Ausgabe 
16.6.1900
 
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m.

Homonym.

Nachdruck verboten.

Mein Wort nennt eine Stadt Im lieben deutschen Land; Ein Held der deutschen Sage Wird ebenso genannt.

Auflösung in nächster Nummer.

Auflösung des Versteckrätsels in voriger"Nummer.

Nom ist nicht an einem Tage erbaut worden.

Lttterarisches.

Ein Vergnügen ist das Reisen für unsere Damen nur dann, wenn sie sich in reizvolle, duftige, dabei aber auch praktische und dauerhafte Toiletten Hullen können. Dre,e finden fie stets in dem leitenden WeltmodenblattGroße Mod en Welt" mit bunter Fächervignette, Verlag ^ohn Henry Schwerin, Berlin, dessen neueste Nummerden Leserinnen eine große Auswahl eleganter Sommerkostume für Erwachsene wie für Kinder vorführt, die jede Hausfrau sich mittelst der jeder Nummer beigelegten Schnrttmuster- bogen selbst billig herstellen kann. In der RubrrkNeue» «aus Paris" bringt das unermüdlich Aktuelles knetende Blatt überraschende Pariser Kostüme. Eine willkommene Beigabe bilden außerdem das illustrierte Unterhaltung?-! blatt und eine Handarbeiten-Beilage in großem Format, die unserer Damenwelt entzückende Dessins zu Handarbeiten für die Mußestunden des Sommeraufenthaltes bietet. Was Reichhaltigkeit, Vornehmheit und Billigkeit betrifft, steht wohl dieGroße Modenwelt" mit bunter Fachervignette man achte genau auf Titel, Verlag und Preis einzig da. Für nur 1 Mk. vierteljährlich zu beziehen von allen Buchhandlungen und Postanstalten. Gratis-Probenummern bei allen Buchhandlungen und dem Verlage John Henry Schwerin, Berlin W. 35.

Bündchen Kräuter, kochendes Wasser, besser fette Fleisch­brühe darüber gegossen. Drei Stunden zugedeckt langsam gedämpft. Die Fäden entfernt, die Sauce durchpassiert, angeAmatensauce. Koche einige Toinaten in leicht gesalzenem Wasser, dem man ewige Gewürznelken, Pfeffer­körner ein Lorbeerblatt beimischt. Schwitze emen Löffel Mehl in Butter hellbraun, fülle mit einigen Löffeln Fleisch­brühe auf, passiere die Tomaten dazu, fuge Zucker nach Geschmack nicht zu wenig, und etwas guten Essig zu, aus­kochen, anrichten. Zu gekochtem Rindfleisch und zu Reis sehr zu empfehlen.

Vermachtes.

Das Taschengeld unserer Kinder eine er­zieherische Maßregel. Die Frage, ob man der beranwachsenden Jugend ein sogenanntem Taschengeld m die Hand geben soll, tritt mit der Zeit an alle Eltern heran und dürfte es daher für dieselben nutzt ohne ^uterefse sein, die diesbezüglichen Ansichten eines erfahrenen Päda­gogen zu hören: Derselbe bezeichnet das Paschengeld für Kinder geradezu als eine unumgängliche erzieherische Maß, regel, sosern die Eltern hinsichtlich dessen Hohe das richtige treffen und dabei nicht versäumen, sich von Zeit zu Zeit seiteüs der Kinder Rechenschaft über den Verbrauch ab­legen zu lassen. Der goldene Mittelweg ist auch- hier hin­sichtlich der Höhe des zu verabreichenden Taschengeldes der beste Geben wir den Kindern natf)- dieser Richtung hm zu

Zsür die Küche.

Reis mit Rum. 250 Gramm besten Reis verlesen j gründlich blanchiert. Mit frischem Wasser das zur Halste I übersteht, langsam weich« ziehen lassen, nicht darm rühren, j wenn er anfängt zu kochen. Sollte das Wasser nicht ganz I verkocht sein, auf ein Sieb' zum Abtropfen geschüttet, 2o0 I Gramm Zucker dick geläutert, etwas auf Zucker - abge­riebene Zitronenschale zugefügt den Reis darm auskochen lassen. Etwas verkühlt, Rum oder Arrak nach Geschmack zugesügt, in eine Form, welche mit Rum ausgespult ist, I gestillt. Erkaltet gestürzt, nach Geschmack mit eingemachten Früchten verziert.^ e. Einen halben Weißkohl-

