Ausgabe 
15.6.1897
 
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Das Kind der Tänzerin.

Roman aus dem amerikanischen Leben von Joseph Treumann.

(Fortsetzung.)

10. Capitel.

Eine kühne Frau.

Die Amseln sangen im Park von Greylocks Woods. Es war Juni, und die Welt sogar die rauhe und frostige Welt von Neu-England prangte in ihrer vollen Glorie tion Blüthen und Blättern. Die Knospen der Tannen und Fichten strömten einen harzigen Wohlgernch aus/ die Eichen auf den Anhöhen und in den Niederungen entfalteten lang­sam ihre Millionen Blätter. Die Kastanienbäume, welche die Pfade einsäumten und gruppenweise am Rande der Rasenplätze standen, reckten volle grüne Laubkronen zum wolkenlosen Himmel empor.

Die braune französische Villa erschien wie von lebendigen Smaragden eingerahmt. Der warme Sonnenschein fiel auf den viereckigen Thurm und auf die vorspringenden Erker des imposanten Baues) sanft säuselte der Juni-Wind über die prächtigen Gärten dahin.

Das Gabelfrühstück war eingenommen. Godfrey Greylock erhob sich von seinem Armstuhl,- er schritt von mehreren Hunden gefolgt, zum nächsten Fenster und blickte hinaus.

Sechs Jahre waren seit dem geheimnißvollen Tode Robert Greylocks verflossen; er hatte seit jener Zeit sehr- gealtert. Die Linien in seinem Gesichte waren tiefer ge­worden) die Haare um seine Schläfe waren gebleicht) seine Augen blickten mit verdoppelter Bitterkeit in die Welt hinaus. ,/Pamela!" sagte er zu seiner Schwester,warum fragst Du mich nicht über meinen Besuch bei unseren englischen Verwandten in Sussex?"

1897.

MmStag bett 15. Juni.

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m Leben geht's nicht ohne Kampf, ®enf nicht, ihn zu vermeiden;

Ring' mit der Welt um Deinen Platz, Doch lerne Dich bescheiden.

Und wenn im Kampf der Leidenschaft Das Herz Dir droht zu springen, Dann laß nicht ab, bis Dir's gelingt, Dich selber zu bezwingen.

Miß Greylock waren eben damit beschäftigt, einige seltene Rosen zu ordnen, die aus einer japanesischen Vase aus den Tisch gefallen waren) sie war vom Kopf bis zu den Füßen schwarz gekleidet, denn seit dem tragischen Tode ihres Neffen hatte sie die Trauer nicht abgelegt.Ich hatte noch keine Zeit dazu, Godfrey," antwortete sie)Du bist ja erst gestern Nacht nach Hause gekommen."

Er ließ seine Blicke über den großen Rasenplatz, die mit Eichen und Nadelholz gekrönten Anhöhen und Schluchten schweifen. Die Springbrunnen leuchteten wie Regenbogen in der Sonne) riesige Töpfe mit Palmen, Aloepflanzen und Hibiskusstauden säumten den langen Fahrweg ein. Ein Pfau stolzirte die Terrasse empor und eine Wolke purpurfarbener Tauben schwebte in der Luft.Ich sah in ganz England nichts Lieblicheres als dies!" rief er unwillkürlich aus.

Miß Pamela trat ebenfalls zum Fenster.Es freut mich, das von Dir zu hören, Godfrey," antwortete sie,ich fürchtete, Dein Heim möchte Dir verhaßt geworden sein wegen wegen der traurigen Erinnerungen an Roberts Tod."

Seine Stirn zog sich in Falten, er that indessen, als habe er ihre Worte nicht gehört.Drüben," fuhr er hastig fort,haben sie etwas, das wir Amerikaner mit all unserem Gelbe nicht erkaufen können ich meine nämlich alterthüm- liches Gepräge und Traditionen. Der Familiensitz Greylock Park in Sussex ist ein prächtiges altenglisches Anwesen, und Sir Gervase, das gegenwärtige Haupt der Familie, ist ein stattlicher junger Mensch, der seines Namens würdig ist. Ich habe nie einen interessanteren Jüngling gesehen) er be­sucht jetzt die hohe Schule von Eton und liegt feinen Studien mit Eifer ob. Es ist meine feste Ueberzeugung, daß er eine glänzende Zukunft vor sich hat. Schon vor Jahren habe ich mein Testament gemacht, Pamela) dieser Besuch bestärkt mich in der Ansicht, daß ich nichts Besseres thun kann, als Sir Gervase Greylock zn meinem Erben einzusetzen."

Miß Pamela stand wie versteinert da und starrte ihren Bruder an.

Der letzte Baronet war ein Verschwender, der einen großen Theil seines Vermögens mit liederlichen Cumpanen vergeudete," fuhr Godfrey Greylock fort,das Besitztum des amerikanischen Vetters wird daher Sir Gervase nicht ungelegen kommen. Natürlich habe ich Dir eine Jahresrente und unseren Dienern Legate ausgesetzt) diese Vermächtnisse abgerechnet aber fällt mein Vermögen ihm zu."

Godfrey! Das kann Dein Ernst nicht sein!" rief Miß Pamela in höchster Erregung ans)es ist zu grausam! Du kannst und wirst ein solches Unrecht nicht begehen!"