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„Unb die Verb zu schreiten, :r in strenger gen, nie ohne aesen verlassen, als absolutes bie hier leben. :nt Herrenhaus rfen nicht mit- nicht zu häufig sich also fern ben, ber nicht als vergessen, illen geschieht, ne ich bieselbe Würbe.
digt, erwarten i ber Zukunft, gestern sagtet Hit." tter; bars ich
änglanb. Und innen Sie mit ie mir Ihre woch, an dem h mich meiner eben erachten.
Veranlassung /
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in verlockender irze Hut und
Schleier verursachten ihr Kopfschmerzen. Ohne weitere Umstände warf sie diese Trauer-Embleme weg und brach in ein lautes Gelächter aus. „Sieh Dich um, Hannah," sagte sie; „dies ist unsere künftige Heimath; wir sollen hier leben, und Godfrey Grehlock wirb unser Kerkermeister sein. Oh, bieses Herz von Stein, biese Seele von Eis! Wie ich den Mann hasse! Ich soll nie ohne seine Erlaubniß bieses Anwesen verlassen, nie soll ich es wagen, vor seiner erhabenen Person zu erscheinen; er wirb uns «wessen füttern unb kleiben und Dir den Lohn ausbezahlen, den ich Dir schulde."
„Gott sei gedankt!" rief Hannah aus; „man kann ja nicht immer von der Lust und bloßen Versprechungen leben, Madame."
„Seine Diener werden mich bewachen, ich werde für bie Welt begraben fein, benn bieses Haus steht gleichsam allein in einer Wilbniß; von Vergnügungen ist keine Rebe. Das Leben hier ist fast schlimmer als ber Tob. Ich werbe mir wie eine Gefangene in einer Zelle vorkommen, allein bies ist Grehlock Woobs, Hannah, unb enblich, enblich habe ich, Roberts verachtete Wittwe, auf ben Boben bes ihm rechtmäßig zustehenben Erbes Eingang gefunben!"
„So ist es, Mabame."
„Es ist ein Schritt in ber rechten Richuug — ein Anfang, der zu großem Resultate führen mag. Der Himmel weiß, es wirb hart sein, eine solche Existenz auch nur auf einige Zeit zu ertragen; allein ich werbe balb Mittel und Wege finden, bie harten Bedingungen, unter benen ich hier leben darf, zu mildern. Ich mußte mich beherrschen, um nicht vor Wuth aufzuschreien, als er mit mir sprach. Immerhin wird sich's hier besser leben, als in unserem Kosthause in New- Uork. Machen wir uns an den Imbiß im nächsten Zimmer."
Sie nahm Ethel auf ihren Schooß. Ein boshafter Blick flammte aus ihren schwarzen Augen, als sie das goldblonde Köpfchen des Kindes zurückbog und demselben prüfend ins Gesicht sah. „Ich habe Arbeit für Dich, Kleine," sagte sie in fast zischendem Tone. „Du hast mir die Thür zu dem Außenfort meines Feindes geöffnet, allein Du mußt mehr, noch weit mehr thun. Du mußt die Festung ganz und gar erobern; Du sollst alle die Beleidigungen rächen, mit denen er mich überhäuft hat, sollst ihn zu meiner Beute unb Dich selbst zur Herrin von Grehlock Woobs machen. Du sollst bie großen Erwartungen bes Sir Gervase, bes englischen Erben, zu nichte machen, sollst mir zu Reichthum, Macht unb Ansehen verhelfen, meine gehorsame Tochter sein, bie keinen andreren Willen hat, als ben meinigen. Es wirb eine schwere, vielleicht gefährliche Aufgabe fein, alle biefe Dinge zu erreichen, allein Du mußt es thun!"
„Wehe bem armen Kinbe, wenn es biefe Ausgabe nicht löst!" murmelte Hannah leise vor sich hin.
12. Capitel.
Pollys weitere Erlebnisse.
Auf einem kleinen, weißen Bett in einem kühlen, stillen Hospitalzimmer lag ich, mit bem Tobe ringenb. Ich hatte meine Anhänglichkeit an Ran theuer zu bezahlen, bie gräßlichsten Schmerzen wütheten in allen meinen ©liebem. Mein verbunbener Kopf, von bem irgend, eine sorgsame Hand die verworrenen Haare weggeschnitten hatte, pochte unb arbeitete unablässig; bas Delirium gaukelte mir Tag unb Nacht bie seltsamsten Visionen vor. Ein Fenster am Kopfende meines Bette sandte einen Lichtstrahl herein, der zitternd auf der schneeweißen Decke lag, die meinen hülflosen kleinen Körper einhüllte; mein Gesicht marterte sich beständig ab, bie Lichtleiter zu ersteigen, auf bereit oberster Sprosse Nau auf mich wartete. Ich mußte sie finben, selbst inmitten meiner Qualen beschäftigte mein Geist sich immer mit ihr. Ich erschöpfte mich mit vergeblichen Bemühungen, bie Sonnenleiter zu erklimmen unb bie verlorene Nau zu suchen.
