>e. Essig unb'grünt, hochrothe bleiblau;
ter Wolle, ilmiakgeist, st sie durch
Line kleine diese mit ^geschüttelt, guten Er- rdig klarer
rett Zeiten Wirkung zu. Zeugen und : ein Mittel von trost- die Araber Fieber her- ch gehalten, ühmte man iche. Nüsse kandeln vor i, erzeugen
;n 1896 eine opa im »er; >lfach hin und »ermuthet 6e: ir Nebenbuhler iten, daß der Btt* in feiner Landsmannes, m Michigansee s Nordamerla
606 394 Faß 122 Faß 1896 abgeschlossen.
cher Weise der epfel geschieht ms lernen - ie Amerikaner! ,d Gartenbau, sonst zugeschi« Frankfurt a. O. iist feit einigen n Emporblühe» as die rührige Die »Manat« m ist. Auch die ehr mit dieser nzensamilie dein den größte» Vorsitzende der 6. Schuman«» isselbe erscheint
(Monographie it einer kurzen 10 Lieferungen n g. Neumann aate wird eine st. Ein Prabe- rt des ganz-» :g jedem Jnler°
in Gießen.
MI
1897; - Rt. $6.
6em#ta| ie« 16. Stal f.
McheMMUllienbl
IrüechattunKblüll M MeßmerAnzeiM OMmlAnMAei
MrJ’
$IBei ®brtn und einen Mund;
Willst Du'S beklagen!
Gar Vieles sollst Du hören und
Wemg d'raus sagen.
Du hast zwei Augen und einen Mund;
Mach' Dir's zu eigen!
Gar Manches sollst Du seh'», und
Manches verschweigen. Rückert.
Fata Morgana.
Novelle von H. Renö.
(Schluß.)
VII.
In Neuhof hatte man sich den Einzug der gnädigen Frau mit hochbeladenen Möbelwagen, schmuckem Gespann, Livrsediener u. s. w. gedacht. Und nun war sie an einem kühlen Regenabend in ihrem Ponnywägelchen, nur von ^chufterle begleitet, allein gekommen und hatte die Handküsse der Leute stumm entgegengenommen.
Dann stand sie mit dem Thürgriff in der Hand noch lange auf der Hausschwelle und starrte in den Regen hinaus. Als ob sie die Nässe, die an ihr herniedertroff, gar nicht gemerkt hätte, meinten später die Leute.
Im Hause wurde nichts verändert. In der schmalen, wurmstichigen Bettlade, in welcher vor länger als dreißig Zähren die alte Baronin verschieden, ließ sie sich ihr Lager Herrichten, in dem uralten, geblümten Porzellan, das man unter Spinngeweben in irgend einem verstaubten Wandschrank borgefunden, sich ihre einsamen Mahlzeiten auftragen.
So öde und finster war es in den niedrigen Stuben, L° schattenlos in dem kleinen, wilden Garten, wo zwischen appig wucherndem Unkraut einige verkrüppelte Salatstauden und überreife Mohnköpfe verdrießlich standen.
Selbst Schufterles Uebermuth fand hier keine Nahrung.
, ^ute, die seinen schlimmen Ruf kannten, sperrten ihre wenigen, mageren Hühner vor ihm ein, und so kehrte er denn on jedem verfehlten Ausflug trübselig zurück und schob seine alte Schnauze bittend in die Hand der blassen, stillen Herrin.
Tage, Wochen, Monate vergingen- über kahle Ernte
felder strich der Herbstwind, und aus den Scheunentennen klang überall das eintönige Tick-Tack der Dreschflegel.
Noch immer war das Neuhöfer Gesindehaus die Brutstätte der schlimmen Krankheit. Kaum befand sich der Vater außer Lebensgefahr, so erkrankte ein Kind nach dem anderen, und heute, auf der Grenzscheide zwischen Tag und Nacht, war des Augusts braves Weib gestorben.
Therese stand am Fenster und wischte mit der Hand über die feucht angelaufenen Scheiben. Eben hatte der Dorfschreiner den schmucklosen, schwarzgebeizten Sarg gebracht. Der Wittwer fuhr mit dem Aermel über die thränenden Augen, während eine mitleidige Nachbarin die nach der Mutter schreienden Kleinsten fortzuführen suchte.
Wie herzzerreißend dieses war. Das brave Weib hatte ihren Opfermuth, mit dem sie Gatten und Kinder treu gepflegt, mit dem Leben büßen müssen. Wie würde der sieche Mann, die hilflosen Kinder sie vermissen, sie, die ohne Murren für sie gearbeitet, gewacht und gehungert hatte.
Warum mußte dieses Weib gerade sterben, während an ihr selbst, so unnöthig auf der Welt, so lebensmüde, der Würger verächtlich vorüber ging.
Das war also die gütig waltende Vorsehung, die Allmacht und Liebe Gottes!
Sie schauerte, während ihre glühende Stirn an die kalte Scheibe sank.
Sterben, Vergessen, Aufhören! Alle die vielen Monate hindurch wünschte sie es in jeder Stunde des Tages, schrie sie eS verzweifelt in den langen, stillen Nächten, wo nur der Holzwurm mit leise nagendem Geräusch ihre Seufzer und Thränen begleitete.
Sterben! Sie hatte sich gewöhnt, den Tod als Befreier zu betrachten. Welche hoheitsvolle Ruhe hatte doch von des Onkels Stirn geleuchtet, und wie sanft hatten sich unter seinem eisigen Kuß die Schmerzensfurchen, die das Leben ins Antlitz gezogen, geglättet. Selbst jenes arme Weib drüben. Lag eS nicht wie Verklärung über ihren braunen, wetterharten Zügen.
Ja, ja, das Leben war sür Manchen eine unheilvolle Krankheit, und die einzige Genesung davon der Tod. Aber wohl auch nur für Manche, Vereinzelte. Vielen war eS ja ein einziger fonniger Festtag, ein Tag, der keine Schatten, keine Dämmerung kannte. Und jene Glücklichen, über welche das Schicksal ein Füllhorn blühender Schätze ausgeschüttet, verdienten sie es auch so glücklich, so hochbegnadet zu sein?
Bor drei Tagen hatte der Wind Glockenklänge zu ihr herübergetragen, seine Hochzeitsglvcken, und die Weiber


