68
S kor p i o
o
o
A lpe n r o
o c
p e n e r o s e
o r
vorsetzte, welche es von der französischen Bühne Man hat rhm das später zum heftigsten ^nb l^n emen blinden Anbeter des fran- zosrschen Geschmacks genannt, aber was hätte er wobl anderes thun sollen? Gin deutsches Drama fehlte'S ®er ÄrrtCrt^Änfl-beE 4ett "nmal nach Frankreich, mm fPJp? § \ l? auch recht, die deutsche Kunst nahm yaa lener Zeit an einen neuen Aufschwung, umsomehr lreWe ü2erubev auä) die sittliche Hebung ihrer
-reute von Herzen angelegen sein ließ.
Gottsched ging auch durchaus nicht so einseitig vor wce immer behauptet ward, er empfahl auch die Alten und seine erste Gattin Luise Adelgunde Viktoria geb. Kulmus Mit der er sich 1735 verheiratete, und die ihn eifrig in Es^P^st^bungen unterstützte, übersetzte nicht nur f?an- pS nbern aud} englische Stücke, ja machte sogar in eigenen Lustspiele „Die Hausfranzösin" die WMi!Ä^"nachafferin des Bürgertums lächerlich. Wo Gottsched freilich selber als Dichter auftrat, weiß er ^Ä^en Anspruchen nicht zu genügen, er war keine prak- sÄ, s^m einem englischen und französi-
schen^ Werke nachgebildetes Trauerspiel „Der sterbende Ärl b?r ..A^odernen völlig ungenießbar erscheint, » Thb /” tränenreichen Bewunderung herausforderte. Auch die gänzlich rn Aeußerlichkeiten untergegangene Oper ®“{Lferrto“%9en ®^eer ,'eilter einflußreichen kurz überall wirkte er reinigend, versittlichend, ver-
h ^^r steigerte sich allgemach sein Einfluß in
£ " tnf gelehrten Zirkeln, in poetischen
^^S^?bnHofen sogar; sein Haus war lange Zeit das angesehenste m Leipzig. Schon 1730 ernannte man zum außerordentlichen Professor der Dichtkunst 1734 St1;mf£eܱntS1ear°4efIür der Logik un?Met!iphyftk Er stiftete die Gesellschaft der fernen Mnste, gab Zeit- nbsHmf1 kritische Wochenschriften, wie die "D^^rage zur kritischen Historie der deutschen Sprache, Poesie und Beredsamkeit" und den „Neuen Bücher-
?peir und freien Künste" heraus,
Lehrbücher, „Versuch einer kritischen Dichtkunst" „Ausführliche Redekunst", „Deutsche Sprachkunst" u s. w' ^hpffpn6! Zeitgenossen außerordentlichen Erfolg. A’l» ^»kte der berühmte Mann doch noch vor seinem -rode den Unbestand alles Irdischen erfahren. Aeußerlich I Befund er sich zwar, als er am 12. Dezember 1766 starb I uoch rn den höchsten Würden, er war Mitglied zahlreicher I gelehrter Gesellschaften, Dezemvir der Universität Senior I her phrlosophlschen Fakultät und des großen Fürstenkolle- I NMmSein geistiger Einfluß aber war bereits dahin- I Äft hp1! y>te+Öterne Ausgabe seiner kritischen Dicht- I , ust Mit den Worten begann: „Und meine Dichtkunst I
noch, sie lebet, sag' ich!", war sein Einfluß im I ^A^l“ben‘= kbbke zu lange für seinen Ruhm. Von der I Schweiz aus ging die Opposition, Bodmer und Breitinaer I ttnefen im Gegensatz zu ihm auf englische Vorbilder hm I hJranhrpe Snßr1 s6 bm Utterarischen Sultan und stürzte ihn' feinem Nstall tmmer me^ wuchs, zuletzt von
c lebte er in der Litteraturgeschichte nur als ein I gelehrter Pedant fort, über den sich die Schale des Spottes I
AN neuerer Zeit erst ward man auch ihm gerecht- I Erkenntnis, daß ohne seine Vorarbeit die blühende I Entfaltung unserer Litteratur nicht möglich gewesen wäre I fanb Schnier weiteren Raum. Gewiß war er kein Dichter' I und vielleicht aud) eme nüchterne, der Phantasie entbeb- I renbe Natur, aber er verband mit scharfem, kritischen Ver- I stand mue bedeutende Energie und großen nationalen Eifer I @o tft er direkt als Vorkämpfer eines Lessing zu betrachten I das von ihm begonnene Werk fortsetzte und zu Ende I Hrtc; Dre nüchterne Regelmäßigkeit eines Gottsched warf I be geniale Verfasser des „Nathan" allerdings beiseite I Natur und Leben wurden seine großen Ideale ntth I die Stelle des dem Auslande nachgeahmten Bühnenwerkes I setzte er das deutsche nationale Drama. ^ugnenwerkes
Auflösung des Gitterrärsels in voriger Nummer S S A Stockholm
Vermischtes.
