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Vermischtes

sie und hülst die Erbsen aus. Zunächst dämpft man den Blumenkohl in Wasser halb weich, gießt dann zwei Liter starke Bouillon aus Liebigs Fleischextract hinzu, salzt sic, gibt die anderen Gemüse, zuletzt die Schoten, hinein, zieht die Suppe, sobald die Gemüse sämmtlich weich geworden sind, mit 3 bis 4 Eigelben ab und richtet sie mit gerösteten Semmel Croutons, die man nach Belieben auch mit Butter bestreichen, mit geriebenem Parmesankäse bedecken und im Ofen bräunen kann, an.

Redaction: 8L Scheyba. Druck und «erlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Stemdruckerei (Pietsch & Scheyda) in Gießen.

Kochen und Einkäufen stets daran denken, daß möglichst ! Juli würden Carolten, Kohlrabi, Bohnen, Blumenkohl und jeder Mahlzeit reiner Tisch gemacht werden muß. junge Erbsen geeignet sein. Nachdem man die ersten drei * * * Arten putzte und sie in feine, nudelartige Scheiben schnitt

Der Fang des Hechtes mit der Schleife. An i brichr man die einzelnen Röschen des Blumenkohls aus, säubert ....er langen und festen Stange wird oben ein Messingdraht sie und hülst die Erbsen aus. Zunächst dämpft man den

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Farcirte Zwiebeln (spanisches Gericht). Mehrere recht große Zwiebeln blanchirt man in kochendem Wasser, läßt sie abtropfen, höhlt sie in der Mitte aus und füllt sic mit Bratwurstfüllsel. Dann streicht man eine Pfanne mit Butter aus, bringt in dieselbe mit der Oeffnung nach oben die Zwiebeln, bestreut sie mit feingestoßenem Zucker und Salz, bedeckt sie mit Speckscheiben und gießt einen Löffel Cognac sowie ein halbes Glas aufgelösten Liebigs Fleischextract darüber. Man läßt die Zwiebeln über stillem Feuer, bis sie gar sind, worauf man die Sauce entfettet und das Gericht servirt.

Eine Tragödin über die modernen Kostüme.

Die ungarische Schauspielerin Frau Jaszai läßt sich in einer ungarischen Zeitschrift folgendermaßen über manche Excentrici- täten der Mode aus. Die heutige Mode mit ihren Auswüchsen ist an und für sich eine große Lüge, denn sie entspricht nach gar keiner Richtung den menschlichen Formen. Wir haben keine Berechtigung, in Toilettensragen auf unsere schwarzen I und broncefarbenen Schwestern herabzusehen. Auch die National­trachten sind den unseren bei Weitem überlegen, und erst die zweckmäßige Kleidung der Frauen in China und Japan! Ich meine die weiten, fast schnittlosen Gewänder, deren überflüssiger Stoff übereinander geschlagen und durch breite Gürtel zu­sammengehalten wird,- in diesen Gürteln entfallen die Chinesen ihren Geschmack, ihre Prachtliebe, ihre Kunstfertigkeit." Be- [ züglich der Damenhüte sagt Frau Jaszai:Die Kopfbedeckung kann die abenteuerlichsten Formen und Krümmungen »ach rechts, nach links, nach oben und unten annehmen, und sie wird nicht auffallen. Setze Dir aber einen Hut auf, der zu Deiner Kopfform paßt, sich ihr anschließt, und die Leute werden mit Fingern auf Dich weisen und Dich einen Sonderling nennen. Im Winter mögen uns die Ohren .abfrieren, im Sommer mag uns die Sonne verbrennen, aber wir müssen tragen, was uns einige neuerungssüchtige hysterische Millionärinnen vorschreiben. Ebenso unzweckmäßig und ungesund," heißt es weiter,sind die Röcke, die wir tragen. Ich will damit keines­wegs den revolutionären Hosen das Wort reden. Aber ich denke doch an jene weiten türkischen oder bosnischen Beinkleider, die so weitfaltig sind wie Röcke und nur um die Knöchel zusammeugehalten werden." In ihren weiteren Ausführungen bekundet sich die Dame übrigens als eine eifrige Anhängerin der modernen Bestrebungen fürKleiderreform".

