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a- hatte er sie unter den besten Lehrern in Europa betrieben. Ohne Zweifel hätte er durch die Ausübung dieser Kunst seinen Unterhalt erwerben können, wenn das Schicksal ihn nicht mit Reichthum überschüttet hätte.
Noch lange, nachdem er die Melodie zu Ende gespielt hatte, ließ er die linke Hand, an deren kleinem Finger ein großer Edelstein blitzte, durch die Saiten schwirren- gedankenvoll sprach er vor sich hin: „Bei Gott! Wie unaussprechlich schön Iris aussah- das Töchterchen des alten Tanzlehrers hat die Verheißungen ihrer Kindheit mehr als erfüllt - jammerschade, daß sie sich an jenen Burschen wegwarf — an den halbverhungerten Skribenten mit seinem aristokratischen Gebühren. Er ist eifersüchtig auf mich. Ob er wohl weiß, daß ich sein reizendes Weibchen hätte haben können, wenn ich gewollt hätte? Ihr Herz brach fast, als ich auf Befehl des tyrannischen Vormundes nach Europa mußte- sie schluchzte an meiner Brust- sie küßte mich und weinte, bis ihre Aeuglein so roth waren, wie die eines Kaninchens.
Das arme Ding hat mich nicht vergessen: ich erhielt die Ueberzeugung davon, als ich hinter den Coulissen zum ersten Male wieder mit ihr zusammentraf- sie wurde abwechselnd blaß und roth. Soll ich sie meiden oder ihrem eifersüchtigem Manne zum Trotze hier bleiben?
Er ließ seine Mandoline wieder auf das Tigerfell hinabgleiten und grub seinen dunklen Kopf in das seidene Kissen, um mit Ruhe über das nachzudenken, was ihn jetzt am meisten beschäftigte. Ein farbiger Diener klopfte an die Thür - er trat ein und meldete: „Ein Herr wünscht Sie zu sprechen."
„Sein Name?"
„Er wollte ihn nicht nennen."
„Nun, so führe ihn herein."
Im nächsten Augenblick trat Robert Grehlock über die Schwelle des Gemaches- sein Gesicht war bleicher als gewöhnlich, seine buschigen Brauen zogen sich drohend über seinen Augen zusammen.
„Ah —," stieß Kenyon überrascht aus, ohne sich nur zu erheben, ja, auch nur seine bequeme Lage im Entferntesten zu ändern. „Guten Morgen, Greylock- nehmen Sie Platz! Ihr Besuch ist mir ein Vergnügen- womit kann ich dienen?"
Robert näherte sich dem Sopha- er athmete tief, ver- rieth jedoch noch nicht, was in ihm vorging. Sobald der Diener die Thür hinter sich zugemacht und die beiden Männer allein waren, zog der Gast ein goldenes Armband in Gestalt einer Schlange, mit Diamanten und Smaragden besetzt, aus der Tasche. „Sind Sie der Schurke, der meiner Frau dieses Ding geschickt hat?" rief er.
Jetzt erhob Kenyon sich vom Sopha. „Dieses Ding da, mein werther Herr," antwortete er nachlässig, „schickte ich nicht Ihrer Frau, sondern meiner alten Freundin — der Künstlerin, als ein Zeichen meiner Bewunderung und Werthschätzung."
„Ihre Unterscheidungen sind recht spitzfindig," höhnte Robert.
Kenyon zuckte die Achseln und entgegnete: „Sie sind, wie es scheint, eifersüchtig- ich bedauere es. Weigerte die reizende Iris sich, mein Geschenk anzunehmen, daß Sie es mir in dieser Weise zurückbringen? In früheren Zeiten war dies nicht der Fall."
„Ich — ihr Gatte, verbiete es Ihnen, meiner Frau Geschenke zu machen," erwiderte Greylock- „es ist dies eine Frechheit von Ihnen, die ich nicht dulden werde!"
Kenyon lehnte sich an den Malachit-Tisch- er blickte den zornigen Gatten geringschätzend an und sagte: „Mein Herr, ich muß Sie bitten, Ihre Worte etwas sorgfältiger zu wählen- ich kannte die kleine Iris ja schon vor Jahren- wir waren damals die besten Freunde. Es thut mir leid um sie ~ verteufelt leid- ihr Mißgeschick in der Ehe ist für ihre vielen Bewunderer kein Geheimniß- sie hätte sich nicht weg
werfen sollen. Es ist Ihnen vielleicht nicht bekannt, daß ich ihr Gatte hätte sein können?"