I .,, , Ziutmertreiberei. Während draußen die Natur ihren Winter- I uud weit breit noch keine Spur deS wiederwachenden Lebens
I bemerkbar ist wird sich der Blumenfreund zur rechten Zeit nach Ersatz I umgesehen haben. Er stellte einige Blumenzwiebeln in Gläser, pflanzte I emcge Stauden em und freut sich jetzt über seine mit blühenden, I ^Enden Fruhüngsklndern bestellten Fenster. Aber auch diejenigen, die I nl°lt rechtzeitig daran dachten, ihr Heim in der blumenlosen Zeit mit I °!"^en Hyazinthen, Maiblumen usw. zu schmücken, können noch jetzt I Treibversuch vornehmen. Ja, man kann jetzt unter dem Schnee weg Veilchen aus dem Erdboden nehmen, in Töpfe pflanzen und wird bald seine Freude an Veilchenduft und Veilchenblüten haben. Ueber diese so anregende Zunmertreiberei findet sich in der neuesten Nummer des praktischen Ratgebers im Obst- und Gartenbau zu Frankfurt a. Oder nne interessante Anleitung, die jeder Interessent vom Geschäftsamt des Ratgebers auf Verlangen kostenlos erhält.
DiP der größte Feind unserer Waldungen? Die Nonne? — Irgend cm Bohrwurm? — Nein, es ist der Z e r t u n g s s ch r e r b e r!--In den Mitteilungen des Inter
nationalen Patentbureaus Carl Fr. Reichelt, Berlin lesen wir: Eas zum Drucke des Petit-Jounals in Paris jährlich verbrauchte Papter stammt von 120 000 Bäunien des Waldes, die zu Patzier- brei verallieltet werden. Und das ist nur eine Zeitung! Wie groß MMnhp1 S^"deu sem, den unsere Zeitungen zusammen dem Wald-
L Leider steht neben Schweden und Oesterreich auch Deutschland als Hauptlieferant für den Holzschliff im Vorder- Mnd, und eme der brennendsten Fraget: ist die Erhaltung der Walder, ohne die Papierproduktion einschränken zu müssen.
Lttterarrsches.
neue Preisausschreiben der bekannten Wochenschrift „Von Haus zu Haus." Dieselbe setzt 400 werl- ? ^elsc fur eme Anzahl der besten, auf Grund eigener Erfahrung basierenden Beschreibungen empfehlenswerter B ä d e r, K u r o r t e, S o m m e r- fr,scheu, Heilanstalten und Hotels, sowie über Reiseute nsilicn
®.er °rstc Hauptpreis besteht in einer vollständigen Wäscheausstattung im Werte von 2050 Mk. die von der bekannten p„e,"e": und Gebrld.Weberei F. V. Grünfeld in Landeshut
6 b£8°9fn natf) grauer Aufstellung des Kataloges der
Firma. „Von Haus zu Haus" ist die einzige Wochenschrift die bisher st ihren Abonnenten bot, wie sie auch die erste
f*e !c.lt Swolf Jahren unausgesetzt eine unendliche Menge von Preis- Ss bs" äu. Nutz und Frommen der Familie, des Haus,
m Int , b 6sr Kmd-rerzlehllng veranstaltete. „Von Haus zu Haus" st darum und auch seines vorzüglichen Inhaltes wegen in jedem Hause Leserkreis 'de- f°nCrtrah“ter ®afl' unb täglich wächst der weitverzweigte Leserkreis be» so gediegenen Blattes. Probenummer 14, welche die Bedingungen zum Preisausschreiben enthält ist durch Adolf Mahn's Verlag in Leipzig portofrei zu beziehen. 1
doch
dich
wogt
thrä
zag'
str
Auflösung in nächster Nummer.
nen
gieb
ahl
ner
ihr
der
mußt
freu
auch
um
im
thal
dein
dich
gold
de
Haupt
nicht
nci
gen
du
wenn
ganz
schm
gen
wenn
dem
Rösselsprung.
Nachdruck verboten.
Redaktion: ®, Burkhardt.
______________________ ■ • m e e


