Ausgabe 
23.11.1899
 
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GsMeinirZWges.

gre§, daß fle anJtonnenge^alt bie vereinigten Handelsflotten I hunderts und in den letzten Kämpfen der Buren stetig be- aller anderen Lander der Welt übertrifft- in der That kommen hauptet und entwickelt. Durch ihren Einfluß hat sich auch Ö°f Sottnen des Schiffsverkehrs der ganzen Welt | in der weißen Bevölkerung ein bemerkenswerter Umschwung

auf Großbritanmen ,etz nicht weniger als 51,4. Es über- in der Behandlung der Farbigen und in der Stellung zur trifft seinen nachststehenden Rivalen, die Vereinigten Staaten I Mission vollzogen. Es muß auch erwähnt werben, daß die von Ameri.a, noch in dem Maße, daß auf 5^a Tonne Groß- I zahlreichen deutschen Gemeinden Südafrikas ihre Gründung britanniens erst eine der Vereinigten Staaten kommt. Die und Erhaltung den lanbeskunbigen Missionaren verbanken, s. k tiieI Tonnengehalt wie bie in Kirche und Schule die deutsche Art pflegten unb ben

bie deutsche, welche als drittgrößte der Welt gilt. I Landsleuten einen Halt boten. Allein mit der Hermanns-

Im ganzen weist die britische Handelsflotte eine Trag- I burger Mission sind noch jetzt in Natal acht und in Transvaal kraft von mehr als 14 OOO 000 Tonnen auf. Dieser Tonnen- I zwölf deutsche Gemeinden verbunden. Andere wie Ch-ist>anen- gehalt repräsentiert man muß sich das vergegenwärtigen I bürg (Durban), Pretoria, Johannesburg, Kimberley, Bloem- einen Stapel Waren von 1000 Quadratfuß Bodenfläche und I fontein usw. sind von Berliner Missionaren ins Leben qe- 490 Fuß Höhe, neben welchem die große Pyramide des I rufen- ihre Pastoren sind fast ausnahmslos ehemalige Mtssto- Cheops nur ein Zwerg wäre. I nare ober stehen gleichzeitig noch im Misstonsdienfte.

Die Waren, welche die Schiffe Großbritanniens jedes Jahr I

befördern, haben einen Wert von ungefähr 2200 Millionen Mark, I d- h- etwa ebensoviel, wie die ganzen Nationaleinnahmen des Landes in zehn Jahren betragen würden. Es ist fast un­möglich, sich eine so riesige Summe vorzustellen, wenn wir

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Flotte von acht Schiffen, jedes von 1080 Tonnen Eigen- öfters durch die gähnendeLanawellchkell un^ gew cht bilden. Um diese Goldlast zu ziehen, würden nicht keit bisheriger

w-n «°r °ls 5762 Pferde nötig sein. Fügen wir zu dem einverstanden sein wird.' Die ^rste Forderung ^ist- Aus-

WerederFrachten den Wert der Schiffe hinzu, so kommt die stellung des Obstes nach geographichenBzitten Je tiefer

verblüffende Totalsumme von 24 500 Millionen Mark heraus, die Kenntnis vom Obstbau in alle Schichten unseresVolkes

VClt^beS ®pfnmtrpi*!1116a ®e^n9Cn Großbritanniens, oder I dringt, desto mehr lernt man die Wichtigkeit richtiger Sorten-

t °U8a^t wähl für die verschiedenen Boden und klimatischen Verhält-

, x ^^amtzahl der Schiffe der britischen Handelsflotte I niffe schätzen. Es ist deshalb nötig, festzustellen, welche Obst- inÄ2100°\ Unb ^esen haben 11143 Schiffe, sorten in den einzelnen Gegenden gedeihen und welche nicht, 1000 Tonnen oder mehr Inhalt. Würden diese Schiffe in und das lehren die Ausstellungen am besten, wenn sie nicht eine einzige ReiheBugsprit an Heck" geordnet, so hätten I nach Sorten an sich, sondern nach geographischen Bezirken wir eine Linie von Schiffen, die sich von London quer über I geordnet werden. Die zweite Forderung ist die, daß in den Kontinent bis Neapel erstrecken würde. Könnten wir | energischster Weise auf Ausstellungen von Sachverständiqen sie zu einer großen Flotte vereinigen, so würden wir ein I das ausgestellte Obst auf Sortenrichtiqkeit geprüft und falsche Dock von 6400 Morgen Bodenfläche oder von fünf englischen I Namen richtig gestellt werden. Die dritte Forderung ist Meilen Lange und zwei Meilen Breite brauchen. endlich, daß das Obst in geschmackvoller Anordnung aufge-