kops gut abgebrüht, abgefrischt, ebensoviel Sauerkraut, damit zusammen fein gewiegt. Mit Butter, ifleischbruh- fett und etwas Wasser 3 bis 3 eme halbe Stunde gekocht, j öfter umgerührt, brennt leicht an. Anderthalben Eßlöffel Mehl, in Butter geschwitzt, zu dem Kraut gethan, Mit Fleischbrühe aufgefüllt, so daß es eme semige Suppe wird. Eine halbe Stunde vor dem Anrichten em Weinglas saure Sahne hinzugefügt, etwas gewiegte Petersilie^, em abge­kochtes, geschältes, in Scheiben geschnittenes Würstchen in bW Rind ftl?iftch-Rolets. Etwas rohes, fettes Rind­fleisch und fetten Schinken zu Brei verhackt, m Butter gedämpft, kleingeschnittene Zwiebeln, etwas geriebenes Milchbrot drei Eier, gestoßenen Pfeffer, Salz, etwas MuZat^ zugemengt Fingerdicke Rindfleischscheiben, etwas weich und breit geklopft mit der Farce dick bestrichen, mit dünnen Schinken- oder Speckscheibchen belegt, mit klem gehackten Morcheln und Trüffeln bestreut, aufgerollt, mit Bindfaden umbunden, in Mchlgewalzt.Abfalle von Speck und Schinken, auch einige Stückchen Kalbfleisch oder dergl. kN eine Kasserole gelegt, die Rouladen darauf nebst emem

Die eine Milliarde Mar! aber, welche zur Erreichung dieses idealen Zieles in Summa erforderlich rsfl und vor deren neun Nullen sW der Philister heute noch entsetzt, werden reichlich Früchte tragen, und zwar nicht nur für einige Tausend Kaufleute, sondern für fede Haushaltung, §i es nun in der Villenwohnung des Rentiers oder in bcnr b^fitfi.cibcTtCTT Ouuxticr 9IxbeitX§.

Wenn dann der heulende Ton der Schiffsdampfpfeifen in dch stille Kammer Till Eulenspiegels druigt, der m Mölln begraben liegt, dann wird er ftch ftcherlutz nicht im Totenschrein umdrehen; sondern er wird darüber lächeln der alte unverbesserliche witzige Bummler, daß die Men- Wen immer noch in ihrer Mehrheit so thöricht smd, sich zu dem zwingen zu lassen, was ihnen frommt. Der Fortschritt selbep aber ist unaufhaltsam, und im Zeichen des Verkehrs Aüßt und eint sich die Menschheit des neuen Jahrhunderte.

Watte und Ohr. Die Sitte, bei Zahnschmerzen mit allerlei Essenzen gesättigte Wattebäusche ins Ohr zu stecken oder Oel einträufeln zu lassen, kann, öfters wiederholt, zu schweren Gehörgangs-Entzundungen und msolgedes en zur Verengung und Verwachsung des Gehorganges fuhrm Anders verhält es sich mit der Verwendung von nnt Olivenöl getränkten Wattebauschchen beim Baden Doch muh inan auch hier im allgemeinen zwischen Leuten mit gesunden und kranken Ohren unterscheiden. Solche mit i ' w"verleiten wir dieselben dadurch zu Betrügereien,

gesunden Ohren können sich« ohne Gefahr für dieses Organ S, 1 Oer.-ud}ert werden, das ihnen mangelnde auf dem Vergnügen des Badens hmgeben blo^beun Baden erlangen, geben wir ihnen dagegen zu

in salzhaltigem Wafser ist Vorsicht geboten, da dieses Wasser I werden sie verschwenderisch und lernen den Wert

Entzündungen im Ohr tzervorrufm kann. Bleibft w n I ^'^ldes nicht. Gerade aber hinsichtlich des Begriffes

man Wasser im Ohr hattenach dem Entweichen des I Wertschätzung des Geldes können wir nicht genug aus Wassers aus dem Ohr noch Schwerhörigkeit zuruck, so ist | emwirken und bildet hierbei einen wichtigen

dies meist auf die Schwellung, emes Ohrschmalzpfropl^us I Erreichung unseres Zweckes, eine Kontrolle

zurückzuführen und läßt sich hier leicht mit der Ohrspritze | F überVerwendung des Taschengeldes, wobei

Abhilfe Waffen. Hat das Trommelfell em Loch fo ist und Tadel - sofern nötig -

die Sache schlimmer, weil dann beim Eindringen von | ~ n lassen darf. So ist es den Eltern in die Hand

Wasser leicht Eiterungen entstehenkonnen -ieserG gegeben brave und sparsame Menschen heranzuziehen: beugt man, wie bereits erwähnt, durch Emsuhrung eines 1 segnen, y*-uue uu it_i________

in Olivenöl getränkten Wattebausches vor.

JkUhm: «. Burkhardt. - »ruck «n» B-rl-g der Drühl'schen llni»ersttLt-.«uch° und Stdnbnider« (Pi-tsch Erde») in «i-tzen.

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