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erhalten und zu mehren, ist eure der ersten und dankbarsten Ansgaben der Familie. Darum halten die ^a- milienblätter es für ihre Pflicht, aus das rn der Volksausgabe zu billigem Preise vorliegende Werk, das nie veraltet, hinzuweisen, als auf einen untrüglichen Wegweiser zu dauerndem Glück, Wohlstand und Zufriedenheit.
Vernunftlge Lebensweise.
Hufelands Makrobiotik oder die Kunst, das I menschliche Leben zu verlängern. Volksausgabe von Tr. I Maury, prakt. Arzt. Preis geb. Mk. 2.50. Verlag von Hugo Steinitz, Berlin SW. 12. . 1
Wer ist aber unter Euch, der seines Lebens Lange eine I Elle "zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?^ heißt es in der Bergpredigt. Demnach kann keiner sem Leben ver- I längern über das ihm gesteckte Ziel hinaus; dafür aber kann er sorgen, daß er nicht durch eigene Schuld und Un- I verstand seines Lebens Ende vor der Zeit herberführe. In diesem Sinne will gedachtes Buch des unsterblichen Lerb- nnd Seelenarztes H u f e l a n d verstanden, und wollen seine Lehren beherzigt sein. Gesundheit ist des Menschen | höchstes Gut; Volkskraft des Staates bestes Kapital. Sie zu
Stbaftiatt: Surfbarbt. — »ruck und Berlgg der »rühl'fcheu
nudelu, Bataten usw. Wie man sie aber auch nennen | mag: «gegessen werden sie überall gern, und wenn wir I jetzt, aus Anlaß der Kartoffelernte unseren Lesern dre Geschichte ihrer Einführung nebst den Schchrerrgkerten, welchen dieselbe begegnete und den Kuriositäten, die fre zeitgte, ins Gedächtnis rufen, so wird dre Darstellung dieser Vorgänge bei den meisten allgemeines KopZchutteln erregen. 9hm, die Hauptsache ist, daß wrr fre doch haben, und sie soll uns in Anbetracht der Muhe, dre uns ihre I Erlangung gekostet hat, fernerhin noch einmal so gut schmecken! — Im übrigen blerbt's ber des Dichter^ Urteil, I das Ludwig Richter so trefflich im Bilde sestgehalten hat.
„Schön rötlich die Kartoffeln sind
Und weiß wie Alabaster;
Sie däu'n sich lieblich und geschwind, I
Und sind für Mann und Weib und Kind
Ein rechtes Magenpflaster."
Kulturgeschichtliches.
W. H. Riehls Gesch ichten und Novellen. Gesamt- I ausgabe 7. Band. Preis geb. Mk. 4.— Stuttgart 1900. I. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger,
Dwser^Band schließt den Reigen von Riehls ^Fünfzig Novellen", die seinerzeit in sieben Bänden nach I und nach erschienen, ein Ganzes bilden, daran er zwerund- I vierzig Jahre lang gearbeitet hat. |
Der ihm dabei vorschwebende Plan war, alv Novellrst I einen Gang durch tausend Jahre der deutschen Kulturgeschichte zu unternehmen, vom neunten bis ins neunzehnte Jahrhundert. Mit vollendeter Meisterschaft hat er diesen Plan durchgeführt, als Stationen seines Weges Vor- I qänqe aus: Aeltester Zeit, Romantischem 9Nittelalter, Re- formations- und Renaissancezeit, Zeit des dreißigfahrigen Krieges, Rokokozeit, Revolutionszeit nnd Neuzeit mrt glücklichem Forscherblick herausgreifend. — Die sieben Bände, in welchen diese fünfzig Novellen erschienen find, fuhren | je ihren besonderen Titel. Auch diese Titel haben; tote wir bei Besprechung der einzelnen Bände erwähnten —ihre kleine Geschichte; sie ergänzen und erläutern sich und buben zusammen ein Kennzeichen des Gesamtwerkes.
Riehl sagt über Beweggrund und Ziel ferner Arbeit: „Ich begann zu erzählen aus Lust am Erzählen. Dies war und blieb meine wichtigste „Tendenz" Wir erzählen aber am liebsten von dem, was uns -lieb ist, nnd lieb war mir vor allem unser deutsches Land nnd Volk. Darum blieb ich stets auf deutschem Boden." Und ferner:
„Wir stehen, leben und weben in unserem Volke und in der Zeit, und so zeichnete ich die Einzelcharaktere und ihre Schicksale in ihrem Zusammenhänge mit dem Volkscharakter und der historischen Epoche." — „
Den Sondertitel dieses Bandes „L e b e n s r a t s e l" wählte der Verfasser in der Erwägung, daß jede echte Novelle bei aller klarsten Lösung der seelischen -Vorwürfe — gleichviel ob sie mit unseren Grillen nnd Launen spielt oder die dämonischen Tiefen der Leidenschaft enthüllt — dem Leser doch immer zugleich) ein L e b e n s r ä t s e I aus- öicbt —
Wohljedem, der an solch en Meisters Hand die Tage seiner Wallfahrt zur Lösung aller Lebensrätfel nützen lernt! Bdt.
