Ausgabe 
1.3.1900
 
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Nachdruck verboten.

Das Pflegekind.

Roman vonElsbeth Meyer-Förster.

(Fortsetzung.)

Feinet Jeschäft heute. Sind Sie auch von der Branche?"

Paul, der das philiströse Selbstbewußtsein der klein­bürgerlichen Kreise besaß/ wurde rot, und indem er von den anderen hinweg in den Biergarten blickte, entgegnete er fürj:

Nein, ich bin Kaufmann."

Det is jrade wat Scheenes", entgegnete der Junge, indem er näher trat und wieder spie.In wat machen Sie denn?" *

Droguen, en gros", entgegnete Paul kurzweg, und wandte sich ab.

Der Junge blickte verdutzt auf ihn hin, augenscheinlich dachte er über eine neue, feinere Art der Anknüpfung nach. In diesem Augenblick aber kam Nettchen mit entern Tablett in den Armen zurück, und soforrt verschwand er hinter den Koulissen.

So, nun ißt Du", sagte Nettchen, rüdem sie die Last von ihren Armen niedersetzte.Es is nicht viel, aber kommt von Herzen." Bei diesen Worten sah sie Paul mit einem so Hellen Blick ihrer braunen, schalkhaften Augen an, daß er die seinen zu Boden schlug.

Ich mache Dir Umstände, Nettchen, es ist nicht hübsch von mir", entgegnete er, ohne recht zu wissen, was er sprach. Mechanisch setzte er sich und sah auf die Speisen nieder. Aber als der warme Geruch derselben ihm ent­gegenschlug, erwachte sein Appetit.

Nettchen hatte sich, etwas von ihm entfernt, an den am Eingang der Bude aufgepflanzten Gewehrtisch gesetzt, sie begann die Waffen eine nach der anderen auf ihren Schoß zn nehmen und mit Bolzen zu versehen.

Es gefällt mir gut hier", sagte sie, infolge erner mit den Gewehren zusammenhängenden Gedankenverbindung. An das Schießen habe ich mich schon geivöhnt. Es ist ein ganz schönes Leben so, Paul."

Paul legte das Messer hin, das er, wie Nettchen staunend bemerkte, neuerdings mit der linken Hand re­gierte, ohne es wie früher zum Munde zu führen.

Donnerstag den 1. März

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Und finden unterwegs Amerika.

Ludwig Fulda.

ie Großen gehn zum Ziel auf graben Gleisen, Die Größten kommen ihm durch Irrtum nah; Die wollen ganz verkehrt nach Indien reisen

Willst Du hier lauge bleiben", fragte er stockend.

Es gefällt mir gut hier", sagte Nettchen statt aller Antwort zum zweitenmale.Das ist 'n Leben, Paulechen, wie ich es brauche. Immer Skandal, immer was los! Wart man erst bis gegen zehn. Wenn alles voll wird. Dann sollst Du was erleben."

Paul schob seinen Stuhl zurück, stand auf und trat auf Nettchen zu.Nettchen", flüsterte er,liebes Nettchen, höre doch"--Er brach ab. Nettchen war zurück­

gewichen, mit großen entsetzten Augen blickte sie ihn an! Ihr Gesicht war ganz rot geworden, ihre Unterlippe zitterte, halb in ängstlicher Erregung, halb, so wollte es Paul scheinen, in einem nervösen, zurückgehaltenen Lachen.

Nein Paul", sagte sie, indem sie ihn hastig von sich schob,was hast Du denn nur?"

Und als käme ihr ein rettender Gedanke, beugte sie sich über den Ladentisch, winkte erhitzt hinaus und rief dem Herrn, der eben bei . der Bude vorbei schritt, mit unterwürfiger Freundlichkeit zu:

Nicht schießen, mein Herr?"

Paul stand noch immer, tote sie ihn sanft von sich zurückgestoßen hatte, an die Wand der Bude gelehnt. Auch er war rot am Gesicht, auch seine Lippen bebten, aber nur einen Augenblick gab er sich dieser demütigenden Stellung hin. Dann reckte er sich auf und ging aus der Bude hinaus. Wo willst Du denu hin, Paulchen, ich komme gleich nach", hörte er Nettchens Stimme ihm noch mit versöhnendem Eifer nachrufen, dann krachten hinter ihm die Bolzen­schüsse, die in die hölzernen Puppen fuhren, er hörte die Gestelle der Figuren klappen.

Er ging durch den Biergarten dem Ausgange zu. Noch nie war ihm sein kurzer Fuß so schwer, so schleppend, so verfluchenswert vorgekommen, wie in diesen Minuten, wo, wie er wußte, ihm Nettchen nachsah und mit ihren schönen, klugen, scharfen Augen, die jetzt alles erraten hatten, die Figur des von ihr Abgewiesenen durchdringend prüfte.

Das Lächerliche seiner Lage, sein ganzer Aufzug, ferne Kommis-Kleidung, das Unbegründete seines Hierseins, das alles kam ihm jetzt erst zum Bewußtsein, so daß unter diesen peinigenden Empfindungen fürs erste die viel tiefer gehende, die verlorene und zertretene Liebe schwieg.

Er hatte nur den Wunsch hinauszukommen, möglichst rasch aus dem lärmerfüllten Garten wieder in die Straßen zu gelangen, wo seine Gestalt verschwinden würde unter den anderen laufenden, hastenden, hinstürmenden Menschen.

Da fühlte er eine leichte Hand auf seinem Arm, er blickte auf und sah Nettchen atemlos keuchend neben sich stehen.

Warum bist Du mir denn fortgelaufen?" sagte sre, indem sie that, als wäre nichts geschehen.Ich sehe mich