Neutral. Sepp:Na, Hiesl, für wen hast Du denn eigentlich Partei genommen bei der Rauferei am vergangenen Kirchweihfest? Für 'n Roßbauer oder für den Scharfen­berger?" Hiesl:O, i' war neutral, i' hab' von beide' Partei'« Schlag' 'kriegt!"

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Druckfehler. Durch Hüte brachte der junge Ehe­mann seine Frau zum Nachgeben.

von der Stärke einer Claviersaire festgemacht. Die Länge des Drahtes darf höchstens vier bis vier und einen halben Fuß betragen. Man naht sich dem Hechte nur so vorsichtig wie möglich, senkt die Schleife, welche so weit sein muß, daß der Kopf des Fisches unberührt durch dieselbe durchgeht, so tief in das Wasser, daß der Hecht vor der Schleife steht. Nun wird die Schlinge dem Fische behutsam über den Kopf gezogen und sowie man zu seiner Mitte gekommen ist, faßt man die Stange mit beiden Händen und schnellt sie in die Höhe. Ist der Hecht zu groß, so wird ihm durch den Schneller der Leib so fest zugezogen, daß er ohne Mühe ans Ufer gezogen werden kann. (Bei dieser Fangart liegen wohl meistens zwei Möglichkeiten t>or; entweder sie gelingt oder sie gelingt nicht.)

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Möbelpolitur. Wenn man ein Drittel reines Baumöl und zwei Drittel Rothwein tüchtig durcheinander schüttelt und diese Mischung mit einem wollenen Lappen auf die zu renovirenden Möbel aufwischt, mit einem alten, weichen Leinen nachrcibt, so erscheinen dieselben wie neu.

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Möbelpolitur mit Milch. Feine Holzarten, wie Kirsch-, Pflaumen-, Nuß-, Apfel- und Birnholz, sowie die festen, ausländischen Hölzer werden am einfachsten mit Milch polirt. Nachdem die Möbel vom Schmutze und Staube ge­reinigt sind, nimmt man Milch, so frisch wie möglich, da dann die fetten Theile sich noch nicht abgesondert haben und streicht sie auf das Holz, worauf man mit einem wollenen Lappen so lange reibt, b s alle Feuchtigkeit verschwunden ist. Dieses Verfahren wird mehrere Male wiederholt. Die Milch hat vor dem Oele den Vorzug, daß sich der Schmutz nicht so leicht an die Geräthe hängt, daß sie keinen unangenehmen Geruch verbreiten und daß die Möbel gleich wieder gebraucht werden können. Bei neuen Möbeln wird das Einreiben wöchentlich wiederholt.

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Gitte gute Erbbeerbowle zu bereiten, dürfte sich zur Erdbeerzeit oft Gelegenheit bieten und wir wollen unfern Lesern das Recept hierzu nicht vorenthalte». Man bestreut einen Liter saftiger aromatischer Walderdbeeren oder Garten­erdbeeren je nach Geschmack mit einem halben bis einem ganzen Pfund feingestoßenem Zucker und deckt sie circa 3 bis 4 Stunden in einer porzellanenen Terrine gut zu. Danach werden einige Flaschen kalter,,.leichter Weißwein (die besten Sorten eignen sich sehr gut dazu) darüber gegossen und zwei Gläschen alter Cognac, eine halbe Flasche Champagner oder bei der öfteren Ermanglung derselben eine halbe Flasche kohlensaures Wasser. Nach kurzer Zeit ist die Erdbeerbowle fertig dazu gegeben.

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Heidelbeeren ohne Zucker in Flasche» eingekocht.

Dazu nehme man recht reife Beeren, fülle sie in Flaschen mit recht weiler Oeffnung, stelle solche unverkorkt in einen Kessel mit kaltem Wasser und diesen auf ein rasches Feuer, der Boden des Kessels muß mit Heu belegt sein. Man läßt sie vom Aufwallen an eine kleine halbe Stunde kochen und dann im Kessel kalt werden. Da die Beeren durch das Kochen zusammenfallen, füllt man aus einer Flasche die übrigen bis zwei Finger unter dem Rande nach, wischt sie dann recht sauber ab, verkorkt und versiegelt sie und be­wahrt sie aufrechtstehend an einem dunklen Ort im Keller auf.

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Französische Suppe. 10 Personen. Bereitungszeit drei Viertel Stunden. Man wählt die für diese Suppe erforderlichen Gemüse je nach der Jahreszeit verschieden- im

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