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rimstag bat 30. RLr».
1897.
J-fämbäcH'
■VL in Eigen zu besitzen, das ist gut, Sei es im Hause, sei's im Herzen.
-"y In allen Leiden macht es Muth
Und ist ein Trost in allen Schmerzen.
Zu neuem Leben ist's der Keim!
Wer's nicht vermißt in heiter'n Tagen —
Wenn's finster wird, wohl ihm, kann er dann sagen:
Jetzt geh' ich heim! Trojan.
Ihre erste Liebe.
Novelle von E. von Bischdorf.
(Nachdruck verboten.)
„Wie gefällt Dir eigentlich Vetter Lix, Regine?" fragte Frau Oberst von Helling ihre Tochter, als sie eben beim ersten Frühstück saßen, und schob mit der Hand dabei sorglich ein Paar Krumen für die Spatzen zusammen. Ihrem praetischen Sinne widerstand es, auch nur einen Brocken tu ihrem Haushalte umkommen zu lassen. Sie hatte einen offenen Blick für das Nächstliegende und pflegte mit ihren Gedanken nicht in den Wolken zu weilen, wie ihr Fräulein Tochter, die unverbesserliche Phantastin, es zu thun beliebte.
Die kleine, blonde, rundliche Dame mit den Hellen freundlichen Augen war noch immer eine anziehende Erscheinung zu nennen. Um in der Nähe des Sohnes zu sein, welcher bei einem Garde-Cavallerieregimente stand, lebte die Wittwe schon seit Jahren in Berlin mit ihrer einzigen Tochter.
Diese bildete auch äußerlich den denkbar größten Gegensatz zur Mutter. Hoch und schlank gewachsen trug sie den schön geformten, von dunkeln Flechten gekrönten Kops mit vornehmer Grazie. Die edel geschnittenen Züge wurden von tief braunen Augen belebt, welche einen verlorenen Blick hatten, als suchten sie in weiter Ferne ein Unerreichbares, das ihrer Aufmerksamkeit würdiger sei, als die banale Umgebung. Es lag etwas Jmponirendes in ihrer Erscheinung, etwas Einschüchterndes, das jede Lust zu vertraulicher Annäherung im Keime erstickte.
Jetzt eben schaute sie hinaus durch das offene Fenster aus den blühenden Flieder, der im Vorgärtchen stand, und spielte mit dem silbernen Löffel in ihrer Hand.
„Wie mir Vetter Lix gefällt?" wiederholte sie langsam die Frage der Mutter, „darüber habe ich wirklich noch nie Nachgedacht."
„Dann wäre es aber ganz an der Zeit, daß Du Deine Gedanken einmal mit diesem Gegenstand beschäftigst," fuhr die Mutter in etwas schärferem Tone fort. Regine blickte sie staunend an. .
„Warum beim aber nur?" forschte sie verstandnißlos.
„Weil es der einzige, junge Mann ist, dem Du bisher tieferen Eindruck gemacht hast, Regine, und zudem eine Partie, die man nicht so von der Hand weist. Ich muß diesen Punkt einmal mit Dir erörtern, Kind. Du bist alt genug, nm endlich aus Deinen Träumen zu erwachen und über Deine Zukunft nachzudenken. Dein Vermögen ist unansehnlich für die jetzigen Verhältnisfe. Du bist schön, klug, aber — nimm es mir nicht übel — so unliebenswürdig, daß Niemand sich an Dich heranwagt und man Dich ruhig allein laufen läßt. Dich wie andere junge Mädchen freundlich und harmlos vergnügt zu unterhalten, hältst Du ja für ganz unter Deiner Würde."
Um Regiuens Stirne lagerten sich Wolken. „Allerdings bin ich nicht im Stande, mich todtznlachen,, wenn der kleine Lieutenant Röliug mir einen zukünftigen Coiillon in Kamerun ausmalt, bei dem statt der Orden Nilpferdchen vertheilt werden, oder mich königlich zu amüsiren, wenn Affesior Steiner mit mir aus Choeoladentaseln wetten will, ob es am nächsten Tage frieren oder thauen wird," versetzt sie gereizt.
„Wir wollen das gut sein lassen," fuhr Frau von Helling fort. „Die Jahre werden Deine Chancen nicht vermehren, und das Loos einer alten Jungfer dürste Dir doch einstmals nicht gefallen. Nun kommt ein junger, gut gestellter, liebenswürdiger Mann, an dem nichts auszusetzen ist, und wirbt seit Jahren geduldig um Deine Liebe, ohne daß Du ihn Deiner Beachtung für werth hältst. Regine, bedenke wohl, was Du thnst, wenn Du auch ihn zurückstößest. Es ist ein treues, edles Herz, das warm für Dich schlägt, wie vielleicht kein zweites es je thun wird; Du dürftest es später bereuen, ibn nicht erhört zu haben."
Ihre Stimme war wärmer und herzlicher geworden, und bittend legte sie der Tochter die Hand auf den Arm. Diese blickte halb trotzig, halb spöttisch auf.
„Was weißt Du eigentlich von diesem guten Lix, Mama, von seinem Innenleben? Was anders, als daß er ein gehorsamer Sohn seiner Mutter ist?"
Frau von Helling erhob sich. „Glaube mir, mein Kind," sagte sie streng, „die von Dir so verächtlich behandelte That- sache, daß Felix ein zärtlicher Sohn ist, verbürgt seiner Frau ihr Glück vielleicht am sichersten. Ein guter Sohn wird meist auch ein guter Gatte."


