Ausgabe 
11.10.1900
 
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Nch a@ie sind aber nein, das ist ja unmöglich! Ich "kenne Sie nicht ich habe Sie ganz gewiß me Se'Cf^ie freundlich heitere Miene des anderen hatte sich

Sete8,^otmein Herr, wollen Sie nicht die Güte haben, mir zu sagen, woher"

Woher meine Erinnerungen an das emstrge Aus­sehen Ihrer Tochter stammen? Sie können sich meiner also wirklich nicht mehr entsinnen?"

Norrenberg sah ihn eine kleine Weile forschend an und schüttelte dann den Kops.Ich muß. zu meinem

gar rm Stich laßt. Auch ^hr Name mngt mir oouiuu y ^iden Ufern des Rheins und im Taunus, sowie eimge fremd. c . Das leütere glaube ich I vorgeschobene Befestigungswerke an der Lippe und bis über

' W S 1ÄS H°L?" I Mmuggl« als gegen itiegeripg S«nb«n e^gnff *rben.

Der Bankier starrte ihn noch immer an, und Mit einemmale zuckte es wie tätliches Entsetzen über sem gel ' liches, mageres Gesicht. Seine Hände krampften sich um I > die Armlehnen des Schreibstuhls, und me dick aufliegen- I den Adern an seinem fleischlosen Halse schiwollen ersicht-

Mit weit ausgerissenen Augen starrte der Bankier I Streitigkeiten zu überlassen, und so ging es an ^der römisch- . an um dann hastig nach der Visiten- deutschen Grenze, abgesehen von den kleineren kriegerischen

karte m greifen die er vorhin auf feinen Schreibtisch I Unternehmungen unter Drusus und Tiberius verhaltnis- lu a- v ' ' l mäßig ruhig zu. c , .. ....

Auf die Dauer vermochten sich allerdings auch die süd­deutschen Stämme dem Einflüsse der unmittelbar auf pe eintoirienben römischen Kultur nicht zu entziehen. Römische Händler und Kolonisten zogen ins Land, und ihnen folgte zu ihrem Schutze der römische Legionär, Burgen, Kastelle und Gräben anlegend, um das halb unterworfene jtnt> besiedelte Land gegen den Einfall der Stämme aus denk sogenannten freien Germanien zu schützen. Schon unter

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landen unter den ruhigen und glücklichen Regierungen der Flavischen Kaiser ihre Fortsetzung, indem auf einer Linie, welche im allgemeinen in der Richtung von Andernachs am Rhein nach Regensburg an der Donau verläuft, em Grenz- wall mit Gräben und Kastellen errichtet wurde, welcher sich zwar weder nach Länge noch an Massigkeit der Bauten mit seinem riesigen Bruder, der chinesischen Mauer, messen kann, hinsichtlich seines Zweckes aber nicht wegzuleugnende Ähnlichkeit mit jener besitzt.

Dieses große Befestigungswerk ist der Limes Romanns, ber in der letzten Zeit so viel genannt wird, seitdem im nicht verändert. , _. r., , I 1592 der deutsche Reichstag die Mittel bewilligt Hat,

Wie ich zu bemerken glaube beiden Sre ftch bereits Untersuchung zu unterwerfen Ein

auf der richtigen Fährte. Daß meine einige 1 ^deutender Stab von Technikern, Gelehrten und hohen Offt- Schmächtigkeit und Semmelblondheit das Ertennen n cy I unter der Führung unseres berühmten Gefchichts-

ganz leicht machen-wurde könnt- iLm« wohl denkem I 9 ^^mmsen seit den letztverflossenen 8 Jahren Und wenn es anders wäre hatte ich ia wahrscheml^. | Aufdeckung und historisch-kritischen Deutung diefts auck darauf verzichten müssen, den alten Freuno gier u» 1 ... .... .

teuren Vaterlande anfzusuchen. Nun aber geben Sie nur getrost Ihre biedere Rechte, Verehrtester! Sw können nicht ahnen, wie sehr ich! mich; feit Jahren auf diese kleine Ueberraschung gefreut habe."

(Fortsetzung folgt.)

Grenzwalls gearbeitet, und wenn es auch noch vieler Jahre und nicht geringer Geldmittel bedürfen wird, um die groß angelegte Unternehmung zu Ende zu führen, so laßt sich doch fchon jetzt in großen Zügen ein ziemlich richtiger Ueberblick über das bereits Erforschte und dasjenige, was für die Wissenschaft noch zu erhoffen ist, gewinnen.

----- , I Der Limes in Ermangelung eines feine Bedeutung Der römische Grenzwall m Deutschland. '

Ein Geleitwort zur Grundsteinlegung für das Reichslimes- I Erfüllt in zwei Teile, den obergermaui-

mufeum am 11. Oktober 1900. I r£ßen und den rhätischen. Der letztere, welcher aus

Von Dr. Theodor Adler. Seiner 178 Kilometer langen Steinschüttung besteht, mit

Nachdruck verboten. I Türmen besetzt war und von rückwärts liegenden Kastellen pnnn q-aßre sind es her, daß die Deutschen I gedeckt wurde, beginnt an der Donau unweit Regensburg 'Äten Male in der Geschichte auftraten. Jähen I zwischen Eming und KehlheiM und laust über Kipfenburg ä??1 itnt firfi verbreitend die dort noch junge römische I und Gunzenhausen, dann südlich von Dinkelsbühl und Cll- Li-«--"e"SiS, ys«Ä« s$: SÄÄä?« K K

mark und bei Araufto eriiuen yariei u . I WeUer in Gestalt eines Erddammes mit vorliegendem

nichtenden Katastrophen von Canna römischen I Graben und dahinter liegenden Kastellen und Wachtürmen

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Siebenhugelstadt geachtet un!> FZ^^^e sftaEeZ ch sich nur einzelne Kastelle; der Grenzwall selber fehlt weil Wr.ÄÄÄÄ BÄÄWÄ 4m Ak d-s S Sil SSSÄ-ltÄ Elis' Mund führt »ott hier

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