Ausgabe 
4.2.1900
 
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Nachdruck verboten.

Heimatlos

Roman von E. P. Roe.

(Fortsetzung.) nfl Frauen wurden wieder vorgerufen und befragt, ob dies der Fall gewesen sei. a

Tch kann dies nicht saggu, daß sie Furcht zeigte, er- d-L°ch-n Sfe,810"'6er sich »ich, i Kontor

i- XS«" ®C9 °°"äm,ei,,? ®* »" wandte sich der Richter an den Geschäftsführer. Art? Bezrehungen zu dem Mädchen freundlicher

_ gereicht mir zum Vergnügen, zu erklären, daß ich gar kerne Beziehungen zu ihr habe, außer solche, wie zu il>r°"Ps«chtV°"' ' 141 W bam"f 8

®rolV%Fs»?Mern' -»®,e »"-»

^5tn Gegenteil, ich war anfangs geneigt, freundlich gegen sre zu fern.

Was meinen Sie mit dem Ausdruckfreundlich"» . ?un, begann er etwas verdutzt, der Ausdruck scheint mrr deutlich zu sein.

< Widerte nicht Ihre Freundlichkeit? fragte

der Rechter setzt scharf.

Als ich sie besser kennen lernte, gab ich ihr gar keine Gelegenheit, irgend etwas zu erwidern, und - entschul- dlgen Sre, Herr Präsident - ich sehe nicht ein, welche fragen haben können, gegenüber den klaren Thatsachen des Falles.

i Ä Stirn des Richters verfinsterte sich etwas, doch beachtete er diese anmaßende Antwort nicht weiter I s. ®te U'w also sicher, daß Sie keine Feindschaft gegen I die Angeklagte hegen? 1 J B I

meine Pflicht. Gelegentlich habe ich auch I erfahren, daß ihr Vater em Morphinist und ein Trinker I M, und solche Leute liebe ich nicht, setzte er mit Würde I ylllgll.

Vater steht nicht vor Gericht, und diese Ananba "was

I ^err Unter vereinzeltein Zischen trat der Zeuge

Jetzt rief der Richter Mildred zu sich. Er war gerührt I bon ihrem offenen, standhaften Blick, der zu sageii schien I Ich- lege mein Schicksal in Ihre Hand. 9 } I ? Kmd, begann der Richter ernst, aber nicht un- I freundlich, das ist eine ernste Anklage, und wenn Sie ch°llen,so können Sie die weitere Verhandlung vor mir I t,6^^O»ch ame^neiL Denn, wenn Sie Ihre Unschuld nickt I ^ dieser Verhandlung nachweisen können, so muß Ihr I bm, höheres Gericht kommen. Vielleicht ist es

I besser für Sie, emen Advokaten anzunehmen, und die I .^"che lwr die Geschworenen zu bringen.

.^cf) mochte mein Urteil lieber von Ihnen bören frprr I Uwiderte Mildred mit zitternder Stimme. Ich?un- I schuldig und mochte keinen Augenblick länger unter dieser »ÄÄX*- *,,abc«--tr-umU'L I 1 Gut denn, erwiderte er nach den vorqeschriebenen |iea36«S"41eOtibUÄ0brl" lmitcr-

ba er wohl erkannte, wie wenig das Vorgebrachte imstande war die bestimmten Thatsachen zu entkräften.

Huden Sie Zeugen? fragte er.

imh1 ^^ter und Schwester sind gegenwärtig, und und ein junger Mann, welcher imstande zu sein glaubt, etwas zu meinen Gunsten sagen zu können.___

s)f(8 will zuerst Ihre Mutter anhören, sagte der Richter W.Frau Howell neben ihrer Tochter stand BefefHntp ssch leP3c kleberzeugung, daß das Mädchen unschuldig sei WWM KMW MW der auch meine Tochter kennt, ist verreist, und in unserer toenX9 Freunde, die uns helfen können.

Eine alte Rachbarm, Frau Willow, ist gegenwärtig und anck mrff6 ^)?frte bestätigen, wenn Sie wünschen/sowie t6r AEword, welcher ivünscht, vernommen zu vt- l u t- n» y

STO- lvohl, meine Dame, erwiderte der Richter höflick Wir werden zuerst Mister Atword hören. 9 '

S'"

Stöbert sagte aus, was er gesehen hatte, und sprach

mch jedes Edlen Leben zieht sÄs ®iu tiefes Sehusuchtsklagen,

Wie ein vergessen Jngendäcd Aus Paradieses Tagen.

____________ Julius Lohmeycr,