Ausgabe 
29.6.1897
 
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ie; sie liegt

amela." schritt er zu öffnete eine gier heraus.

das Docu- ase Greylock

.Ich wünsche - Du kennst

8; ich wollte zum offenen

Eine hoch- )e, und Sir verloren, ligene Thaten einer Pause Zukunft ge- ,e Erbin- sie und dennoch

ft an. chts verlieren, nrkelin auser-

iechs Uhr an i das Klassen- , eines Hoch- Morgenstunde Schuljahr war hatten sich zu nach begeben, ein ruheloser -lassenen Sitzen beite.

Marius unter igte sie zu der en Schönheits- ilerin der Au­ch ast zu leisten aussieht- wenn rbe vor Langr- r läßt!" nbine von un- , einer wachs- b Brauen hr Kopf ruhte z unb Anmuth, ihrer purpnr- t bunkelblauen ibet; auf dein t, die der $e= unb ihr Wesen

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rte gar n*. igte Miß m sie zerstr°ut bet Pulte lag.

L um meiner wissen, in der leit zu ordnen,

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Die ganze Erscheinung war bte eines

(Fortsetzung folgt.)

langen Mantel. Bühnenhelben.

Der Nestbau der Vögel.

Plauderei von Friedrich Thieme.

hie ihn nöthigte, mich allein zu lassen- ehe er ging, versprach diesen Morgen bei Zeiten hier zu sein und mich abzuholen.

' Er wird sein Wort halten, verlassen Sie sich daraus," wate "die Lehrerin. Wie glücklich Sie sich fühlen müssen, Mill Greylock! Sie haben alle Ehren errungen, die Ihnen hier zu Theil werden konnten, und jetzt gehen Sie nach liause zu Verwandten, von denen Sie angebetet werden, um das beneidenswerthe Leben einer Schönheit einer (yrf)tu einer Königin der Gesellschaft zu führen genug, um einem Mädchen von siebzehn Jahren den Kopf zu vor­

der niederhängenden Bäume aus ein Sommerhaus zu, das am äußersten Ende des Spielplatzes stand.

Dort, an der Thür des ländlichen Gebäudes gelehnt, an einem Orte, wo wie in einem Klostergarten ledem männ­lichen Wesen der Zutritt streng versagt, stand, oh Wunder ein Mann! Es war eine ausfallende Erscheinung. Er war zwar längst über seine erste Jugend hinaus, allein tn seinem Gesicht, das seine Fdländische Herkunft bekundete, hatte die Zeit nur wenige Spuren zuruckgelassen'. Die hohe, geschmeidige Gestalt zeigte sich, wie sie an die Thur des Sommerhauses gelehnt dastand, in ben an«;» gomen Seine schwarzen Creolenaugen waren so SesahFch, wre nur Augen sein Minen- manches Fraueuherz hatt der Blick betreiben schon zum Schmelzen gebracht, sem Gesicht hatte eine zarte Bronefarbe, unb es bedurfte nur noch des träumerischen, melancholischen Ausdrucks, der auf unterdrückt Qoihonfrfmft rckiliesten ließ, um ben tomantlschen Zauber zu vollenden. Er trug einen breitkrämpigen Strohhut und einen

«tat Uebrigen findet auch hier das Sprichwort:Geduldige Schafe gehen viele in einen Stall" Anwendung.

Wir erwähnten bereits, daß auch Nester zu anderem Zwecks als dem der Brutpflege errichtet werden. Der Zaum känia beispielsweise baut zuweilen mehr Nester, als er zum Brüten bedarf. Diese benutzt er als Zufluchtsorte, Verstecke < «cklafsiellen Sein Nest ist ein überaus künstlicher Bau, oa^i?biaelsdwmi'g, aus Moos bereitet und hat an bet Seite

, nj a unfere Sperlinge halten ihre Nachtruhe Nch.», di°

~idilafen in Baumhöhlen re. Em asrikanischer Bogel, KÄel ober Hammerkopf (ein Thier von etwa der Schatten g g?eiiein unb Lehm bereitetes,

100 KMgramm schweres Nest zwischen ben Astgabeln von inVt.En ober Sträuchern an, versieht es mit einem starken

unb theilt bas Innere durch schön gemauerte Wände in hrei Abtheilungen, wovon bie eine als Vorzimmer unb hie andere als Vorrathskammer unb bte britte als Schlafzimmer unb Bruiraum bient. Die Säubern bögel eine Parabiesvogelart, errichten während bei ißaa'ruug§= At eiaenarüge, laubenurtige Nester, bie sie förmlich aus- chmücken unb zwar mit Febern, Muscheln, Knochen unb anderen glänzenden oder bunten Gegenständen, bte sie ausftnben. Diese Nester bienen ebenfalls nicht zum Bruten, sondern als gleichen schattigen Laubeugangen unb haben oft eine Sange btS ^Znm^Schluß gebenden wir noch einiger Arten, deren

bret)C5t&et näherte sich Miß Hake- ihre Blässe und Unruhe < ickienen von Secunde zu Seeuttde zuzunehmen.Es er- I märtet mich noch etwas Anderes, Miß Hale, sagte sie mit I erzwungenem Lächeln-ein Bräutigam. I

i Ist das wahr?" fragte Miß Hale tn betroffenem Tone.

