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Wer mit dem Leben spielt,
'2 Kommt nie zurecht;
Wer sich nicht selbst befiehlt, Bleibt immer ein Knecht.
Goethe.
In der Hoffnung ist das Glück am größten, in der Erfüllung am kleinsten, in der Erinnerung am — schönsten. A. E.
Das Kind der Tänzerin.
Roman aus dem amerikanischen Leben von Joseph Treumann.
(Fortsetzung.)
Die Aufwärterin kam jetzt herein, um abzudecken.
Nachdem dies geschehen, befand sich Iris allein. An der Wand hing ein alter Spiegel mit vergoldetem Rahmen- ein zufälliger Blick in denselben machte sie schaudern. „Wie alt und welk ich schon aussehe!" murmelte sie vor sich hin- „wenn man seine fünfundzwanzig Jahre hinter sich hat, ist es nicht der Mühe werth zu leben. Keine Frau kann ohne Nahrung, gute Kleider, Sorgenfreiheit, Seelenruhe ihre Schönheit bewahren. Wir ärgern und grämen uns ein wenig, und dahin sind unsere Reize. Die Armuth ist der Frost, der dieselben frühzeitig tobtet. Großer Gott! Wird der schreckliche alte Mann zu Greylocks Woods mir helfen oder nicht? Wird das Kind im Stande sein, ihn zu erweichen? Ich darf indessen den Muth nicht verlieren- ich muß dieses Spiel gewinnen oder sterben!"
Iris erging sich nicht gern in stillen Betrachtungen. Ihr vergangenes Leben zauberte ihr zu viele unangenehme Geister vor Augen- sie sprang daher auf und begann mit fieberhafter Hast im Zimmer umherzugehen- ihr Gebrechen nöthigte sie indessen bald, dieser Bewegung zu entsagen, scharfe Schmerzen schossen durch ihre verletzten Glieder- sie sank auf den nächsten Stuhl und brach in Thränen aus.
„Oh, meine hübschen, kleinen Füße, bie zahllose Bewunderer einst zu küssen bereit waren!" schluchzte ste. Oh, meine Tage des Luxus, meine Nächte des Triumphes! Noch vor zwei Jahren war ich reich, von schönen Freiern umworben, glücklich. Und jetzt? Was bin ich? Ein elender Krüppel, ohne Geld und Freunde und genöihigt, einen hochmüthigen, alten Mann, der mich haßt und verachtet, um Hülfe anzuflehen. Fromme Leute würden ohne
Zweifel meine Heimsuchung für eine gerechte Strafe des Himmels halten- ich halte sie für ungerecht, grausam, schrecklich!"
Nach etwa einer Stunde kehrte Hannah mit dem Kinde vom Strand zurück. „Ich sah, wie jener Dragoner von einem Weibe durch das Fenster des Schenkzimmers dem Kinde nachblickte," sagte sie zu Iris- „jeder Geck in der Stadt gaffte in sein hübsches Gesichtchen."
Merey Poole ließ sich nicht mehr vor ihren Gästen blicken, die vortrefflichen Mahlzeiten, die dem alten Gasthof Berühmtheit verschafft hatten, wurden ihnen von einer Kellnerin gebracht, die erschien, so oft sie es wünschten.
Die Nacht kam heran. Ethel wurde in dem kleinen Zimmer zu Bette gebracht. Iris selbst vermochte nicht zu schlummern- sie warf und wälzte sich in dem weichen Federbette von einer Seite zur andern- sie seufzte und stöhnte die ganze Nacht hindurch und dankte dem Himmel, als sich der ' östliche Horizont endlich röthete. Sobald die Kleine auf war, rief sie dieselbe zu sich und umarmte sie. „Küsse Deine Mama!" sagte sie - „Du mußt heute Dein Aeußerstes für mich thun, Kind. Hannah, hast Du die Miethskutsche bestellt, die uns nach Greylock Woods bringen soll?"
„Ja, Madame."
„Wo ist unsere freundliche Wirthin, aus der die Natur jedenfalls einen Mann zu machen beabsichtigte? Ich konnte sie die ganze Nacht nicht aus meinen Gedanken verbannte."
„Ich habe sie, Gott sei Dank, nicht gesehen- mir schauderte bei dem bloßen Gedanken an ihre durchbohrenden Blicke."
Kurz vor Mittag ließ sich Rädergerassel vor dem Gasthof vernehmen.
Iris blickte hinaus, in der Erwartung, die Miethskutsche zu sehen, war aber nicht wenig erstaunt, als sie einen prächtigen Landauer, von ein paar Vollblutpferden gezogen, vor dem Hause gewahrte. Auf dem Bocke saß ein farbiger Kutscher in Livree.
In demselben Augenblick kam die Kellnerin mit einer Botschaft die Treppe heraufgelaufen. „Die Equipage von Greylock Woods ist eben angekommen, um Mrs. Greylock und das Kind abzuholen," sagte sie.
Der Alte hatte seine eigene Equipage geschickt - das war sicherlich eine gute Vorbedeutung.
Die Röthe kehrte wieder in das hübsche, blaffe Gesicht der jungen Wittwe zurück- ihre Augen leuchteten hell auf: „Rasch, Hannah!" rief sie, „setze Deinen Hut auf und wirf Deinen Shawl um; Du mußt mit mir kommen; kleide das


