Ausgabe 
15.7.1900
 
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«*- 3ää»äStÄSu sELMHW-H MKWMM: -BWW--NSLM ggesa»»»® Konstanze Herbronn brauchte nur ein einziges Wort aus- fern zu bringen.

ntfhrprfiptt und ick war verloren." I Der Sagmuller hatte fernen etuql zur ©etre geruar,

3 p Was für ein Wort, Tante? Was für ein Wort?" I den Ellbogen auf den Tisch gestemmt, den Hmterkopf m

"«ecie Dick nicht auf, Heinrich: sei zufrieden, daß sie I die Hand gestützt, die andere Hand tn biß Hosentasche ver- das Wort nicht aussprach und nie aussprechen wird, und I senkt und die Beine lang bor sich^LUsgeftreckt. So saß er daü ick Dick nickt mit einem Geheimnis belastete, welches I da, während er mit frechem Gleichmut zuhorte.

Dir scklaf ?se Nä2 bereits haben würde." .Konnte tcf). es etwa riechen, daß Wippach von Amerika

>Kck will es aber wissen!" sagte der Müller finster I zurückkehren würde?" ergriff er letzt bas Wort, ohne ferne und berrifch I Stellung zu verändern.Und übrigens hat er von unferm

^Wenn Du darauf bestehst", erwiderte die Tante etwas | Verwandtschaftsverhältnis, trotz unserer gleichen Namen, einaeschüchtert,so sollst Du es erfahren, aber erst, wenn I gar keine Ahnung. Mit keinem St^benswortchen habe alles alücklich abgelaufen ist. Jetzt höre weiter. Daß ich I ich ihm jemals verraten, daß die^Wirtschafterin sirnes in ber9 Motogratzhie, die mir Allram Zeigte, meinen vor- | Onkels meine Tante ist. Meme hochachtbare Frau Ete geblichen Ehegemahl erkannte, scheint ihn hauptsächlich he- | wollte mit ihrem Neffen keme Gemeinschaft haben, weil er mir feine Zu age zu geben. Vielleicht wegen Diebstahls schon ein paarmal im Loch gesessen Hatte, habe ich dem Geheimnisvollen im Lindenhofe da etwas I er durfte daher auch niemals wagen, das Georgische Haus einaebrockt aber wer er auch sein mag, von Allram wird durch seine Gegenwart zu entweihen.

ibm nickts aesckehen " Sie begleitete die letzten Worte Er spracht dies im Tone bitterer Ironie Es hatte ihm £ eSm bZsWeu Lachen Vergnügen gemacht, die Frau, die ganz m ferne Hand ge-

Der Detektiv kommt also?" frug der Müller. I geben war, aufs höchste zu reizen.

"^eute nackt wird er im Fährhaufe sein und uns dort IEinmal habe ich, noch ehe ich Merkurbrieftragev erwarten Und merke Dir's; wenn Du mich in seiner I wurde, das Haus dennoch; betreten", fuhr er sortz^ ,Wvar Gegenwart anreden solltest, so nennst Du mich Frau Ba- nicht durch die Thure, sondern durch das Fenster haha. I-NNIN denn diesen Titel mußte ich mir tn der weiteren I durch das Korridorfenster. . , r ~ ,

Ausschmückung meines Märchens beilegen, wie ich Dir |Durch das Korridorfenster?' wiederholte die ^.ante

9Mfeftkrmbtefer Standeserhöhung feiner Tante im ^Jawoh?- Das alte kostbare Bibelbuch des Herrn -

Aerger über die Geringschätzung verbeißend,^ch wa I Die Tante war sprachlos' denn von diesem Streiche 'nSSKJfefc

fieute^unt butten KalebfergeW W beredten Spiele ihrer Mienen, in welchem sich Schreck mit

BSfeirswÄ tBSESSEESS "5-^s-ssr;.,» LL'WLL-SSS erzähltest, daß ihr in der Garnison gute Bekannte wnrdet I batte, und kämpfte den Aufruhr in ihrem Innern

daß er sich Deiner bediente, wenn es eine Liebesbotschaft

zu bestellen oder etwas ins Versatzamt zu tragen gab, und I ^un", sagte sie ruhig,Du und Wippach habt euch Dich dafür sehr freigebig belohnte, und daß ihr beide den I -Ebenfalls nichts vorzuwerfen. Aber er hat einen Vorteil Militärdienst zu gleicher Zeit verlassen habt. Wie und I ^er Dich, und das ist Dein falscher Name. Damit kann er wann ihr später wieder zusammengetroffen seid, darüber I einmat gx^hrlich werden. Doch! das ist nicht hast Du Dich> nicht ausgesprochen. ^cherfuhrvvnDir nur, I 1 schlimmste. Wir brauchen ihn zu unserem heutigen daß Du Dich Jahre lang mit der Absicht getragen hast,

ihm nach Amerika zu folgen und deshalb nut tfim m | Wir brauchen ihn? Kann ich das nicht allein" Briefwechsel geblieben bist. Weil er Der rniedemBrif I ^ein, wir brauchen Deinen trunksüchtigen Fährmann,

schrieb, ,toie glanzend es ihm dort gehe, kitzelte Dich der I Du'^ Ich betone das Wort trunksüchtrg und wenn Ehrgeiz. Du wolltest ihmbmveisen,daß Du ^sauchvou g'.hn gebraucht haben, dann dann muß ganze Arbeit wärts gebracht hättest, und schriebst ihm, daß Du Mühlen- I . Jnb _»

besitzer geworden feiest. Das war nicht sehr klug von Dir, I 8 Der Neffe dem Onkel nachgeschickt werden", ergänzte mein lieber Nesse. Aber Du begingst auch noch die Untiorb I Müller ihre Gedanken aus ihrem Blicke erratend, sichtigkeit, ihm Deinen neuen Aufenthalt zu nenum und dNeinetwegen! Ich befördere die ganze Welt ins Jenseits, ihn anzuweisen, ferne Briefe an Groyan zu adressieren, 1 " r mu»

das fei der Name des früheren Besitzers, und unter dieser I p unb gchg erregt im Zimmer auf und ab.

Firma ginge der Betrieb der Mühle weiter. Das sollte cr lianv au' " » v

sich rächen. Eines Tages kommt Wippach selbst, mittellos, I (Fortsetzung folgt.)