Gemeinnütziges.
Ter Obstzüchter und der Kaufmann, mehr Obst wächst, desto schwieriger ist es, Lasselbe zu lohnenden Preisen abzusetzen. In solchen Zähren suhlt es der Obstzüchter — er muß mehr Kaufmann werden, wenn er die höchsten Preise aus seinem Ertrag erzielen will. Sein Bestreben wird durch segensreiche Einrichtungen „Obstverkausvermittlungsstellen" bedeutend-erleichtert. Tie Vermittelungsstellen, welche wir in Nr. 27 des „Erfurter Führers im Gartenbau" namentlich aufgesuhrt smden, stehen dem Obstzüchter zur Vermittelung fernes Obstverkaufes kostenfrei zur Verfügung. Auch die Nummer 27 mit ihren Ratschlägen bechi Berkaus können uni ere Abonnenten kostenfrei erhalten, wenn fre sich mittelst Postkarte an das Geschäftsamt des Erfurter Führers wenden.
Litterarisches.
Welch' hohes Maß von Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit das japanische Heer besitzt, haben nicht nur der letzte Krieg zwischen China und Japan, sondern auch die vor kurzem stattgehabten Ereignisse in Ostasien bewiesen, an denen die japanischen Truppen in hervorragender Weife beteiligt waren. Einen ausführlichen, auf genaueste- Kenntnis der Verhältnisse gestützten Bericht über das l°p°nffche Heer bringt zugleich mit einer Anzahl hierauf bezüglicher Ausnahmen die Nummer 5 der „Weiten Wett'ch die sich schnell einen großen Leserkreis zu erwerben gewußt hat. Nicht minder interessant ist eme umfangreiche Darstellung der künstlerischen ThätigkeU des Dresdener Malers Max Pietschmann, von dessen stimmungsvollen und farbenprächtigen Bildern und Skizzen dem Texte eine ganze Anzahl belgefügt find. Zahl- i reiche aktuelle Bilder, groß-, buntfarbige Illustrationen Fortsetzungen eines Romans und einer Novelle, sowie zahlreiche Beiträge auS den verschiedensten Gebieten geben auch dies« Nummer (Union, Berlin, Stuttgart, Preis 25 Psg.) das Gepräge künstlerischer Gediegenheit und anerkennenswerter Vielseitigkeit.
Die Punkte' und Striche entsprechen den einzelnen Buchstaben der nachstehend in anderer Reihensolge aufgeführten Wörter. ®'^e 0 .
sind so zu ordnen, daß die auf die Punkte lallenden Buchstaben Zusammenhang ein Citat aus einem Lenau schen Gedicht ergeben. Dessau, Hering, Horn, Jahn, Jäger, Kessel, Kiesel, Paitone, P ei en, Schober, Stein, Taube, Trieb, Urwelt, Wieland, Wunde.
*) Lösungen find mit Aufschrift: ,,Preisräts<l«8ösUNg versehen innerhalb acht Tagen an die Redaktion der „Gtetzenek
1 Familienblälter" einzusenden.__________
Uni»erStSt--«uch. unb Steindruckerei (Pietsch $r6en) in
Rätsel.
Nachdruck verboten.
Im Alltagsleben bin ich groß und klein, Man findet mich im Walde rote un Hain. Die Pflanze hat mich, aber nie das Tier, Im Traum und Wachen steh' ich stets vor dir.
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung der Skataufgabe in voriger Nummer: Kartenverteilung:
V. a 7; bK, 8, 7; c 10, K, 9, 8; d 10, D.
M a, b, c, dB, a 10, K, D; cA, D, 7.
H.'a A; bA, 10, D, 9; d A, K, 9„8, 7.
Skat: a 9, 8.
Spiel:
1. SS. cK, cA, aA (— 26). 2. d A, d 10, a 10.
Der Spieler mußte stechen und ist dadurch genötigt, selbst mit e kommen. Er gibt 2 Stich- ab:
c 7, b A, 6 9 (— 11). c 10, cD, b 10 (— 23).
Womit die Gegner 60 haben.
Preisrätsel.*)
Telegraphenräts el.
Nachdruck verboten.
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