Ausgabe 
27.1.1900
 
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wird, geschlossen gehalten werden, sodaß kein kalter Lnft- strom durch ihn in den Schornstein eindringen, und den Zug in dbn übrigen Oefen vermindern kann. Gut ist es, abends, toenn kein Feuer mehr gebraucht wird, alle Oefen abzuschließen. Der Schornstein bleibt dann über Stacht warm und das lästige Rauchen, welches sonst oft beim Wieder - Anzünden auftritt, wird mehr oder weniger vermieden. (Prakt. Wegw.)

Jeld und Karten.

Wie mancher Gartenbesitzer hat wohl schon den Wunsch geäußert, sich einen kleinen F o r m o b st g a r t e n anzu­legen, und sich in seinen Mußestunden selbst mit der Pflege der Spalier-Obstbäumchen zu befassen, aber meistens scheiterte wohl dieser schöne Vorsatz an der natürlichen Frage:Wie hast Du die Sache anzufangen, nach welchen Gesichtspunkten hast Du die Einrichtung Deines Form- obstgartens vorzunehmen, soll er praktisch sein und auch Nutzen bringen?" In klarer, leicht verständlicher Weise wird dieses Thema in der neuesten Nummer des praktischen Ratgebers im Obst- und Gartenbau besprochen, es wird nicht nur die Anlage selbst ausführlich behandelt, sondern es findet auch die so wichtige Sortenfrage die gebührende Berücksichtigung. Interessenten erhalten diese Nummer auf Wunsch vom Geschäftsamt des praktischen Ratgebers int Obst- unb Gartenbau zu Frankfurt a. O. kostenfrei zu- gestellt.

Kefundheitspffege.

Nach überstanbener Influenza tritt erst die eigentliche kritische Zeit ein: Der Puls ist schwach, der Geist bedrückt, die Körperkraft gemindert, und nur langsam int Wiederkehren begriffen. Da ist es durchaus erforderlich, daß der Genesende sich hüte und pflege, um dem Eintritt einer ernsten Krankheit zu entgehen. Als sehr wesentliches Stärkungsmittel hat sich der regelmäßige Genuß einer Tasse kräftiger Fleischbrühe aus dem echten Liebig's Fleisch- Extrakt zwischen den Mahlzeiten erwiesen; sie ist leicht hergestellt, schmeckt und bekommt den Rekonvaleszenten vortrefflich. Das ist allerdings etwas sehr einfaches, aber gerade auf diese weuig komplizierte Art kann man dem Körper gar viel zu gute thun, uud der Versuch, der so geringe Mühe macht, wird gewiß jeden von der Wirksam­keit des Hausmittelchens überzeugen.

Mr die Küche.

Elsässer Brodsuppe. Ein Suppenteller fein aufgeblättertes Schwarzbrod wird gebäht; einige Peter- silienwurzeln, zwei gelbe Rüben, zwei Lauchzwiebeln, drei Kartoffeln, eine Sellerieknolle, alles zugeputzt und ge­waschen, schneidet man fein länglich, um es in eigrvß zerlassenem Rindermark zu dämpfen. Nach einer Viertel­stunde kommt das Brod dazu; läßt es ein Weilchen mit« dünsten, und füllt dann mit leichter Fleischbrühe ober siedendem Wasser auf. Ist die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abgeschmeckt und gut ausgekocht, gießt man sie mit zwei Theelöffeln Maggi aufgebefsert zu Tische.

Vermischtes.

Die Fabrikation von Antiken. Die namentlich in England und Frankreich verbreitete Sucht, antike Bildwerke zu besitzen, hat in den letzten Jahrzehnten eine förmliche Industrie herangebildet, die die Erzeugung imitierter Antiken zum Zweck hat. Die einzelnen Werkstätten, in denen dieser interessante Arbeitszweig betrieben wird, haben natürlich alle ihre verschie­denen Fabrikationsgeheimnisse, besonders in Bezug auf einzelne Details der Herstellung. Im allgemeinen verfährt man bei der Fabrikation solcher ehrwürdigen Altertümer folgendermaßen: Eine Statue wird von einem mittelmäßigen, aber schnell arbeiten­den Bildhauer angefertigt. Dann geht man daran, das eben erstandene Werk mit den nötigen Defekten zu versehen. Das ist gar keine leichte Arbeit, nnd es find geschickte Hände dazu nötig, denn das Bildwerk muß doch auf eine geschmackvolle Artz und Weise zerbrochen werden. Ist endlich das zu veredelnde Erzeugnis plastischer Kunst genügend zerstückelt und zertrümmert, dann wird durch Polieren erst mit Sandstein, dann mit Bimsstein und zuletzt mit einer Masse, deren Zusammensetzung Geschäftsgeheim­nis ist dem Marmor jener eigentümliche Glanz verliehen, der den Antiken eigen ist. Zum Schluß wird dann dem Stück der bestimmte Farbenton gegeben, der dem Alter entspricht, das es haben soll. Dieser letzte Teil der Behandlung ist einfacher, als

