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1900
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Kraft wird dir's verleihen: Glauben mußt du an dein Werk, Wenn es soll gedeihen. Paoli.
Nachdruck verboten.
Roman von Elsbeth Meyer-Förster.
(Fortsetzung.)
Nach und nach fand er seine stille Seelenstimmung wieder. „Ich bin nun 'mal nicht geschaffen um mir den Genuß zu suchen, mit dem sich die Menschen begnügen", dachte er vor sich hin! „Aber Mas wünsche ich mir denn eigentlich? Wird sich mir das jemals nähern, wonach ich mich sehne? Nein, sie wollen mich alle nicht! Nettchen ‘ stieß mich zurück, und Johanne selbst, dieses kleine, arme Mädchen, verschmäht mich."
Als hätte er mit diesem Namen die ganze Vergangenheit wachgerufen, sah er jetzt so deutlich, daß er sie hätte malen können, die Erscheinung des jungen Mädchens vor sich, wie sie sich an jenem ersten und letzten Besuche in seinem Hause seinem Gedächtnis eingeprägt hatte. Er sah die Kinderfigur, so angstvoll hinter das schräg gestellte Plättbrett gedrückt, den spähend vorgebeugten Kopf mit den großen, flehenden Augen. Die Träume der ersten Wochen fielen ihm ein, der kurze, undeutliche Rausch einer seltsamen Beglücktheit, aus jenen Tagen, da er sich immer wieder das tiefe Erröten und die liebliche Befangenheit des armen Kirches vor Augen geführt hatte.
Fast ohne es zu wissen, hatte er die belebten Straßen verlassen und schritt auf Johannes Wohnung zu. — Das Haus betrachten, das sie bewohnte, und das er damals voll unklarer Wünsche ausgesucht hatte, um von der Handarbeitslehrerin kurz vor die Thür gewiesen zu werden!
Jetzt in der Dunkelheit, zur tiefen Abendstunde, würde ihn niemand erkennen, niemand ihn hindern, zu Johannens Fenstern aufzuschauen.
Aber als er vor dem Hause stand, das niedrig verbaut, ein Rest aus Berlins vergangener Zeit, an dem Ufer des schmutzigen Flüßchens stand, mit dem verfallenen Seitenflügel bereits dem Abriß geweiht, fand er die Fenster der kleinen Vorderfront bereits dunkel.
Die zehnte Stunde war hereingebrochn, schon hörte man, wie in einzelnen Häusern des Gegenüber die Thüren für die Nacht geschlossen wurden.
Unschlüssig, wie um eine große Hoffnung gebracht,
stand Paul vor den fremden Fenstern. Dann ging er langsam um das Haus herum.
Er erblickte das Gärtchen an der Hinterfront, dieses Stück Wiesenland, das sich an öde Bauplätze hinlehnte; der Hof, der mit dem grünen Fleck durch eine ausgetretene Steintreppe zusammenhing, lag in nächtlichem Dunkel. Paul lehnte sich an den Stacketenzaun und betrachtete diese kleine Welt, die Johanne gehörte, und von der er doch kaum mehr unterscheiden konnte als dunkle Umrisse, welche die gigantischen Formen der Nacht angenommen hatten.
Plötzlich gewahrte er einen hellen Lichtschein, der von einem der Kellerfenster auf den Hof hinausfiel. Zugleich, erschien Johannes Silhouette an dem kleinen, soeben erhellten Fenster.
Wie der Blitz war Paul an der Hofthür. Es' wunderte ihn nicht, dieselbe offen zu finden. In dem Moment, als er Johanne ersehnt hatte, war sie erschienen; in dem Moment,, als er die Hand auf die Hofthürklinke legte, öffnete sich dieselbe! Das waren Dinge, die ihm später als übersinnliche Vorgänge ins Gedächtnis zurückkamen, im Moment aber kaum ein Gefühl des Staunens verursachten«
So vorsichtig, als sei er ein nachtschleichender Dieb, tastete er sich vor das Kellerfenster.
Den Kopf seitlich dem Hofe zugewandt, stand Johanne in dem tiefen Kellerraum und wusch.
Die Aermel ihrer weißen Nachtjacke waren heraufgestreift; das rote, kurze Flanellröckchen ließ ihre schlanken Beine sehen, die in den riesigen Filzpantoffeln der Tante nach unten hin versanken. Auf den Löckchen an ihrer Stirn lagen zarte Flocken Seifenschaum.
So stand sie da, unausgewächsen und dürftig wie ein Backfisch, den man zu einer Maskerade herausgeputzt hat.
Aber über ihrem Gesicht lag ein so tiefer Ernst der Arbeit, daß er um ihre Mundwinkel förmlich Furchen grub.
Paul rührte sich nicht. Wie gebannt blickte er auf diese kleine Waschfrau, die ihre mageren Arme mit einer so fanatischen Geschwindigkeit rührte.
Dann flogen seine Blicke zu den Fenstern der Rückfront hin. Alles dunkel! Heute würde Fräulein Windelbach nicht kommen und ihn von dannen weisen.
Und wenn auch! Er hob die Arme auf, als wolle er es mit einer ganzen Welt aufnehmen.
Heute würde er sich nicht abweisen lassen! Und niemals mehr. — Er regte sich, scharrte mit den Füßen leicht über die Steine hin. Johanne sollte, ohne zu erschrecken, zuvörderst auf die Anwesenheit eines Menschen aufmerksam gemacht werden.
Wirklich hörte sie bei Vernehmen des Geräusches in ihrer Arbeit auf und .blickte nach dem Fenster hin.