Die Matrosen, welche diese 21000 Schiffe Bemannen, I stellt wird: der praktische Ratgeber bringt von der letzten sind größer an Zahl als alle Soldaten im stehenden Heere I Ausstellung des Deutschen Pomologenverems in Dresden ein des Landes. Es find 250 000 Mann, und auf je 100 I hübsches Bild einer Obstausstellung, die Herr Bankier Pekrun kommen nicht weniger als 30 Ausländer. Hd. I veranlaßt hat: die ausgestellten Teller werden durch fruchtbe-

------------ I hangene Topfobstbäume, schöne silberne Fruchtschalen und , , . | Abbildungen aus dem Formobstgarten des Herrn Pekrun

Nach dem sudaftlkanlschen Kriegsschauplätze angenehm unterbrochen und eine Trennung der Sorten und

richten sich jetzt in Deutschland namentlich die Blicke der klLe Jo di r4 JT/T ^stattet,

evangelischen Mtssionsfreunde mit mancher Besorgnis. Denn I Obstausstellungen mit Erfolg zu besuchen-!

über ganz Südafrika erstrecken sich die deutschen Missions- | Bleichmittel für vergilbte Wäsche. Seinen und ftationen. In erster Linie werden die Berliner und I baumwollene Wäsche wird schön weiß, wenn man dieselbe Hermannsburger vom Kriege berührt. Die Berliner, deren I »ach dem Waschen und Auskochen mit reichlich weißer Seife Direktor Gensichen gerade jetzt auf der Reise dorthin sich I gut auswindet, mit kochendem Waffer übergießt und sie fest befindet, um das ganze Arbeitsfeld zu visitieren, zählen in I zugedeckt darin erkalten läßt. Oder man bereite durch Zer- 6 Ephorieen 67 Missionare, wobei 14 europäische Kolonisten I kochen Vvn Borax in Wasser eine starke Essenz und gebe je und Lehrerinnen nicht mit eingerechnet sind. Auf 51 Haupt- I nach Bedarf von derselben in das Waschwasser.

und 135 Nebenstationen mit 233 Predigtplätzen haben sie Irdene GekLirre dürfe» m,r h,, snu«.

53 433 Getaufte gesammelt und unterrichten 6380 Schul- I offenen Feuer ftehm Neues Geschirr fehe man

S?®und tu Transvaa?ist

ulb ^im weMichen bedeutender. In Natal mit Sululand Gebrauch in einen Topf mit kaltem Wasser/ bringe dieses Hermannsburaer^ bie^n^'beTLkh.Ta^ Ti /te ^ngsam zum Kochen und lasse es wieder erkalten. Dann stand beträgt in der Sulumisston 4572, unter den Betschuanen | Holzwurm. In Möbeln hat man die Tötung der

in Transvaal 40 078 Seelen. Die Zahl ihrer Missionare I Tiere durch Eingießen von Terpentingeist in die Löcher mit

beläuft sich auf 58. Natürlich werden auch die in der Kap- I ®rfot9 versucht. Auch Salmiakgeist soll dazu dienen.

und Kaffraria arbeitenden Missionare der Rheinischen I Nutzflecken an den Händen entfernt man, wenn

Gesellschaft und der Brüdergemeinde von ben Folgen beS I man bie innere Nußschale in ein Glas Wasser wirft unb

SriegeS vicht unberührt bleiben. Bisher hat sich das Friedens- | dann nach einigen Minuten die Finger mit dem Wasser

werk der Missionare unter allen Kaffernkriegen dieses Jahr- I abreibt. (Prakt. Wegweiser.)