Es ist wahr," antwortete Ethel heiter.Und dazu I noch ein adeliger Großpapas eigene Wahl. Er ist ein englischer Verwandter der Familie, dem tch bereits ve^ sprachen wurde, als ich noch ein Kind war ganz nach I her Art und Weise wie in den Romanen und Novellen. Es ist durchaus kein Geheimuiß- alle Mädchen m der Schule mußten es, alle meinten, ich müßte das glücklichste Geschöpf I

^War" Miß Hale nicht dieser Ansicht! Wunderte sie sich I in ihrem armen, müden Herzen nicht darüber, warum die Eine von Gunst des Glückes überhäuft wurde, wahrend d e Andere ihr ganzes Leben lang in Armuth, Einsamkeit und I unbelohnter Mühe unb Arbeit dahinschmachten mußte- ahnte sie vielleicht, baß ihr eigenes, eingefallenes Gesicht, einen schmerzlichen Gegensatz zu ben strahlenden Ngen der lungen Erbin bildete?Sie müssen wirklich sehr glücklich fern, sagte sie nach einer kleinen Pause. 1

Miß Greylock antwortete nicht, sondern schritt plötzlich nach einem Fenster und blickte hinaus. Sie sah einen großen Spielplatz, von hohen Mauern eingeschlossen, voll dichtbelaubter Bäume- auch einen grauen, regenschwangeren HFwel und in der Nähe einen hohen Thurm mit einer Uhr, dessen Minutenzeiger der siebenten Stunde naher und naher ruck . Welch ein trübseliger Morgen!" sprach sie vor stcy ) , es wäre ganz abscheulich, müßte ich bei Regenwetter reisen. Apropos, Miß Hale, ich habe einen Ring verloren ein

Geschenk von meinem Großpapa td) muß gu«te $

dem Spielplatz und ihn suchen, ehe er kommt. Ohne Zw set fiel er mir vom Finger, als ich gestern Nachmittag unter ben Bäumen spazieren ging." ,,

Ich will mit Ihnen gehen unb Ihnen suchen helfen,

Bemüchen Sie sich nicht- ich werde ihn allem ftnde« Es ist durchaus keine Mühe," entgegnete Lehrenn, ich habe Befehl erhalten, Sie bis zur Ankunft ^hres Gr ß Vaters nicht zu verlassen." , . //

Ethels Augen flammten zormg ans.Run oenn, fuhr sie auf,so verbiete ich Ihnen, wir zu folgen. weiß, wo ich meinen Ring zu suchen habe- ich Aimmere^mich wenig um die Befehle, die Sie erhalten haben $ .

keine Gesellschaft- ich dulde keine gegen memen Willen in sanftem Tone fügte sie, wie um sich M -» chuMge«, hinzu:Wenn man alten vertrauten Platzen Jiir Lebewohl sagt, zieht man es vor, allein zu fern.

Rasch warf sie einen Shawl Über i re Schul ern und begab sich in den Park, nach dem Spielplatz, der letzt öe - ödet und verlassen da lag- keine lauten Madchenstlmmen - weckten ein Echo von diesen Mauern, innerhalb männliches Wesen sich je blicken lassen durfte. ilrf.

Ethel warf einen raschen Blick nach dem Hause zurück, sie wußte, daß Miß Hale es nicht wagte, ihr zu folgen, die übrigen Bewohner des Hauses aber, auSgeno Küchenmägde, schlummerten noch. Sie athmete be / ihre herrlichen dunkelblauen Augen nahmen einen erschrockenen, schuldbewußten Ausdruck an- sie schritt eilig m dern Schat en

(Schluß.)

Wenn man das vollendete Nest sieht - .besonders der kleineren Arten, wie z. B. ein Finken- oder Hanflmgsnest io begreift man kaum, wie die jungen Thiere dann Platz finden unb es' wochenlang in bem engen Raume aiishalten fönnen Aber bie klugen Erbauer haben alles berechnet und sinb auch mit ber Elastizität ihres Stoffes vertraut. Rückert kennzeichnet ben Sachverhalt ganz richtig, wenn er singt.

Gebauet ist ein Nest im Baum, Das Nest hat g'rade so viel Raum, Daß es der Bogel der brüt hecket, Mit feinem Leibe ganz bedecket. Fünf Eilein liegen still tm Haus, Doch wenn die Vöglein kriechen au_>, Hat mählich, ohne daß es scheiterst Das Nest mit ihnen sich erweitert.