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wie es t— —„ reinen Trinkwaffers und Kanalisation, d. i. Säuberung des Untergrundes von allen Schmutzstoffen, schreckliche Epidemien
Als ein ferneres Mittel, um < , Leben zu erzielen, ist die Reinlichkeit genannt worden. Es
die Muskulatur. Die Muskeln, d. i. dasjenige, was man
„ES thut mir leid," wiederholte sie noch einmal zer- I zu beseitigen. Hier soll nur auf die Sauberkeit für die streut. „Wie sind Sie nur gerade auf mich gekommen?" I eigene Person und im Hause naher eingegangen werden.
Die Frau zupfte nachdenklich an den Fransen ihres I Derselben kommt zunächst im höchsten Maße eine krankheits- Sammetmantels. „Ich habe den Herrn Rechtsanwalt ge- I verhütende Bedeutung zu, und zwar durch die Pflege der kannt, recht gut gekannt: — er — er war mein Rechts- I äußeren Haut und der von ihr aus zu erreichenden "meren fipiftrtnh in der irüberen outen Reit." I Organe. Die erstere ist ein ganz außerordentlich lebens-
Das alles kam langsam und ruckweise hervor. I wichtiges Gebilde, sie spielt eine hervorragende Rolle: tn^der
„Dann werden Sie auch wissen," antwortete Dorothea Wärmeregulierung des Körpers undist Sug bich ein Aus- ruhia, „daß mein Mann uns bei seinem Tode in recht un- I scheidungs- unb Sinnesorgan. Zu dem Behufe ist sie mit aünstiaen Verhältnissen zurückgelassen hat." I unzähligen nervösen Apparaten, in welche die feinsten Nerven-
„Ah, wirklich? Das bedauere ich." Dabet ließ die fasern hineinmünden, sowie mit massenhaften Drusen der- Fremde ihren Blick mit schlecht verhehlter Neugier im I sehen- jene vermitteln das Tast- und Temperaturgefuhl, diese Rimmer umherschweifen. „Da ist sein Bild," sagte sie sondern Schweiß und Hauttalg ab. Die besten Bestandteile Ä d°- O-lg-mSld-. ,,S°H. des Teil .«« »«ff-. -» “ ®?"''S
aut getroffen, sehr! So sah er immer aus, wenn er ver- I zersetzen sich unter dem Einfluß des Sauerstoffes der Luft anüat war " und bilden dabet allerlei übelriechende, die Haut reizende
Diese Worte machten einen außerordentlich unangenehmen Stoffe, wie man das namentlich> beim'Schweißfuß beobachtet Eindruck auf Dorthea. Warum, hätte sie selbst nicht zu Der Hauttalg, der^in der Hauptsache Fett enthalt, dem sich sagen gewußt. Sie konnte das unbehagliche Gefühl den I noch abgestorbene Schüppchen der Oberhaut beigesellm, soll ganzen Nachmittag nicht los werden, und selbst abends, so die Haut geschmeidig erhalten- wie alle Fetteten wir oft ihr Blick auf das Bild fiel, sah sie vie Bittstellerin vor sich leicht ranzig, d. h. er verändert chemisch. Bleibt er nu und hörte die seltsam vertraulichen Worte und den vertrau- I auf der Haut haften, so mengen sich noch überdies Schmutz liehen Ton, in dem sie gesprochen worden waren. Offenbar I teilchen sowie massenhaft Bakterien bei, die Hautdrüsen werden
war es der Ruiab wenn er vergnügt war", der sie so I verstopft, ihre Funktionen gehemmt, wenn nicht gar Ent-
^aentümlick berührt Chatte! zündungen aller Art auftreten. Es wird so ohne weiteres
Entsinnen Sie sich einer Klientin meines Mannes, verständlich, daß die Haut das gomze Leben hindurch von allen
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„Ich weiß es nicht. Sie ist in ihren Verhältnissen Gradmesser für die Zivilisation eines Volkes. Demgemäß nnh iefct in 920 " wird die Reinigung des Körpers durch Waschungen und Bader
heruntergekommen unb Ntz i N . an J unb in Verbindung mit ihnen durch gewisse mechanische
S Manipulationen, nämlich Abreibungen der Körperoberflache
Dorothea beantwortete die Frage nicht. „Sie wissen vermittels der Hand oder Schwamm und Bürste und der- wnbl ietzt um wen es sich handelt?" fragte sie, glaubend, I gleichen, sowie mit dem Trockentuche vorgenommen. Faßte Es Ä T»fb“ «4K Ä LK m.n «« bl- Säubert,It In« A»«°, I. wär- nicht- »,-S«.
cvj. nein! Ganz und gar nicht!" wehrte er eifrig I licher, als möglichst heißes Wasser, denn dieses beseitigt am ab "Aber einen guten Rat will ich Ihnen geben, Frau I besten jeden Schmutz. Nun hat aber die Hautpflege noch Andree. Lassen Sie sich auf derartige Anknüpfungsversuche I eine andere Seite, sie will nämlich, indem sie sich zum An- fei« « an ^durch^ WaMngen^ a er d un Gefühl der
"So —" Er betrachtete das Bild - dann brach er in Erfrischung und des wohligen Behagens, sowie durch erhöhte ein lautes Gelächter aus: es klang etwas gezwungen und I Leistungsfähigkeit geltend macht. . , .,
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rUtt8 Nehmen Sie mir's nicht übel- aber ich dächte, wenn wir gewießen, ergänzt werden muß, bedarf keiner Erklärung,
(Fortsetzung folgt.) I &erreren Stände des englischen Volkes maßgebend sein, zu
— --------- I deren „Komfort" ein tägliches Bad unerläßlich ist. Außer-
„ , , I spm mu6 der Reinigung der Mundhöhle und der Zahne
Die Kunst lange zu leben. vollste Beachtung geschenkt werden, denn durch sie allein erhält
Von Dr. med. Hermann Armin. man sich bis ins Greisenalter hinein ein tadelloses Geblß.
______ (Nachdruck verboten.) | Nicht minder wichtig ist die Beeinfluffung des Nerven- (Schlutz.) systems durch das kalte Wasser. Dadurch wird zugleich eine
Gesundheit und langes I vernünftige Abhärtung erreicht, welche den Körper stahlt und I befähigt, den Unbilden der Witterung Widerstand zu leisten.
Hand in Hand mit richiger Ernährung und Sauberkeit


