ch borge- iod) wohl •er hoffte 'em Zweck einander >enig wie :tner Ge
lland mit
irer Rolle
m haben."
n auch sie
: Somöbie, >ie Schluß-
tatt. Die )o gespielt stier fünf-
rrück, nur hatte ihr g gemacht,
: den Kopf, nte, sich io es Räthsels
t Morilland
u. Da die itdarstellern wenn man
mir Ihre i?"
des Herrn । erwiderte: zhnen jedoch illigung be- rtten wohl, hre Tochter Augenblicke nd hier will fast für die bittet Deine de auf dem reife spielen imarmte sie
>rt, „besitzt °ß er Jh" erwähnen! Tank ver- nell Ihrem ute Abend
i Gießen.
GamsMK dm 24, AM
SB®
ML
vor dem Unglück bangt und graut, Eh' ihm das Glück entfloh, ■vH? Wer immer in die Zukunft schaut, Wird nie von Herzen froh.
Sag' nicht, daß Du erkauft zu theuer Ein Glück, erblüht aus Schmerz und Pein, — Gar Mancher muß durch's Fegefeuer Und geht doch nie zum Himmel ein.
Seekrank.
Novelle von Hans Nagel von Brawe.
(Fortsetzung.)
„Uebrigens mit dem „Doetor" mögen Sie recht haben," fuhr er in heiterem Tone fort, „und mit dem „so etwas" auch, aber mit dem „Faust" leider nicht."
Ganz unmerklich glitt sein Blick in diesem Augenblick hinüber zu der schlanken hübschen Blondine, doch nur die Regierungsräthin bemerkte das und drohte mit dem Finger.
Das Element, das draußen arbeitete und schäumte, unterbrach die Unterhaltung. Der Dampfer legte sich so lebhaft nach Backbord, daß die Damen sich am Eajüttische festhielten und der eben zurückkehrende Geheimrath ein „Donnerwetter" hervorbrachte, .welches nicht viel Anderes auszubrücken schien, wie das „Mein Gott, wir kippen um!" der Regierungsräthin.
Die Varina kippte zwar nicht um, aber, als sie sich wieder aufrichtete, kam ihr eine grüne See über die Reeling geklatscht, — verwandelte mit einem Schlage das Deck in einen Wasserstrom, der mit voller Macht auch in die Decks- cajüte hineinstürzte.
Ein kurzer Aufschrei ■s— die Damen zogen die Füße auf die Polster — sprachloser Schrecken!
Solche kleinen Ueberraschungen bringen auf See gar oft die künstlich zurückgehaltenen Erregungen zum Durchbruch. Als das dickste Wasser abgelaufen war, eilte zuerst der Geheimrath an die Reeling und dann geleitete dessen Tochter die bleiche Cousine in einen stillen Winkel der Dameneajüte. Die Regierungsräthin blieb allein mit dem Fremden zurück.
„Wenn Sie uns die Seefahrt verkürzen wollten — Herr Doetor, dann ist Ihnen das bisher gelungen. Der „Schleier des Geheimnisses", wie Sie das nannten, kleidet
Sie nicht schlecht. Aber lassen Sie mich einmal darunter sehen, wir sind ja ganz unter uns! Nicht wahr, Sie sind —"
„Du sollst mich nicht befragen," unterbrach er sie mit dem Ausdrucke des Schreckens, die Hand von sich streckend, wie zur Abwehr.
„Mein Gott, so lassen Sie doch einmal mit sich reden! Ich habe nämlich den Anderen gegenüber —"
„Weiß ich — versprochen, bald zu wissen, wer der Graue ist — hab's selbst gehört und hörte auch, wie Sie den Capitain fragten! Ich dagegen fragte Niemanden und weiß doch, mit wem ich reifte. Sie — sind Frau Regierungsrath Bernau, geborene Stenber, — der Geheimrath ist der Geheime Kriegsrath Oldekopp, wohnt Schillerstraße 81 und die jungen Damen —"
Nun?"
,/Sinb seine Tochter und Nichte und beide hübsch."
„Nun, das zu sehen ist nicht schwer, aber —"
„Woher meine Wissenschaft?" Er neigte sich ihrem Ohre zu: „Bon den Kofferschildern!" klang's mit Grabesstimme.
„Freilich einfach! — Aber nun —"
Die Regierungsräthin lachte herzlich.
„Nun soll auch ich Farbe bekennen — wie? Aber Sie selbst übernehmen die Verantwortung und, nicht wahr, — geloben unverbrüchliches Schweigen!" Er hob drei Finger wie zum Schwur. „Also — ich bin Doetor, das wissen Sie schon. Dann hörten Sie schon einmal von einem gewtffen — Reinbel?"
Unwillkürlich schreckte die Dame zuruck, ein kurzer Bltck streifte den länglichen Kasten.
„Sie wollen mich wohl graulich machen?" fragte sie dann lachend. . , , ,, , x.
„Gnädige Frau, ich will nur hmüberletteu," fuhr er jetzt geheimnißvoll flüsternd fort, „hinüberleiten vom Scharfrichter auf eine Beschäftigung, die, - doch Sie sind ja Berlinerin, da hörten Sie gewiß auch von —" — er stockte einen Augenblick, — „von Hundejägern? Ja? Also — so etwas bin ich! Ja, ja, ganz gewiß, das heißt, nebenbei betreibe ich auch einen schwunghasten Viehhandel!"
„Na, nun hören Sie auf, Herr Doetor — mit Ihnen ist nichts zu machen — nicht vernünftig zu reden — aber — ach, mein Gott — nun wird auch mir — so — sonderbar.
„Sie könnten jetzt in den Gefilden der Seligkeit Pilgern, rief der Hinauseilenden der Doetor nach.
„Nun sind sie Alle hinüber!" sagte er dann lachend und streckte die Beine auf die Bank. „Wer hätte gedacht, | daß man mit feinen fünfundvierzig Jahren noch solche Thor-


