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Nachdruck verboten.
6 7 8 9 10 Universitätsstadt. Märchengestalt.
Vorname.
13 9 bekanntes kleines Tier.
8 9 9 3 Fangvorrichtung.
3 4 10 3 Gewebe.
8 10 8 4 afrikanisches Negerreich.
leidig betrachten wir die Pflanzen unseres Gartens, welche . die kommenden Stürme im Freien aushalten müssen. Doch wir brauchen uns nicht zu sehr zu.ängstigen, Mutter Natur hat vorgesorgt, daß die Pflanzen dem Winter gewachsen sind. Sie lektet die Pslanzen jetzt allmählich jn den Ruhestand über, sie reift ihr Holz, und wo Baum und Strauch mit reifem Holze in den Winter gehen, da ist die Winter- rälte nicht gefährlich. Wehe aber den Pflanzen, die bis in den Spätherbst hinein nicht zur Ruhe kommen. Sie sind nicht zähe genug, um den Unbilden zu trotzen. Es geht darum an alle die Mahnung, das Ausreisen des Holzes im Herbste nach Möglichkeit zu sördern. — Wir sind im Obstgarten außerdem beschäftigt, den letzten piest der Ernte einzuheimsen, die Bäume abzukratzen, zu kalken, Raupenleimringe zu legen, die zu dichten Kronen auszulichten, den Boden zu düngen. Es iverden Pflanzlöcher gemacht, es wird auch der Boden zu dteuanpflanzungen rigolt, es wird Pflanzerde herbeigeschafst, und wo sie noch fehlt, Pflanzerde präpariert. Wir bestellen unsere Bäume, da für die ersten Bestellungen immer die beste Ware vor- | Händen ist. Am Ende des Monats wird schon gepflanzt; j es wird dann auch der Weinstock geschnitten und niedergelegt. Der Verkauf des überflüssigen Obstes geschieht pm ! besten bald. Im Winter wird es leichter durch die Lagerung, wir verlieren durch Fäulnis und sonstigen Abgang. Minderwertiges Obst gehört in die Küche oder dient zur Bereitung gesunden Aepselweines.
Auf dem Gemüselande werden alle abgeernteten Beete gegraben und gedüngt. Das Einwintern der Gemüse .beginnt in Kellern und Mieten und in besonderen Einwinterungsräumen. Lauch, Meerrettich, Schwarzwurzeln, Rosenkohl bleiben im Freien, weil sie winterfest genug sind, und werden allmählich abgeerntet. Feldsalat, Spinat, Kerbelrübchen sät man noch aus. Vorteilhast ist es auch-, Spargelsamen im Herbst zu säen. Die alten Spargelbeete sind vom Laube zu befreien; das Laub ist zu verbrennen; die Beete sind zu graben und zu düngen.
Artischocken sollen eingewintert werden, oder wo sre im Freien verbleiben, Schutz erhalten. Kardy kann man im Keller noch bleichen, klein gebliebener Blumenkohl bildet sich im Keller und in Kästen noch aus, .unreife Tomaten reisen in warmen Räumen nach; so läßt sich noch manches, was scheinbar verloren ist, retten.
Im Ziergarten herrscht ein wahres Durcheinander. Die zarten Gewächse, welche in Töpfen braunen standen, werden in die Winterräume gebracht, diejenigen, die noch nicht eingepflanzt sind, schnell in Töpfe gesetzt. Begonren- knollen, Canna-Rhizome, Dahlienknollen, Gladiolen, Cala- dien und wie sie alle heißen, die empfindlichen Kinder fremder Zonen, sie werden aus kräftiger Entwickelung jäh herausgerissen und in trockenen Räumen gezwungen, die Ruhe anzutreten. Dagegen werden wieder Hyacinthen, Tulpen, Scilla, Schneeglöckchen, Lilien, Ranunkeln ausgepflanzt, Marienblümchen und Stiefmütterchen gesetzt, Stauden zerteilt re., und wird so für die Blüte des Frühjahrs gesorgt. Wir denken an den Wahrspruch, der da lautet: „Willst du Blumen im Frühling, pflanze im Herbst."
reizenden Anblick, und die dunkelrote Färbung der Blätter verleiht dem Grün der übrigen Baumkronen eine angenehme Abwechslung. Ausführliches iiber dieses zeitgemäße Thema — jetzt ist gerade die beste Pflanzzeit — können Interessenten aus einer beim Geschäftsamte des „Praktischen Ratgebers" in Frankfurt (Oder) bestellten Probenummer ersehen. Sie wird umsonst und postsrei abgegeben.
Wildpret, das starken Hautgout hat, muß längere Zeit in mit übermangansaurem Kali versetztes rosafarbenes Wasser gelegt werden. Obwohl dem Fleisch dadurch wichtige Nährsalze entzogen werden, so können ihm dieselben doch wiedergegeben werden, wenn beim Braten oder Schmoren eine Dosis von Liebigs Fleisch-Extrakt hinzugefügt wird. Hoteliers und Hausfrauen, bie, dies Verfahren zur Anwendung bringen, werden sich von ) einer Zweckmäßigkeit überzeugen.