man denken sollte. Aus dem Absud von Tabaksblättern, Kaffee und noch zwei bis drei anderen Ingredienzien (die einzelnen Fabrikanten halten diese ganz besonders geheim) wird eine Mischung hergestellt, die längere Zeit gekocht werden muß. Dann wird die Flüssigkeit mit einer weichen Bürste gleichmäßig auf die Oberfläche des Bildwerks aufgetragen. Nach zehn bis fünfzehn Minuten wird das Stück wieder sorgfältig abgewaschen und hat nun ganz das Aussehen, als ob es 1000 bis 1500 Jahre alt wäre. Wird ein höheres Alter gewünscht, so muß man die erwähnte Flüssigkeit etwas länger auf den Marmor einwirken lassen. Man sagt, daß jede weitere Minute das Bildwerk um hundert Jahr mehr altern läßt. Die so erreichte Tönung verbleibt dem Stein nun für immer, ja, die Fabrikanten dieser Imitationen behaupten sogar, daß sie mit der Zeit immer mehr ausreift. Daß gerade in London mit Vorliebe sowohl echte als auch diese imitierten Antiken gekauft werden, erklären die dortigen Antiquitätenhändler dadurch, daß neue Bildwerke aus Marmor unter der rauch- und rußgeschwängerten Atmosphäre der Themsestadt leiden und sehr bald eine schmutzige Farbe annehmen, die sich nur umständlich wieder entfernen läßt. Die antiken Marmorbilder aber, und ebenso die künstlich imitierten lassen sich leicht durch bloßes Ab­waschen reinigen, da bei diesen auf dem glattpolierten Marmor der Schmutz sich nur oberflächlich festsetzt. (Romanwelt.)

Musik.

Des Kaisers Lirbsingsmarsch, der Petersburger, nebst 19 anderen der beliebtesten und besten Märsche finden sich in dem bei P. I. Tanger, Köln, in bequemem Taschenquerformat erschienenen BändchenMarsch-Album", für Klavier leicht, Preis schön und stark karton. Mk. 1,.

Es liegt in unseren Armeemärschen ein feuriger Zug, der die Massen begeistert, sie elektrisiert; deshalb ist es nicht zu verwundern, daß obiges Bändchen so große Erfolge hatte. Es ist gewiß vielen angenehm, auf die Sammlung wieder hingewiesen zu werden, denn sie bietet die Möglichkeit, sich zu Hause nach Belieben all' die schönen Märsche, die vorzugsweise zur Zeit des Kaisergeburtstags gespielt werden, in Muße zu wiederholen.

Es ist immer ein lobenswertes Unternehmen, hochstehende Werke der Kunst zum Gemeingut des Volkes zu machen, denn die Kunst erhebt und bildet und ist ein mächtiger Hebel tut Kulturwerke der Menschheit. Deshalb verdient die rührige Firma P. I. Songer in Köln, die soeben eine neue, billige Ausgabe (2 Bände je Mk. 1., prachtvollste Ausstattung) der schönsten Löweschen Balladen und Lieder gebracht hat, volle Anerkennung. Löwe ist gewiß jedem, der sich für Musik inter­essiert, wenigstens dem Namen nach bekannt, und wer seine Balladen singen gehört, vergißt sie nie. In seinem Geist tauchen sie wieder auf die stolzen, mutigen Klänge, die Mären von edlen Rittern, von Vaterlandsliebe und Königstreue, vor seinen Ohren erklingen aufs neue die lieblichen Lieder leichtbeschwingter Elfen und Rixen, die im Mondschein den Wanderer umspielen, und er gedenkt mit Freuden der Töne, die die Minne verherr­lichen und den Sieg der Schönheit verkünden. Der erste Band (14 Nrn.) der Tongerschen Ausgabe enthält Erlkönig, Heinrich der Vogler, Das Erkennen, Prinz Eugen u. s. w., der zweite Band (5 Nrn.) die großen Balladen Archibald Douglas, Der Nöck, Der gefangene Admiral, Der Graf von Habsburg, Der Edelfalk. Allen wahren Musikfreunden fei die Tongersche Ausgabe aufs wärmste empfohlen.

Bilderrätsel.

(Nachbildung verboten.)

(Auflösung in nächster Nummer.)

Auflösung des Namenrätsels in voriger Nummer: Gretchen Melanie Karolinc Bertha Irmtraut Adel­gunde Mathilde;

Gertrud.