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betäubt.

Seine Phantasie hatte so stark gearbeitet, so ganz und gar war er jetzt in die Gewißheit des Wiedersehens versenkt gewesen, daß ihn diese Enttäuschung völlig un­vorbereitet traf.

Wo Nettchen hin sei? stotterte er Yervor.

Schon seit frühem Morgen nach der Hasenheide, bei- richtete die Frau. Dort fungiere sie seit dem Ersten als Mamsell in einer Schießhalle. Jeden Morgen schon von

und hier in diesem Jrrsal von Gängen und Gassen und I Blicke hingen an ihr mit einem so zärtlichen Abdruck, daß Straßen und Höfen war Nettchens Heimat!----I wären Nettchen's Augen nicht so beschäftigt gewesen, sie

Als er die Glocke in dem dunklen, fünf Treppen hohen I seine Empfindungen hatte ablesen müssen.

Flur der Hinterwohnung zog, und die öffnende Frau ihm « Er erzählte von zu Haus, und daß sw alle gehofft b«6 W NW M I°>. fM> Paul w,- | Ifcl»

als habe das Fieber, die Aufregung von vorher, ihn ganz verlassen, so glücklich machte es ihn, sie überhaupt nur vor sich zu sehen, mitunter ihre Hand zu ergreifen.Daß Du mich besuchen kommst, das is zu schön!" wiederholte Nettchen ein über das andere Mal.Aber der weite Weg, Jungchen! Du wirst doch Hunger haben?" Paul lachte beglückt über dies alteJungchen", das ihm so komische vorkam, nachdem er während seiner neuen Schreiberwurde n, nT) gewohnt war, sich überallHerr" tituliert zu hören. Er

wf,p rip e8 febr ei[ia ltantilC die Frau noch | sah aus Nettchen herunter, die er nun köpf hoch überragte, ==£=sesss WP-- -ZMMsLLLD ZWMMMM - plötzlich drängte sich ein Koloß flacher Buden, Zelte will mal schießen kost t 3 mal en.Groschem « »J

Terrain eines Schützenplatzes war weil! und breit, der I und brmgt ste Dir zurucr war sie davon. Mit be-

mit Schaukeln, Karussels, Schießbuden, Kolonnaden und I Nettchens kleiner Helfershelfer, auf den sie hinge- Rutschbahnen versehenen Garten umgeben, sah wie em I ,, , rwischen den Fiauren beschäftigt einer Tän-

bizarrer Hercenjch auf all' diese Lusttempel des gememen I Sulzen aus dem Herzen zu ziehen. Nachdem ihm

& Paul jetzt in den riesigen Garte,, trat, merkte *"n £* der ?Äe

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7°n°d°u°"au«f P°al heran, und sagte, indem er -ine i-llegial- Haltung

Kaffeekannen faßen, oder durch die Wege schwärmten, be- I emnaym. Fortsetzung folgt.

achtete ihn keiner. | u 1 v

An der Schießhalle angekommen, war es ihm, als I

WAHL * SÄW £ lieber die erste psychische Erziehung des Kindes, ein Gewehr, aber.als er sich an der Leinenwand entlang I Bon Frau Referendar Wolff, Halle a. S.

in den Jnnenraum drängte, blickte sie hastig auf, neu- I gjm bem 1, sßreife seitens der ZeitschriftBaby", Verlag von Car! gierig daraus, wer wohl versuchen wolle, den dem Publi- I Messer u. Cie., G. m. b. H., Berlin W 35, gekrönt.

kum abgegrenzten Raum zu betreten. Da erkannte sie I Nachdruck verboten.

ihn, riefPaul s" und war an seiner Seite. I Geh' fleißig um mit Deinen Kindern,

Sie hielt noch das Gewehr in der Hand, aber sie warf 1 Halte sie Tag und Nacht um Dich,

es auf den vor ihr stehenden Tisch und wandte sich nun I Und hege sie und pflege sie,

ganz an Paul.Nein", rief sie in ihrem alten Kinder- I Und laß Dich lieben einzig schöne Jahre;

diälekt, während sie dem stUMM Dastehenden die Hände I Denn nur den kurzen Traum der KmdheU sind sie ,

schüttelte,Jungchen, Jungchen, hat man Worte?" I langer.

Bist- Du's denn wirklich, Paul?" I Es giebt auf Erden keinen Ort, wo man reineres, voll-

Sie zog ihn in den Hintergrund der Bude, und hier, I kommeneres Glück gemeßen kann, als m der Kinderstube, wo versteckt von einer kleinen Gardine ein mit Kaffeegerät I Hier, wo das Lachen und Jauchzen der Kinder ertönt, un bedeckter Tisch und ein wackliger Stuhl ftahben, drückte ! selbst Papa auf Händen und Fußen kriechend sich dem sie ihm noch einmal die Hände, und zog ihn dann auf den I kleinen Reiter geduldig fügt, Mama mit Häuser baut Sitz nieder. Sie selbst nahm aus der' Kante des Tisches ! gar als Onkel Doktor zum kranken Puppenkindchen kommt. Platz, und in dieser gefährlichen Position, während sie schweigt des Lebens Kummer und Sorge, ^a sie schwinden alle Augenblicke mitsamt dem leichten Holzgestell umkippte, I bald, sollten sie sich mit der Mutter hm et "verirrt hab , begann sie munter zu plaudern. 1 der Sonnenschein, der auf den lieben Gesichtern liegt, !

Ihre erste Frage galt den Frauen zu Haus, doch Paul bald die Mutter erntntt, mit ihnen zu .spielen, ist em merkte sofort, daß, während ihre Augen über die sich süllen- I Zauber, dem sich alles beugt. .Hier ist die Mutter u ) den Tische des Biergartens glitten, ihr diese Frage nicht so I die strenge Erzieherin, hier ist ste der gute Koanerad^ sehr am Herzen lag, als sie sich gern den Anschein geben mit Hotti spielt, der sich spazieren fahren laßt, kürzte wollte. Sie war eben noch ganz das alte Nettchen, flattrig, I mütterliche Würde ganz beiseite setzt vor lauter Luft M mit den Gedanken nur halb bei der Sache, aber dennoch lag I Fröhlichkeit.

in ihrer Erscheinung nun schon ein größerer Ernst, eine Art I Zwischen all dem kindlichen vergnügen ode Wichtigkeit, die aber auch von denk Schlüsselbund an ihrer darin lernt sie so gut die Eigenart eines leben Schürze ausgehen konnte. Paul saß wie im, Tryum, seine > kennen und wird hier den ersten und festeften b r s