rief:Das 7 Mama?" fuhr fort: er, jetzt ist

:en jkönnen,

zu wundern, das junge

msschließlich lzte und in

i verabschie- )edanken an Hause Alles ) der Küche einen Hand e, sie war ihr Antlitz, is geöffnet, aire betrat en, die mit dachte, die, :rzen liebte, er kam und

rorher sollst

in Stöhnen

i/z iuhr sie | id vergessen iche Qualen

Erst dann enn ich auch ! heirathest." ; ne,Justin , wie eine

rathet Dich, stich werden, heirathen."

ce Schwester

§, während r habe den den Händen

icklicherweise vurde durch

echen hören ite sich bei gerade noch

der Flasche | ^glückliche !" Justin Dich 1 Vater um

llso von ihr Zustin hatte

rief sie ver- ier hatte sie n starb eine

i EichtN.

Das Haus der Schatten.

Roman von Robert Kohlrausch.

(Fortsetzung.)

Seine Stimme war noch leiser und heiserer geworden, und jetzt kam ein Stöhnen über seine Lippen, als wenn er einen großen körperlichen Schmerz empfände.Ich habe es mir doch nicht so schwer gedacht, es Dir zu sagen," fuhr er kaum mehr vernehmlich fort.Ich hatte gehofft, es würde mir Erleichterung bringen, aber nun fühle ich erst, wie die ganze Last meiner That auf meine Seele fällt. Du mußt mich verdammen, Du Gute, Du Rechtschaffene." Seine Worte erstickten in Thränen, die er nicht mehr zurückhalten konnte. Frau Ina machte eine Bewegung, als wollte sie ihn trösten und besänftigen, aber ein Schauder überlief sie, und sie vermochte es nicht, ihn zu berühren.

Sich gewaltsam fassend, begann er von Neuem:Ich habe den Todtenschein gefälscht, der nöthig war, um die ver­sicherte Summe zu erheben. In Amerika läßt sich so etwas machen, man nimmt es dort nicht so genau mit einem Menschenleben. Auch war ich Arzt im Hause des deutschen Consuls, der den Schein zu bestätigen hatte. Ich genoß sein Vertrauen, und er unterschrieb auf meine Aussage hin ohne Ueberlegung und Prüfung. Auch die Versicherungs­gesellschaft war keine der sorgfältigsten, sie hatte ohne An­stand auf diesen Todtenschein hin die große Summe ausgezahlt. Eine directe Benachrichtigung des Newyorker Bankiers haben wir gleichfalls zu Hintertreiben gewußt, und damit war unser Plan ausgeführt und geglückt."

Aber er, er selbst, der Kranke, der Betrogene?" Ich habe den Zeitpunkt für jene Fälschung so gewählt, daß er gerade in der Reconvalescenz war. Ein Klimawechsel, den ich im Interesse seiner Gesundheit ihm vorschlug, war ihm willkommen, und so reiste er an demselben Tage ab, von dem ich den falschen Schein datirte. Die Krankheit hatte ihn so verändert, daß ich ihn nicht wiedererkannte, wenn ich an den Menschen von ehemals dachte- er konnte für tobt und begraben gelten, wie wir es wollten,"

Samsta- de« 2-. Keßnmr,

»

jg ancher, der vor der Welt als ein Heiliger gilt, würde, auf der Waage der Tugend gewogen, in der Luft schweben.

Wenn er es nun aber erfuhr, wenn er Verdach schöpfte?"

Die Gefahr war nicht groß. Er lebte in dem Glauben, daß die Zahlungen in Deutschland selbst weiter geleistet würden, und er hatte die Absicht, nie wieder zurückzukommen. Aber selbst wenn es geschehen wäre, wenn er Alles entdeckt hätte, sieh, das ist das Abscheulichste von Allem, und der Ge­danke daran hat mir zuerst die Augen über meine eigene That geöffnet. Wenn er Alles entdeckt hätte, er würde nie­mals einen Mann ins Verderben gestürzt haben, den er ein­mal seinen Freund genannt hatte. Auf seine Güte, auf seinen Edelmuth war in letzter Linie der Plan gegründet, und das ist es, was ich dem Anderen und mir selbst niemals verzeihen kann, was ich niemals büßen kann durch alles Elend, das über mich gekommen ist!"

Frau Henninger schaute, in tiefes Nachdenken verloren, vor sich hin, sie hatte die Unterlippe zwischen die Zähne ge­preßt und hielt die Augen starr auf eine abgerissene Cocus- blüthe gerichtet, die am Boden lag. Dann hob sie den Kopf empor, sah ihrem Bruder voll und ernst ins Gesicht und sagte:Nur dann hat die Reue Werth, wenn sie zur That werden kann. Das ist nun das nächste für uns: wieder gut zu machen, was Du gefehlt hast."

Wie kann das geschehen?"

Zuerst muß der Gesellschaft das Geld ersetzt werden, das ihr durch Betrug genommen ist."

Das Geld?" Woher soll ich es nehmen?"

Von mir."

Ina!"

Ich habe wenig Werth darauf gelegt, daß ich reich war nach der Schätzung der Welt. Heute zum erstenmale danke ich Gott dafür aus vollem Herzen."

Es ist eine große Summe."

Es ist fast Alles, was ich besitze, wenn ich sie gebe. Aber ich thue es heute noch, sobald Du mir sagst, wem Du sie schuldest. Ich kann arbeiten um meinen Lebensunterhalt, und ich habe genügend gesehen, daß Geld und Glück zwei verschiedene Dinge sind. Das Eine gebe ich nun fort und das Andere werde ich vielleicht niemals besitzen." Ein Leuszer hab ihre Brust und machte sie für einen Augenblick verstummen, dann fuhr sie fort:Auch ich habe den Namen getragen, den Du besudelt hast! Es ist der ehrliche Name unserer guten Eltern, er muß wieder rein sein vor unserem Gewissen."

Das ist Wahnsinn, Ina! Und selbst wenn ich es zugeben wollte, bedenke, daß nur ein kleiner Theil des