Ausgabe 
15.4.1900
 
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sie,

sind die Buchstaben a a a, e e e e,

7. Einen Buchstaben.

Die wagerechte und senkrechte Mittelreihe haben die gleiche Be-

und kam

auf dies Recht

Seeen in Afrika

3. Ein Metall

4. Beliebtes Musikinstrument.

5. Früheres Maß.

6. Männlichen Vornamen.

h, i i, k k, l l l l l, m, o, p, r r, f, t, v, derart einzutragen, daß die einzelnen Reihen, von oben an­gefangen, folgendes ergeben:

1. Einen Buchstaben.

2. Figur aus der Volkssage.

Geschichte.Es Geschichten er- die beide noch

Redaktion: E. Burkhardt. - Druck und Verlag der Brühl'schen Univerfitäts-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gieße«.

Nachdruck verboten.

In die Felder nebenstehender Figur

Verzichtet hatten."

Er war manches Jahr unten an den gewesen, mehr im Kampf mit der Waffe im Men Dienst des Gelehrten; und in Sturm und Frieden hatte er an ein liebes deutsches Mädel gedacht, die ihm Treu i Die wagerechte und senkrechte wittteireige yaoen oie gieiaje versprochen, als er hinausging, um draußen Gut und Ehre deutung. .

für beide zu gewinnen;und deshalb" hatte er gesagt Auflösung des Tauschrätsels ttt voriger Nummer, und dabei in die prasselnde Flamme gestarrt,deshalb I A^ge - Eichel - Onkel - Reiter - Gaul - Eber - Baum kann ich das Lied vom Baum im Odenwalde nicht mehr I Esche Rost Segel;

hören, ohne daß es mir wie ein blutiger Schein vor die I Georg Ebers.

.4 ft w ffpif i 044p spate die ihre hinein, eine I Augen tritt: als ich wiederum kam zu ihr verdorret »V-sstasss.essffls --&-

Thorwald!" antwortete sre leichthm,ich danke ^hnen. I ^uannt;^ein^e kurze Geschichte voll Jammer; aber sie hatte

Sie war eine sehr schone Frau. , I lanasam erzählt- Wort um Wort, Satz um Satz;

Sw meinewe^en nur^hier" sagte sie mit I und draußen war der Regen niedergegangen.Und nun =£h: SS '«SSSSSSiäS

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ünn" Lr Bit gP-rn Ä Lrbpsch zugEcht. und g-w-chs-lt, di- Il-rnb-r «-gange» waren nnd

BHitews ging, that ihnen beiden wohl. - I den braunen Buchen und nach dem Ostervollmond im

Und doch, einmal trafen sie zusammen, wo he auf I und am Osterheiligabend stand er auf

einem Wege zuruck mußten. Tief drinnen im Walde I ^^renkanzel und sah in das stille, braune Waldthal lag ein einsames Haus, das Haus derFürstin gennant. I 6inunter Schau, da drüben blühte ja der Schlehdorn wie Ganz drinnen im Waldesdickicht, schwer zu finden. Eine I y toet6er Schleier, der am Felsen aufgehängt war, und Fürstin sollte, in Minne entbrannt, dort einst einem ihrer I ... stand mit gelbem Licht der Ostervollmond.

Kavaliere heimlich ihre Hand geschenkt haben und an der auf seinem Stab und schaute hinab.

Quelle erstochen sein, die hinter dem Hause hervorbrach, I I)ört'e er ü{,er sich ein dumpfes Knurren

das nur einen einzigen Raum in sich barg mit einem Herde. I n unb daneben eine klare Frauenstimme, die

Sie hatte vor zwei Abenden davon gesprochen, unten I ngger and sang vor sich hin:

in der Gaststube, überm Schachbrett.Laß doch die Leute sich I stehl ein Baum im Odenwald"

über mich wundern!" hatte sie mit ihrem lafsigeu Ton zu | sandte sich auf schaute aufwärts: da stand .

dem Professor gesagt,ich wundere mich über nichts und I unfa e'inen Arm um die Tanne geschlungen und über niemand." I schaute hinab aus großen Augen wie in süßem Schreck. Da

Und so saß sie, ein süßes, stilles Rätsel, ihm gegen- I ästete er stumm die Arme aus gegen sie. So sahen sie über und sagte ihm Schach an. Er war am folgenden Tage I Ruander an. Er fand das erste Wo^t:Darf ich kommen?' nicht zu dem Waldschloß gegangen, weil er meinte, sie I <§ie nickte still und neigte sich tiefer zu Thal; - würde hingehen; und auch sie war eines anderen Weges I Dich sichren? Dich tragen? Dich lieben, Du süßes Weib? gezogen, weil sie ihn dort vermutete. Aber am dritten I S(e nickte wieder ernsthaft. Und es rauschte im Gezweig Tage trafen sie da doch zusammen. Er hatte kaum sem 1 unb er h^ach ungestüm durch die Tannen:Hertha! Ge- Frühstück ausgepackt, da kam die junge Frau durchs Grün I Iiebte Frau!"

daher auf einem anderen Wege. Die Dogge knurrte jetzt I Sie legte ihr Haupt an sein Herz und sah zu ihm auf: nicht mehr.Leben wir nun wieder?" fragte sie leise.

Sie grüßten einander als gute Bekannte. Es faß sich I @reigte sich über sie und hob ihr Gesicht empor:

so gut da im linden Sonnenschein, im kräftigen Waldduft. IJa, Hertha! Wir feiern die Auferstehung des Herrn;

Und sie blieben viel länger beisammen, als sie gedacht I selber auferstanden!"

hatten Sie hatten nicht bemerkt, daß der Himmel sich I Ueber ben Wald her vom Kirchlein klang volles, klares bezog, und hörten plötzlich mit Erstaunen den Regen aus I Ostergeläut. Und der Ostermond spiegelte sich in ihren das Vordach von Rinde niederprasseln. Da gingen sie I leuchtenden Augen und warf helles, goldenes Licht ms hinein in das Haus und zündeten das rotlodernde Feuer I Me Thal, Über die stille Welt der Auferstandenen.

auf dem Herde an und saßen in seinem flackernden Schein I und wärmten sich. Und auch ihre Herzen wurden warm I Diamantratsek.

in den stillen Stunden, während draußen die Wolken durch den Wald zogen und unendlicher Regen herniederrieselte und rauschte. Als sie heimwärts gingen an dem früh dämmernden Abend auf nassem Psade, da kannten fle einander; sie kannte seine, und er ihre war, als wenn zwei Tote einander ihre zählten", schrieb sie ihm um Weihnachten, das Recht gehabt hätten, zu leben, aber