Ausgabe 
30.1.1897
 
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Slto er Eilzug fährt das Unglück stets

Js&f Von Ost nach West, von West nach Ost;

i V Das Glück fährt mit der Schneckenpost!

Kehr' Dich bei rechter Zeit,

So fällt die Karr' nit auf die Seit'.

(Kruginschrift.)

Das Haus der Schatten.

Roman von Robert Kohlrausch.

(Fortsetzung.)

Fünftes Capitel.

Es war am anderen Morgen, und die letzten Patienten hatten die Sprechstunde bei Dr. Jaksch verlassen. Er stand im Begriff, die Thür des Vorzimmers nach dem Corridor hin zu verschließen, als sie ohne Anklopfen rasch geöffnet wurde, und der Schlosser Neuert hereintrat. Der Doctor kannte ihn von Ansehen/ er war ihm mehrfach auf Treppe und Flur begegnet, und da er den Grundsatz hatte, sich mit allen Hausgenossen gut zu stellen, so zeigte er keinen Miß- muth über die Störung.

Kann ich Sie sprechen?" fragte Neuert kurz und sah dem Doctor gerade und kühn in die Augen/ um den Mund aber zeigten sich feine, zuckende Linien, die verriethen, daß er einen heftigen Schmerz nur mit Mühe unterdrückte.

Es ist freilich schon ein wenig spät," gab der Doctor freundlich zur Antwort,aber für einen Hausgenossen mache ich schon eine Ausnahme. Kommen Sie herein und zeigen Sie mir Ihre Hand/ denn diefHand ist es doch wohl, die ich mir ansehen soll? Warten Sie, ich will eben die Thür hier abschließen, damit uns nicht Jemand über den Hals kommt. So, nun ist Alles in Ordnung, nun wollen wir in mein Zimmer gehen."

Als er auch die Verbindungsthür hinter sich zugezogen hatte, und ihnen die angenehm durchwärmte Luft des Arbeits­zimmers mit dem anregenden Dufte des bereits eingeschenkten Sherry entgegenkam, hieß er den Schlosser sich setzen und die verletzte Hand aus dem Verbände lösen.

Ein einziges, schmerzliches Stöhnen entrang sich den Lippen des jungen Mannes, als er die Binde herabnahm/ dann hielt er dem Doctor wortlos die Hand entgegen. Der

warf nur einen kurzen Blick darauf.Hören Sie/ es war Zeit, daß Sie zu mir kamen," sagte er.Sie hätten es eher thun sollen. Die Geschichte sieht nicht gut aus, nicht, daß ich Ihnen Angst machen will. In ein paar Tagen wird Alles wieder in Ordnung sein. Aber Sie hätten sich Schmerzen ersparen können, und das soll man doch eigentlich thun, wo man kann, nicht wahr?"

Neuert antwortete nicht/ eine plötzliche Blässe überzog fein Gesicht und der Kopf drohte zurückzusinken, doch besiegte er die Schwäche mit energischer Anstrengung. Rasch trat der Doctor zum Tisch und füllte ein Glas mit Wein/ bann reichte er es dem jungen Arbeiter hin.

Trinken Sie, mein lieber Herr Neuert, so heißen Sie doch, nicht wahr? Sehen Sie wohl, ich kenne Sie ganz gut. Trinken Sie das Glas nur aus, es ist ein reiner Wein, der schadet Ihnen nichts. So, jetzt wird Ihnen besser sein. Sie hören wohl schon die lieben Engel im Himmel Pfeifen?"

Danke," sagte Neuert und gab ihm das geleerte Glas zurück. Ein süßes Wohlbehagen erfüllte ihn mit einem Male nach dem Genuß des schweren Weines, er fühlte die Schmerzen weniger und erfreute sich an der schönen Wärme, die so rasch ihm durch die Adern strömte.

Nun begann der Doctor die genaue Untersuchung der Wunde vorsichtig, mit behutsamen Händen/ der Geruch von Carbol stieg um ihn auf, als er das Verbandzeug herbeiholte und das verletzte Glied kunstgerecht umhüllte.

Wie haben Sie die Geschichte denn angefangen?" fragte er ans seiner Arbeit heraus.

Ich habe mich gerissen."

Gerissen? Woran?"

An einem Nagel."

Lächelnd schwieg der Doctor einen Augenblick, aber der Andere konnte sein Gesicht sehen, und so zeigte sich nichts als heitere Freundlichkeit in dem Lächeln. Plötzlich verlor sich dann dieser Ausdruck, und mit ruhigem Ernste sagte der Arzt voll Nachdruck:Die Wunde da ist von keinem Nagel. Es ist eine Brandwunde, die durch ein erhitztes Metallstück hervorgerufen ist."

Es ist, wie ich Ihnen gesagt habe," gab Neuert nach einem ganz kurzen Schweigen zur Antwort.

Nein, lieber Freund, das ist nicht wahr."

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Der Doctor hatte jetzt seine Augen voll auf ihn gerichtet, um die wohlbekannte Macht seines Blickes auch an ihm zu erproben. Aber der Andere schaute ihm ruhig entgegen,