lebt, versüßt
n geschnitten er i/i Stunde üßen. Wird tränt gemischt
m Wasser und Feuer gesetzt,
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gewaschene und nem Schoppen Stunden lang cher in heiße» versüßt. Kalt
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Das Haus der Schatten.
Roman von Robert Kohlrausch.
(Fortsetzung.)
ES war spät in der Nacht, als er nach immer wiederholtem Zögern in die Nähe seiner Wohnung zurückkam. Aber auch jetzt "konnte er sich noch nicht entschließen, sie zu betretenes war ihm, als müsse er ersticken in dem Raum, der ihm sonst Frieden und Behagen gewährt hatte. Die dunklen Massen der Michaeliskirche zogen ihn an, die mit ihren niedrigen Thürmeer sich breit vor ihm erhob- mehr noch die finsteren Mauern der Irrenanstalt daneben, die eine Welt von Trauer und Elend umschließen. Nicht weit von der Pforte, hinter der so Mancher für .immer verschwunden ist aus den Reihen der Menschen, trat er in den Schatten eines Portals, über dem die Figur eines Bischofs in farbigen Gewändern segnend die Hände erhob. Es war ihm gewesen, als gehe Jemand hinter ihm und er müsse den Rücken sich decken gegen einen unbekannteu Feind. Eng preßte er sich an die Wand und horchte- aber es mußte das Klopfen des Blutes in seinem Ohr gewesen sein, das ihm wie Klang von Menschentritten gewesen war. Alles war still - in feierlichem Schweigen stand die Kirche ihm gegenüber auf der Erhöhung, die sie trägt.
So verbrachte er eine Zeit, deren Dauer er nicht abzu- messen vermochte, in seine Ecke gedrückt, in schmerzlichem Sinnen. War dort vielleicht hinter den Mauern der Anstalt das Ziel seines Weges durchs Leben? In dieser Stunde meinte er zu fühlen, wie seine Gedanken sich verwirrten, wie der müde Geist anfing zu schwanken und abzuirren von der geraden Bahn. Und jetzt — gewannen die Wahnvorstellungen sichtbare Gestalt- war es eine Hallueination, die vor ihm sich erhob und lautlos dahinschwebte über den Schnee der winterlichen Erde? Er schloß die Augen, aber als er sie wieder
Samstag dea 28. Januar.
1897.
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ein Weiser setzt sich hin, Verlorenes zu bejammern, nein, er sucht Mit frischem Muth es wieder einzubringen.
Shakespeare.
Was einem Menschen Du nicht frei in’S Angesicht Darfst sagen, sag' ihm das auch hinter'm Rücken nicht.
Rückert.
anfthat, war die Gestalt noch immer zu sehen und hatte den Weg fortgesetzt, den sie begonnen hatte. Es war eine männliche Figur, soviel vermochte er zu erkennen, eher klein als groß, die sich mit vorsichtigen Schritten auf das heilige Gebäude zu bewegte. Neber die eine der niedrigen Treppen, die zu der Kirchenanhöhe emporführen, über die entweihten Leichensteine, die hier von Menschenfüßen getreten werden, glitt sie hinauf, näherte sich der Westseite der Kirche und verschwand in ihrem Schatten.
Als würde er von der Erscheinung angezogen, folgte Georg ihr nach, stieg mit leisen Schritten gleich ihr die schneebedeckten Stufen hinan und konnte, sich vorsichtig nähernd, eben noch erblicken, wie sie auf eine kleine, rundbogige Thür in einer Mauer zuschritt, die an das westliche Ende der Kirche sich unmittelbar anschließt. Er wußte, daß hinter jener Mauer der Zugang zu der uralten Krypta sich befindet, die den Sarkophag des heiligen Bernward birgt. Als er noch einmal hinsah, war die Gestalt verschwunden. Ein Geräusch vom Oeffnen der Thür hatte er nicht gehört- werfüllte auch jetzt, nm diese Stunde, auf den Gedanken kommen, die heilige Gruft zu besuchen? Aber die Gestalt war verschwunden, und Georg hätte geglaubt, daß eine Schöpfung seiner Phantasie vor ihm aufgestiegen sei, wenn nicht doch die Spuren von Menschentritten im Schnee, die er beim matten Schein einer fernen Laterne jetzt deutlich zu erkennen meinte, und die zu der kleinen Thür hinüberführten, ihm die Wirklichkeit der Erscheinung bewiesen hätten.
Aber was galt es ihm, ob Wirklichkeit, ob nicht? Das rasch erwachte Interesse war eben so schnell wieder erloschen, und von Neuem fühlte er nur noch das bohrende, nagende Weh in seiner wunden Brust um das verlorene Glück. Mit einem schmerzlichen Stöhnen wandte er sich ab, und indem er nun endlich Heimschritt zu seiner öde gewordenen Behausung, nahm er in Gedanken den letzten Abschied von allen Hoffnungen eines sehnsuchtsvollen Herzens.
Viertes Capitel.
Es giebt im alten Hildesheim ein paar Straßen, so eng, so dunkel und schmal, daß man sich in eine der kleinen italienischen Städte versetzt glaubt. Nur der Schmutz fehlt hier, der dort als nothwendig gilt, das Pflaster ist reinlich, aber darüber erheben sich die Häuser so nahe aneinander, nach oben zu immer mehr über den schmalen Pfad herüber wachsend, daß man von Fenster zu Fenster dem Nachbar die Hand reichen kann, und daß die Katzen, die hier in reichlicher Anzahl hausen, mühelos von einer beite der Straße zur


