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Das Leben.
JeEf er Eine verjubelt es statt und verschlemmt's, yöf Der Zweite verwirst's und der Dritte vergränrt's, jy* Der Vierte verbringt es im Drang des Geschäfts, Der Fünfte verbüffelt's, der Sechste verschläft's, Der Siebente hat es — verphilosophirt--
Wem da wohl die Palme der Weisheit gebührt? O. G. W.
Novelle von E. von Bisch darf.
(Fortsetzung.)
Nein, Frau von Helling hatte nicht gewußt, daß sie eine so lenksame Tochter besitze. Reglne war ja wie ausgetauscht. Sie hörte zu, wenn Felix erzählte, schenkte ihm ein, wenn er ausgetrunken hatte, fragte voll Jntereffe, wieviel Geld er auf dem Remontemarkte für seine Fohlen gelöst, wie viele Hühnchen in Mamsell Christiuchens Stall ausgekommen seien, und wie sie dieselben ernähre. — Regine, die es bisher nie der Mühe werth gefunden, die Gerste vom Weizen unterscheiden zu lernen. Aber Felix war nicht weniger erstaunt, als sie selbst! Kaum wagte er, an sein so unerwartet aufkeimendes Glück zu glauben. Er vermied es ängstlich, die jungen Triebe desselben durch unzartes Berühren zu zerstören, aber Retzinens warme Blicke schienen ihm anzudeuten, daß dieselben lebensfähig seien. Seine Pflichten daheim riefen. Dieses Mal konnte er nicht scheiden, ohne Gewißheit zu haben. Zunächst wandte er sich an Frau von Helling. Aber diese war schon ihrer Sache sicher, und als Regine eintrat, noch ehe sie Zeit zum Antworten gefunden, rief sie ihm ermunternd zu: „Frag' sie nur selbst, mein Junge!" und verließ behaglich lächelnd das Zimmer, um in aller Eile ein kleines Verlobungsdiner zu rüsten.
Er war mit raschen Schritten auf sie zugegangen und ergriff ihre beiden Hände. ,
„Regine," sagte er tief bewegt, „Du weißt vielleicht schon, was ich Dir jetzt sagen will — daß ich Dich lieb habe, ganz unbeschreiblich lieb — darf ich," er stockte, „glaubst Du, daß Du mit einem einfachen Menschen, wie ich es bin, glücklich werden könntest, daß Du mir folgen könntest ohne Reue/
Sie war todtenblaß geworden, als er begann. _ Aber seine rührende Bescheidenheit erschütterte sie. Rasch faßte sie
seinen Kopf mit beiden Händen, zog ihn näher und sah ihm übermüthig lächelnd in die Augen:
„Meinst Du denn, daß es so furchtbar schwer set, mit Dir friedlich Haus zu halten, Du mein lieber, guter Felix, Du?" „Mein Felix," wie beseligend das klang! Jubelnd zog er sie in seine Arme und küßte sie, erst leise, zaghaft, dann stürmischer. Sie schmiegte sich an ihn und schloß die Augen. Seine naive, innige Zärtlichkeit that ihrem wunden Herzen wohl.
* ♦ *
Ende August, als die Ernte vorüber war und der gewissenhafte Gutsherr sich ein paar Tage Ferien vergönnen konnte, fand die Hochzeit statt. Felix und Regtne hatten sich bis dahin nicht wiedergesehen. Ihn hielt daheim die Arbeit fest, sie war mit der Mutter ins Bad gereist. Felix war kein Held im Briefschreiben, aber ein paar herzliche Worte sandte er ihr doch täglich. Der bedeutungsvolle Tag kam und ging vorüber wie ein wirrer Traum. Regme war in beständiger Hetze. Jetzt mußte sie sich ankleiden zur standesamtlichen Trauung, dann Toilette machen für die kirchliche Feier. Nun hörte sie wie aus weiter Ferne das Orgelspiel an ihr Ohr schlagen, dann die Worte des Geistlichen, daheim die Glückwünsche, Toaste, das Gläserklingen — endlich saß sie mit Felix im Coupe, und ein seltsames Gefühl durckzuckte sie — jetzt fuhr sie in die Welt hinaus als die Frau eines Mannes, den sie nach ihren Begriffen eigentlich garnicht kannte. ,
Sie wollten ein paar Tage in Dresden bleiben, diesem echten Flitterwochenparadies, ehe sie der Heimath zueilten. Beide kannten Elb-Florenz noch nicht, beide genossen den Aufenthalt dort mit vollen Zügen. Droben auf der Terrasse bei Fiebiger saßen sie und schlürften die unvergleichlich köstliche Choeolade. Drunten rauschte die Elbe durch die schön geschwungenen Sandsteinbrücken, die Sonne ließ die grünen Kupferdächer leuchten- aus den Gärten der Neustadt klang gedämpfte Militärmusik über den Strom, zahlreiche Vergnügungsdampfer fuhren den Loschwitzer Hügeln zu, die fern am Horizonte im blauen Dufte verschwammen — aber das Alles sah eigentlich nur Regine- ihr Gatte hatte nur Augen für sie.
Er war bis über die Ohren verliebt, der gute Felix, und dieser Zustatid hatte etwas Ansteckendes. Wenn er sie so mit strahlenden Augen ansah, ihr immer wieder verstohlen die Hand drückte, ihr jeden Wunsch von beit Lippen las — bann strömte etwas von dem Sonnenschein, der ihn erfüllte, auch auf sie über. Das Bewußtsein zu beglücken, macht zu-


