewordene neue Macht. So lange der Papst lebt, tragen die Kardinäle iy,Rvm über dem Chorhemd die Manteletta; sobald der Papst tot ist, legen sie dieses Uebergewand ab: ihre Jurisdiktion ist „eben nicht mehr durch eine höhere Autorität beschränkt". In ihrem Wagen darf niemand mehr den Platz zu ihrer Seite einnehmen. Sind ihrer auch nur wenige versammelt, so kniet der Gläubige, genau wie vorm heiligen Vater, vor ihnen nieder. Diese flüchtige Größe nahm für die Kardinäle noch am Abend des 7. Februar ihren Anfang. Das heilige Kollegium kamt als solches alle Geschäfte des Interims selbst erledigen. Aber eine Exekutivgewalt in den Händen von siebzig Personen — tote will man sich das vorstellen! Sie ist daher vier Kardi- nälen anvertraut. Drei davon bleiben im Direktorium, das erneuert werden kann; bis zum vierten Tag des Konklaves sind dies die drei eapita ordinum (d. h. die Dekane der Kardinalbischöfe, der Kardinalpresbyter und
der Kardinaldiakone); für die Folge werden sie von den Subdekanen der drei Ordos abgelöst. Zieht sich das Konklave in die Länge, so wechselt das Direktorium alle drei Tage, und zwar genau nach der Anciennetätsliste einer jeden Ordnung. Was den vierten Kardinal, den Kamer- lengo anlangt, so übt dieser sein Exekutivamt ununterbrochen bis zur Wahl des Papstes. Seine Befugnisse sind alten Ursprungs.
Im September 1876 wurde dieser Posten mit dem Ableben des Kardinals De Angelis frei. In dem nächsten geheimen Konsistorium erklärte Pius IX.: „In Autorität des allmächtigen Gottes und der heiligen Apostel Petrus und Paulus übertragen Wir das Amt des Kamerlengo der heiligen, römischen Kirche dem Kardinal Joachim Pecci und freieren und deputieren ihn als solchen auf Lebensdauer mit allen Aemtern, Privilegien und Fakultäten nach dem Wortlaut der apostolischen Bullen. „In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti, Amen! Vierundzwanzig Stunden später vollzog sich in den päpstlichen Gemächern der zweite Teil des Amtsantrittes des Kamerlengo. „Empfange den Stab deiner Jurisdiktions-Gewalt und deiner Autorität", sagte Pius IX. zu dem Kardinal Pecci, „und sei Kamerlengo der heiligen römischen Kirche". Und er reichte ihm den symbolischen Stab, den zwei goldene Aepfel krönen.
Zwei Stunden nach dem Hinscheiden Giovanni Mastais, der sich unter dem Namen Pio Nono der Liebe Italiens und der Kirche erfreut hatte, trat Kardinal Pecci an das Sterbebett. Er hatte, als ob der Papst noch lebte, die Manteletta umhängen. Der weiße Schleier, welcher über das Antlitz Pius IX. ausgebreitet lag, wurde gelüstet. „Giovanni! Giovanni! Giovanni!" ertönte die Stimme des Kamerlengo, und er klopfte ihm dreimal mit einem silbernem Hammer auf die Stirne. Aber der Mund verharrte stumm, die Züge blieben unbewegt. „Der ZPapst ist wirklich tot", wandte er sich an die Umstehenden. Sofort erklang das De Profundis. Hierauf zog der Kammerherr und spätere Kardinal Msgr. Macechi vom Finger Pius IX. den Fischerring, mit dem zweiunddreißig Jahre lang die päpstlichen SSrebeS gesiegelt worden waren, und übergab ihn dem Kamerlengo. Der Protonotar verlaß mit lauter Stimme den Verbalprozeß der soeben stattgehabten Zeremonie, die Konstatierung des Todes und der Niederlegung des Ringes, und Kardinal Pecci verließ das Zimmer. Von nun ab wurde er stetes von der Schweizergarde feierlich eskortiert. Da der Papst nunmehr tot war, legte der Kamerlengo die Manteletta ab. Noch am selben Abend gesellten sich ihm die Kardinale eapita ordinum bei, die selbviert jetzt die interimistische Verwaltungsbehörde der Kirche bildeten.
In der geheimen Antikamera wurde Pius IX. aus ein mit roter Seide überhängtes Bett aufgebahrt. Seit Paul IV. besteht der Brauch, „in den Körper des Papstes einen Schnitt zu machen, den Körper zu öffnen, die Eingeweide herauszunehmen, ihn zu waschen und dann zuzubereiten". Demgemäß wurde Pius IX. in der Macht des 8. Februar eiubalsamiert. Sein Herz wurde in eine Marmorurne verschlossen, und diese in der Krypta von St. Peter aufgestellt.
Es bedarf mehrmaliger Aufbahrung an verschiedenen Orten und wiederholter Umkleidung, bis der Papst ans den Räumen des Vatikans scheidet. Einer der üblichen Ortswechsel wurde 1878 aufgegeben. Die Ueberlieferung wollte nämlich, daß der Tote int päpstlichen Ornat eine Macht in der sixtinischeu Kapelle ausgestellt wurde. Kardinal Pecci fürchtete indes den allzu großen Andrang des Volkes, und besonders die Hilfsbereitschaft der italienischen Polizei. So unterblieb der letzte Abschied des toten Papstes von den Fresken Michelangelos. Im Saal, worin die erste Aufbahrung stattgefunden, war Pius IX. mit den liturgischen Gewändern geschmückt worden. Von hier setzte sich der Zug in Bewegung. Voraus schritten Hellebarden tragende Schweizer und Kleriker mit Fackeln. Sodann kamen die rot gekleideten Sediarii mit dem Sarg des toten Papstes, genau wie sie die Sedia trugen, da der Papst noch lebte. Den Beschluß bildete der Hof und die päpstliche Familie. Man durchschritt die Loggien des Rafael, den Herzogssaal, den Königssaal, und langte durch den den Vatikan mit der Peterskirche verbindenden Seitenausgang in der Sa-