, In jenen schrecklichen Tagen glaubte Weber Doetor Steele, einer ber Hospitalärzte, noch sein Neffe, Dick Vanbine, ein Student ber Mebiein, ber bem Onkel assistirte, baß ich mit
dem Leben davonkommen könne. „Diese Straßenjugend ist nicht leicht umzubringen," hörte ich in einem lichten Augenblicke den Doetor sagen; „die Zähigkeit, mit der sie sich an ihr elendes Leben klammert, ist oft wunderbar."
„Das arme Ding!" sagte der junge Mann; „ich werde das Entsetzen, das ich empfand, als ich sie unter den Hufen der Pferde sah, nicht so bald vergessen."
„Du wirst Dich an derlei Dinge gewöhnen müssen, mein Junge," entgegnete der ältere Herr, und sie entfernten sich Beide.
Eine freundliche Wärterin befand sich im Hospital, die sich viel mit mir beschäftigte; sie erschien mir wie ein Engel der Barmherzigkeit. Doetor Steelle und sein Neffe sprachen häufig mit ihr über meinen Zustand; er ließ sich Alles erzählen, was ich im Delirium sprach, und so kannten sie Alle bald meine ganze Geschichte.
Eines Tages öffnete ich mit völligem Bewußtsein meine hohlen Augen und erblickte Vandine, der sich über mich beugte und der Wärterin behilflich war, mir eine neue Bandage anzulegen.
„Wahrhaftig, sie ist wieder zu sich gekommen!" rief der junge Mann freudig ans. „Halloh, Polly; wie fühlst Du Dich, mein liebes Kind?"
Ich blickte ernst in fein nichts weniger als hübsches Gesicht und sagte: „Wo ist Nan?"
„Ich weiß es wirklich nicht," antwortete Vandine sorglos; „sie wird sich aber ohne Zweifel bald finden."
„Ich habe sie in ber Kutsche gesehen."
„Wirklich? Nun, das fiel sehr unglücklich für Dich aus." (Fortsetzung folgt.)
Der neue Hut.
AuS bem „Würzburger General-Anzeiger".
(Schluß.)
Ich erlaubte mir baher, um selbst in Gebanken von meiner eapriziösen, kleinen Frau ben Verbacht ber voll- ftänbigen Entartung fernzuhalten, bie Bemerkung, daß ich mit biesem Kauf eine Überraschung beabsichtige.
Ich bat also, mich von vornherein auf biesem „Kunst"- gebiet als vollkommener Böotier vorstellenb, um gütige Belehrung, was eigentlich in biefer Saison mobern sei; beim, so viel ich vorher aus bem Gespräch ber Damen entnehmen konnte, sieht man beim Damenhut nicht barauf o b er kleidsam ist, den elementarsten ästhetischen Forderungen entspreche, sondern ob er modern sei.
Die vielbeschäftigte, freundliche Dame suchte aus einer Mappe ein Journal, drückte es mir in die Hand und sagte: „Hier brinn werben Sie Alles finben." Ich ließ mich also in ber entferntesten Ecke bes Geschäfts auf einem Stuhle nieoer, klappte „La Modiste de Paris“ auf unb vertiefte mich in ben Inhalt dieser Schrift mit einem Eifer, als säße ich zu Hause an meiner Arbeit über „Die Münzverhältniffe ber Athener".
Ich vertiefte mich — es war bas erste Mal in meinem Leben — in bas Journal mit einem Eifer, als ob mein Seelenheil von bem Erfolg bieses Stubiums abhinge. Nach langem Suchen fanb ich enblich heraus, was ich brauchte. Ich erfuhr, baß bie biesjährigen Hüte mittel großranbig seien, wenn auch immerhin nicht so breitrandig wie im vorigen Jahre.
So, nun wußte ich es. Um aber ganz sicher zu sein, bat ich bie Direetriee noch um einige Informationen. Ich weiß mich nicht zu erinnern, baß ich feit langer Zeit so hervorragenb aufgepaßt habe, als bei biefen Ausführungen. Ich gebe Ihnen, sehr geehrte Damen, bas Resultat dieses Interviews brühwarm wieder:
Die Hüte werden jetzt, so wurde ich belehrt, in drei Farben getragen, roth, grün unb lila. Die Hüte sind


