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Gemeinnütziges»
als zur Zeit üblich ist, sehr ratsam.
Die schädlichen Wirkungen des Saccharins, des bekannten angeblichen Zuckerersatzmittels, sind in letzter Zeit bei Fütterungsversuchen, die mit Kaninchen angestellt wurden, mehrfach festgestellt worden. Sie haben, wie wir einem Bericht von A. Stift entnehmen, besonders ergeben, daß durch Saccharinzusatz zur Nahrung die Verdaulichkeit bezw. Ausnützbarkeit sämtlicher Nährstoffe herabgesetzt wird. Die Verminderung der Ausnützung ruft Gesundhettestörungen im Verdauungskanal hervor, welche zur Erkrankung des Gesamtorganismus führen. Berthelot und Liebreich haben s° Z. gefunden, daß Hunde und Katzen einen eigentümlichen Widerwillen gegen Saccharin bekunden und mit unbedingter Sicherheit saccharinhaltige Nahrung von saccharinfreier unterscheiden.
gesehen hatten, wie es geschehen war, saß er auf seinem Micken.
Nein, nein! Eine Stimme in ihr übernahm seine Verteidigung gegen jeden schlimmen
_ _ _ . , , Schein.
Als Mr. White gegangen war, und sie mit Albert nach oben zurückkehrte, fanden sie den Onkel in angeregtem Gespräch mit Mathilde. Es war auffallend, wie viel gesprächiger «nd zugänglicher der Onkel war, als sonst. Er sah auch belebter aus und tauschte nun mit Albert Erörterungen über die wunderbare Zähmung des widerspenstigen Roffes.
„Er wird von den Indianern drüben sein Geheimnis gelernt haben," sagte der Alte mit einem Lächeln, „es war aber hübsch und ist mir sehr lieb, daß ein Modus gefunden ist, den Ajax zum Reitpferd zu dressieren. Mr. White wird sich wohl willig finden lassen, die Dressur noch ein Paar Tage fortzusetzen."
t,.. Also ber baM,an§ brü6en unter den Pflanzennahrung. Völker, die angeblich nur von
^"b E^^°ust hatte — Alberts beklemmende Verwunderung Pflanzennahrung leben sollen, genießen daneben stets noch wuchs mit leder Minute. Nun, es wahrte nicht lange, so tierische Nahrungsstoff-. So genießen die elsasser Bauern
IS™ ß e\i ? ^gebürgert, die Welt erfuhr, wer der zu ihren Kartoffeln viel dicke Milch, und das Ora der
wahre Erbe dieser reichen Herrschaft sei, und seine Gläubiger Ureinwohner von Quito in den Anden besteht nicht bloß aus * ' ®et” K°ps wirbelte, einen klaren Plan konnte er heute Kartoffeln, sondern wird mit viel Käse gekocht. Wo der
abend nicht fassen — es wurde wohl Rat geschafft — aber Reis die Hauptnahrung bildet, genießen ihn die Leute, wie
Ifipr MUtUoftu ” ttefer unb tiefer senkten sich die Schatten wir das Brot, zu Fleisch und Milch. In Ostindien, wo nur «der fein Leben. (Fortsetzung folgt.) I die niederen Klassen Fleisch essen, alle anderen vorzüglich von
Der Ajax hob sich kerzengerade auf seine Hinterfüße, probierte dann sein gewohntes Kunststück, den unvorhergesehenen . Seitensprung, der jeden, auch den sichersten Reiter aus dem Eingetrocknete hölzerne Gefäße bald wasserdicht
Sattel warf — Hertha erbleichte — aber — der Ajax Jtt wad><?tt» Wenn ein solches Gefäß sehr ausgetrocknet
hatte seinen Meister gefunden, der Reiter fiel nicht aus dem fo kann es hineingegossenes Wasser, um auizuquellen,
Sattel. nicht halten. Man muß dann das Eingießen sehr ost wieder-
Tief waren die Sporen in die Flanken des Roffes I ■’oIen' ehe man seinen Zweck erreicht. Man kommt aber
gedrungen, es zitterte, es stand. Jetzt — wie weich die bamtt bald zustande, wenn man das Gesäß zuerst mit Heu
markige Stimme klingen konnte — er schmeichelte dem Tier, I öotl. stopft, oben einen Stein darauf legt und nun erst das
« beugte sich tief auf seinen Hals, er liebkoste, er beruhigte ®er'ä& mit Wasser anfüllt. Wenn nun auch das Wasser ab- es, wie man ein Kind, einen furchtsamen Menschen beruhigt, I f° bleibt doch das angefeuchtete H-u zurück und be- «nd dann ritt er langsam im Schritt mit ihm im Hofe Ordert das Aufquellen des Holzes in kurzer Zeit. Herum I
Hem Baron Albert zu. Dieser trat^ jetzt an de? Reite! denUeberblick hindern und den zwang-
Re-ter,- die Köpfe der beiden Brüder waren dickt neben m1 , Wurzburg, schreibt, die Blumen nur in flache
einander, und in diesem Augenblick fiel Hertha eine Aehnlich- oder lege lose Blumen auf
keit auf, ein abgerissener Gedanke durchzuckte sie an den sich « ß aI§ Jeien pe bont H'wmel ge-
später weitere knüpften. I !?^n. Sollten kleine Blumenguirlanden angebracht werden.
Auch Matbilde batte von oben dasselbe Nlld n. I mese so anzubrlngen, daß sie bei dem Essen nicht hinderlich ward heute von der Ae nlichkefiberührt Albf 'hat^di Aufstellen von allzu streng duftenden Blumen
»«SfS 5WUMMM „Bravo!" rief er berunter a 9 I h- Schauobst, welches sich durch seine Große und Farben-
Mr. White verneinte fick dankend schmelz auszerchnet und als Zierde aufgestellt wurde, ist selten
u„d wogender Brust, " "”b °w -- d-° -iub-ren «ch-w N.
vergebens, ihrer Erregung Herr zu werden. I Radfahrer« und Radfahrerinnen ist dringend zu Als er das Roß in den Stall zurückgeführt und selber j empfehlen, bei weiteren Touren als Stärkungs- und Er- abgezaumt hatte, wechselte sie einen treuherzigen, innigen I frischungsmittel Zucker mit sich zu führen. Es ist bisher Händedruck mit ihm, so hatte ihr Herz noch keinem Manne «och zu wenig bekannt, in wie hohem Grade ein mäßiger entgegen geschlagen — wer war er? I Zuckergenuß nährend und kräftigend wirkt. Zahlreiche An-
Er sah ihr heute tief in die Augen, mit einem ernsten, Hänger der verschiedensten Arten körperlichen Sports haben
festen Blick, als ob er eine schwerwiegende Frage ausspräche, j diesen Wert des Zuckers erkannt und bereits mit bestem Er-
Unstnn! sie war überreizt, dieses Forschen und Ergründen- I folg erprobt,- aber auch alle anderen sollten sich den Gebrauch wollen eines Geheimnisses, um das sie sich eigentlich gar I dieses so angenehmen, billigen und bequem mitzuführenden
nicht kümmern sollte, regte ihre Nerven auf. Wenn sie sich Kraftmittels zu Nutze machen. Natürlich ist auch für Sol-
«un in Trugschlüssen verwirrte, und er war ein gewandter I daten und Arbeiter, für Kinder und Kranke, wie überhaupt Abenteurer und nichts weiter? Einen falschen Namen trug I für den allgemeinen Gebrauch ein reichlicherer Zuckeraenuß, er jedenfalls. als zur Zeit üblich ist, sehr ratsam.