Die düsteren Augen Greylocks fielen in diesem Augenblick auf einen Ecktisch, auf dem ein dünner, zäher Stock lag. Sich auf diesen stürzen, das Rohr erfassen, mit der anderen Hand Arthur am Kragen packen und den Stock mit Wucht n Bewegung setzen, war das Werk einiger Sekunden. Kein Wort wurde gesprochen — kein Ausruf erscholl — schnell, wuchtig und unbarmherzig fielen die Hiebe des empörten Gatten auf seinen Nebenbuhler nieder.
In wenigen Minuten war Alles vorüber. Das mit Diamanten und Smaragden besetzte Armband lag zerstampft auf dem Teppich, Kenyon daneben am Boden.
Robert stand wie ein Rachegott neben dem Creolen. „Ich hoffe, dies wird genügen, Dich in die Schranken der guten Sitte und des Anstandes zurückzuweisen, Du frecher Bube!" stieß er hervor. „Ich wünsche, daß wir uns nicht wieder begegnen," und schritt dann zur Thür.
Arthur wandte sich jetzt auf dem Teppich um und zischte dem sich Entfernenden, indem ein teufliches Grinsen seine Züge verzerrte, die Worte nach: „Sie sollen mir das mit dem Leben bezahlen!"
Greylock lachte verächtlich, er entgegnete nur: „Ich werde noch lange mit Vergnügen an diese unsere Unterredung denken."
Mit diesen Worten verließ er erhobenen Hauptes das Zimmer.
„Mit dem wäre ich nun auch fertig!" dachte Robert Greylock halblaut. „Was nun? Jetzt stehe ich wieder vereinzelt da — vereinsamter als je."
Dies war das Ende der Ehe, die dem jungen Manne so viel gekostet hatte! Seine Geschichte war indessen keine ungewöhnliche.
Ein vielversprechender Jüngling von zwanzig Jahren, der einzige Erbe eines großen Vermögens, mit der Aussicht auf eine glänzende Laufbahn, hatte Robert sich in ein hübsches Gesichtchen verliebt- er hatte auf Erbe, Ehre und Luxus verzichtet, um ein Geschöpf zu heirathen, das jetzt seine Gefühle mit Füßen trat und ihm ins Gesicht höhnte. „Mein Vater that wohl daran," sagte er mit Bitterkeit zu sich selbst, „einen Sohn zu verstoßen, der sich dazu erniedrigen konnte, ein solches Weib zu erwählen- ich muß wahnsinnig gewesen sein, auf so muthwillige Weise mein Lebensglück zu zerstören. Jetzt sind mir die Augen geöffnet. Gott ist Zeuge meines Schwures, daß ich Iris für immer aus meinem Herzen verbannen will!"
Ohne der bitteren Kälte zu achten, durchwanderte er ziel- und planlos die Straßen und versuchte vergebens, mit sich selbst über seine künftigen Schritte in's Reine zu kommen. Schiffe jeder Art lagen an den Werften, Oceandampfer und Handelsschiffe. Warum sollte er sich nicht auf einem einschiffen, um nie wieder in sein Heimathland zurückzukehren - Kaum hatte er diesen Gedanken erfaßt, als ihm das Colorado- Project plötzlich wieder in den Sinn kam. Dort konnte er vielleicht den Frieden wieder finden, den er in seiner Heimath verloren hatte. Aber wie sollte ec dorthin gelangen? Wo konnte er die zur Reise nothwendige Summe austreiben - sollte er sich an seinen Vater wenden? Vielleicht gab ihm dieser Geld, schon um ihn los zu werden!
(Fortsetzung folgt.)
Der Sommerschmtt der Stachel- und Johannisbeersträucher.
Den meisten in richtiger Cultur befindlichen Beerensträuchern entsprießen, sobald die Wachsthumszeit beginnt, aus dem Wurzelstocke, sowie aus den vorhandenen Tragästen eine Menge junger Triebe, welche oft eine ziemliche Ausdehnung annehmen und beim kommenden Winterschnitt ganz oder zur Hälfte ihrer Länge der Scheere verfallen. Solche


