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eßen.

1897

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Wlj. W

Müßigang ist Tod,

'S'® Das straff gespannte Wirken nur ist Leben;

Des Menschen ärgste Sünde heißt Erschlaffen.

Ich will des Lebens Schätze goldigroth

Aus jeder flüchtigen Secunde heben,

Als sollt' in's Grab mich schon die nächste raffen.

Felix Dahn.

Das Kind der Tänzerin.

Roman aus dem amerikanischen Leben von Joseph Treumann.

(Fortsetzung.)

.... "Da Ihre Projecte nicht zum Glücke Ihrer Enkelin Pchren konnten, so ist es am besten, daß Sie sich dieselben aus dem Sinne schlagen," sagte der Baronet traurig. '

Das ist leichter gesagt als gethan!" rief Godfrey Grehlock, indem er in zorniger Aufregung auf und ab ging.

Frankreich verstehen sie sich besser auf dergleichen Dinge, «im Himmel, ich kann es nicht begreifen! Hat die Thörin Ihnen einen Grund angegeben, warum sie Ihre Hand lluZIchlug?"

/Feinen. Es ist indessen klar, daß ich nicht so glücklich °en Weg zu ihrem Herzen zu finden."

»Und Sie wollen jetzt nach England zurückkehren ?"

, Sir Gervase schüttelte den Kopf.Nicht augenblicklich.

"ge meiner Freunde, die mit mir kamen, haben sich nach v611 °uf die Büffeljagd begeben. Ich werde fh ihnen anschließen und ihr Wanderleben eine Zeit lang heuen Später wahrscheinlich im Herbst werde ich b,E Heimreise antreten."

endigten Godfrey Greylocks Pläne, feine Enkelin Em Baronet zu vermählen und auf diese Weise den berbiub bem amerikanischen Zweig der Familie zu » ®lne halbe Stunde darauf sah Ethel eine Kutsche die m 11,6115 $^ee hinab rollen, und sie wußte nun, daß der » °1,E1 sarl war. Sie hatte ihn zum letzten Mal gesehen, sein Qn,~. E fte ihm und er ihr nur noch eine Erinnerung na» 6ble^ am Fenster stehen, blickte dem Fuhrwerk

ba8^be unter den Bäumen verschwand.

Plötzlich öffnete eine Dienerin die Thür und sagte:. |

g^ier ist eine Person von derKatzen - Herberge", welche Sie zu sprechen wünscht." 8 ' eLa)e

.. r^^et,,tonbte sich rasch um und erblickte ein schwächliches, ärmlich gekleidetes Wesen mit einem einfachen schwarzen Shawl und einem gewöhnlichen Strohhut, der eine Fülle von üppigen, glanzend schwarzen Flechten bedeckte. W 8 '

n,2816?111 die Mädchen einander von Angesicht

zu Aligeficht gegenüber. Wenigstens eine von den Beiden tUrl rle?ec9t ®ie blickte mit feuchten Augen auf das . schone Geschöpf vor ihr, sie gedachte des Geheimnisses, das

e,9eiten JBru|t verschlossen lag, eines Geheimnisses, von dem die Andere nicht die geringste Ahnung hatte, unb bringen"^ föUm aBorte finben/ um ihre Botschaft hervorzu- BML« S KL

Die Erbin von Greylocks Woods wechselte die Farbe >zhre weißen, mit Juwelen bedeckten Finger begegneten den braunen der Ueberbringerin, um den Brief V Empfang zu nehmen. ri 9

Mit athemloser Hast riß sie das Couvert auf und las folgende Zeilen:

Geliebte meines Herzens!

Ich habe die Umgegend von Blackport studirt unb weist letzt genügenb Bescheid. Heute Abend punkt acht Ubr werde ich Dich bei dem Steinhaufen neben den alten Salz- gruben erwarten. Erfülle Deinen Schwur und verlast Alle' die Dir lieb und Iheuer sind, um dem Manne zu folgen' der Dich mehr als sein eigenes Leben liebt. 8 '

Regnault."

Ethel zerknitterte den Brief in der Hand unb sank aus ben nächsten Stuhl.Er hat einen unheilverkünbenben Ort zum Stelldichein gewählt," war ihr erster Gedanke.

Die alten Salzgruben heute Nacht um 8Ubr'" murmelte sie laut vor sich hin. Vielleicht hatte sie Pollvs Gegenwart vergessen,- vielleicht auch hielt sie dieser einfach!» A?ii^eii"6"0^ iEDe Glicht überflüssig.Großer Gott, ilvLJv 1H11 UCl ®

8 SS;

Miß°Grchl°ock 6I,E6 fte[)enmb dickte mit Besorgniß auf

Ethel kam endlich wieder zu sich, sah die Ueberbringerin