8 2 4 3 Musikstück.
9 3 4 3 2 Musikinstrument.
10 2 3 4 Zahlwort.
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung des Rätsels in vor. Nr.: Der Buchstabe A, a.
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Litterarrsches.
Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik. Unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner herausgegeben von Prof. vr. Fr. Umlauft. XXIII. Jahrgang 1901. (A. Hartlebens Verlag in Wien. Jährlich 12 Hefte zu 1 Mk. 15 Pfg. Vorauszahlung einschl. Franko-Zusendung 13 Mk. 50 Pfg.) Unter den verschiedenen geographischen Zeitschriften nimmt die „Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik" sowohl durch Reichhaltigkeit als auch durch Gediegenheit ihrer Aufsätze eine hervorragende Stelle ein. Was immer auf dem Gebiete der Erdkunde Neues und Wissenswertes auftaucht, findet in derselben entsprechende Beachtung und Würdigung, sodaß sie für jedermann, der an geographischen Dingen Interesse nimmt, eine erwünschte Lektüre bildet. Auch das soeben erschienene erste Heft des XXIII. Jahrgangs enthält wieder eine Reihe wertvoller Beiträge:
Das wiederentdeckte Goldland „Ophir". Von Schiller-Tietz in Klcin-Flottbeck bei Hamburg. — Wie man in Persien reist. Von vr. Walter Schulz-Baumgärtner in Leipzig. (Mit 4 Abb.) — Nord- Togo oder der deutsche Sudan. Nach den natürlichen Verhältnissen geschildert von H. Seidel in Berlin. — Der Madeirafirom. Bon Moritz Lamberg in Manaos. (Mit 2 Abb.) — Die transsibirische Eisenbahn. Von vr. Joses Grunzcl in Wien. (Mit 2 Abb. und einer Karte.) — Astronomische und physikalische Geographie. Die Atmosphäre der Planeten und die kinetische Gastheorie. Marsbeobachtungen von Schiaparelli. — Politische Geographie und Statistik. Die Eisenbahnen der Erde. — Berühmte Geographen, Naturforscher und Reisende. Oberleutnant Hans Dominik. (Mit Porträt.) — Geographische Nekrologie. Todesfälle. Prof. W. P. Wassiljeff. (Mit Porträt.) — Kleine Mitteilungen aus allen Erdteilen. — Geographische und verwandte Vereine. — Vom Büchertisch. — Kartenbeilage: Die transsibirische Eisenbahn. Maßstab: 1 : 20,000.000.
Das große Buch der Patiencen. Von Willy Hermann. Mit vielen Illustrationen. Hugo Steinitz Verlag. Berlin SW. 12. Das kleine Werk wird allen Liebhabern und Freunden des Patiencelegens und solchen, die die Kunst erlernen möchten, eine willkommene Gabe sein. Das Buch liegt bereits in zweiter Auflage vor, da die ersten Tausende nach kürzester Zeit rasch vergriffen waren, ein Beweis, daß es sich schnell Freunde erworben. Durch die Reichhaltigkeit seines Inhaltes und die vorzüglichen Illustrationen unterscheidet es fick vorteilhaft von Sammlungen ähnlicher Art, während es vor größeren Werken, die kaum mehr bieten, den Vorzug der Billigkeit hat. Die Anleitungen zu den einzelnen Spielen sind klar und deutlich gegeben und durch die Illustrationen erläutert, so daß jeder, auch der Unerfahrene, sich sehr wohl danach zu richten vermag. Die zweite Auflage ist um eine ! bedeutende Anzahl von Patiencen vermehrt worden, zu anderen sind, wo es nötig erschien, die Erklärungen erweitert worden. Durch den billigen Preis von 1,50 Mk. (gebunden 2,25 Mk.) ist die Anschaffung jedermann ermöglicht.
Arithmogriph.
In kleinen Haus-und Vorgärten sieht man sehr häufig unter den angepflanzten Baume c ». stark wachsende Arten, b'te, wenn sie nicht alles brcht beschatten unb bas Gärtchen verwilbern sollen, regelmäßig in jedem Fahre stark zurückgeschnitten werben müssen. Schon sehen solche Bäume nicht aus, unb auch bte Arbeit ist nicht jebem Gartenfreund angenehm. Es giebt nun aber eine Reche Bäume, die auch ohne Rückschnitt eine nur Heine Krone bilden. So nennt der „Pra-ktische Ratgeber tnt Obst- und Gartenbau" in seiner neuesten Nummer außer der Kugelulme und dem Kugelrotborn noch den schönen Kugelahorn, mit seinem vollen, großen, hübsch gepackten Laub, der schönsten aller Zierbäume mit Kugelkronen. Sehr hübsch sieht auch die Zierpflaume (Prunus Pissardi) aus, die allerdings etwas Rückschnitt verlangt. Die kleinen Kronen gewähren in ihrem Blütenschmuck einen
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