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Leben erweckt sind die :g gehaltene Gemmen, mf der Innenseite -m t künstlerisch vollendet« lschnallen, HutagraM eubelebung einer laV schriebene ModenberW : - Nummer Verlag Sofjn : ,u dieser alt-gyM-" lern und Einzelfigureu den, unter’ denen auch iders derjenigen Damen, -ing stehen, m Anspruch en Confirmation ist 9e' Andermoden g-w'« -r-Vignette, bekanntlich ftrirt/Belletristik bringt ’on Reinhold O- manm ierzehntägrgen e Handhabe zur Se st nents zu 1» ,«* erlag, welche be.de auch 'tanstalten.
Dienstag de, 23. Fede,«.
1897.
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s ist, bescheiden sein zu können, Nicht schwer für einen rechten Mann. W Und leicht wird Gutes Andern gönnen, Wer selbst was Gutes machen kann.
Hermann v. Lingg.
Manchen Menschen freut bei seinen Erfolgen hauptsächlich das Bewußtsein, daß sich Andere d'rüber ärgern. O. E. W.
Das Haus der Schatten.
Roman von Robert Kohlrausch.
(Fortsetzung.)
Sem Sohn! War nicht auch in der Brust dieses Mannes ein ferner, verlorener Winkel, wo das liebeheischende Wort einen milden Widerhall weckte? Regte sich nicht auch in ihm ein Gefühl, das die Thiere der Wildniß sogar beseelt und sie menschenähnlich werden läßt, das Gefühl der Liebe zu den Geschöpfen, die ihnen ihr Dasein verdanken . War auch dieser letzte Rest des Guten verschwunden aus der Brust des Mannes, der das Ich zum Gott gemacht hatte und seinem Cultus das Leben weihte?
Nein, für einen Augenblick wurden seine Züge weich, und ein Strahl von Zuneigung schimmerte in seinen Augen. Er blickte, ein wenig näher herantretend, aus den Schlafenden und gedachte der Zeit, als er selbst noch hart und unter Entbehrungen um das tägliche Brod gerungen hatte. Die Spuren solcher Entbehrungen und unterdrückter Leidenschaften, wie er selbst sie kannte, zeigten sich scharf und deutlich auf dem Gesichte des Sohnes. Er hatte die Macht, ihn herauszureißen aus seiner finsteren Existenz, ihm den Weg des Lebens zu ebnen, und wenn er es that, mußten Dankbarkeit und Anhänglichkeit sein Lohn fein. Er schwankte, er überlegte, er zauderte. Plötzlich aber verlor sein Gesicht alle Weichheit - sie war gekommen und gegangen, tote ein rasch vorüber* gleitendes Sonnenlicht, das aus dichten Wolken hervorstrahlt und gleich wieder von den Schatten besiegt wird. Eine Erinnerung hatte sie verscheucht, die Erinnerung an jene Fran, deren Hand er an diesem Morgen in der seinen gehalten hatte Nein, dieser Mensch hier stellte sich zwischen ihn und sie Wenn sie erfuhr, daß er fein Sohn war, daß seine Mutter als ihre eigene Gesellschafterin in ihrem Hause lebte, dann
mußten verborgene, glühende Wünsche begraben werden für immer. Es war entschieden, — der Schlafende mußte ihm ein Fremder fein und bleiben, das Hinderniß, das ihm in den Weg getreten war, mußte hinweggeräumt werden um eben Preis!
Doctor Jaksch hatte lange Zeit sinnend gestanden, jetzt ging er unhörbar zu der öeffnnng im Fußboden, legte öa§ Dielenstück wieder darüber und stellte die Kiste an ihren Platz zurück. Das Buch steckte er zu sich zu den Papieren, die er vorher schon an sich genommen hatte. Nun war jede Spur deines Thuns beseitigt- er setzte sich an das Bett des Kranken, erneuerte leise das Eis, ohne daß der Schlafende erwachte, und grübelte in den langen Stunden des Nachmittags stumm in sich hinein. Er hatte die Mittel in Händen, sich von dem Menschen hier, der fein Sohn war, zu befreien, ihn aus seiner Nähe zu entfernen, ihn hinauszutreiben aus der Stadt, ohne daß Jemand auch nur ahnte, was er ihm war. Sollte er warten, bis die ruhige Entwickelung der Dinge ihn von der Last befreite, die auf ihn gefallen war, oder sollte er jene Mittel, die er besaß, gegen den Sohn gebrauchen? Nicht ihn zu verderben für immer, — nur freie Bahn zu schaffen für sich seibst. Das war die Frage, die er wieder und wieder erwog, von nngewisseii, schwankenden Gefühlen hin und her getrieben. Er kämpfte in diesen Stunden einen Kampf, wie er ihn ähnlich schon einmal im Leben gekämpft hatte, und er endete wie jener. Der Tag ging hm über diesen Grübeleien, aber als die Schatten des Abends gleich grauen Nebeln auf die Welt sich legten, da hatten auch m der Seele des Sinnenden die Schatten gesiegt, und der Entschluß war unabänderlich gefaßt worden, über Zukunft und Glück des Sohnes hinweg den Weg erbarmungslos fortzusetzen, von dem er glaubte, daß er ihn aufwärts führte.
Neuntes Capitel.
Ihm kuckt schon wieder ganz plaisirlich in der Welt," sagte Caroline, die Köchin, und sie hatte recht. In kurzer Zeit hatte das kleine Hannchen sich wunderbar erholt - m die Haut war Spannkraft und Farbe gekommen, der vorzeitig alte Zug in dem Gesichte war verschwunden, sie hatte lachen und spielen gelernt wie andere Kinder. Die eigentliche Krankheit war schnell vorübergegangen, und jetzt erklang der Garten hinter dem Hause von der hell und fröhlich gewordenen Stimme. Sie war so hell und heiter wie der Sonnenschein, den der April gebracht hatte, und der die Welt schon beinahe sommerlich überfluthete, als müsse der Frühling Verzeihung erwerben für den langen, trüben, schwermüthigen Winter.


